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03.11.2019
Auf einem Bein kann auch Paloma nicht stehen von Jan Schubert



vs.


Hamm United – USC Paloma 2:5 (1:3)

Hamm United: Böse – Patrin (69. Kauth), Mankumbani, Panata, Klein – Schwarck, Tafese (69. C. Ayim) – D’Urso (69. M. Cholevas), Kamalow, Perz – Schirosi
USC Paloma: Waldmann – Wallner, Styhn, M. Krause, Blumauer (80. Lohrke) – Schiemann, Schwäbe (54. Iwosa), Merkle, Blunck (67. Ulaga) – Haase, Bein
Tore: 0:1 Bein (6.), 1:1 Schirosi (7.), 1:2 Bein (11.), 1:3 Bein (13.), 1:4 Haase (53. ), 2:4 C. Ayim (80.), 2:5 Schiemann (88.)
Schiedsrichter: Luca Jürgensen (Eintracht Norderstedt): In guten wie in schlechten Entscheidungen irgendwie immer souverän. Wunderbar seine direkte Kommunikation mit dem früh auf Gelb-Rot zusteuernden Mankumbani, der sich danach nichts mehr zu Schulden kommen ließ. Einen Elfer hätten die Hausherren wohl bekommen müssen: vielleicht nicht bei Blumauers Einsatz gegen D’Urso (4.), wohl aber, als Schwäbe deutlich und regelwidrig bei Schirosi dranhing (42.).
Beste Spieler: Mankumbani – Bein, Haase, Styhn, Wallner
Zuschauer: 111

Einen Einmarsch der Gladiatoren stellen wir uns anders vor. Dachte wohl auch der Stadionsprecher der Geächteten mit dieser wahnsinnig charismatischen Stimme: „Wollen wir mal hoffen, dass sie etwas dynamischer spielen als sie aufgelaufen sind“, kommentierte Detlev Meyer, die Stimme aus dem Lautsprecher, das träge Entrée der Herrschaften von Hamm United und dem USC Paloma. Es sei vorweg genommen: Es wurde dynamischer, überaus torreich und unterhaltsam – wohlgemerkt eher für die Gäste, die mit dem 2:5 dem HUFC die erste Heimniederlage in der Oberliga beibrachten.

Wer hätte geahnt, dass es nach dem lahmen Aufgalopp derart abgehen würde wie in der Start-Viertelstunde: Insbesondere Palomas-Superstriker Tom Bein erwischte den perfekten Einstand und staunte danach nicht schlecht über sich selbst: „In acht Minuten? Das ist mir noch nie gelungen.“ Der 25-Jährige legte mit seinem Dreierpack (6. 11., 13.) nur gestört vom zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich von Hamm-Kapitano Alessandro Schirosi (7.) den Grundstein für den Auswärtsdreier. Zweimal den Fuß, einmal den Kopf reingehalten: „Waren auch gute Vorlagen“, lobte der USC-Torjäger, der später noch Angriffspartner Pascal Haase zum 1:4 (53.) sowie Flankenläufer Denny Schiemann zum 2:5 gratulieren durfte (88.). Nachweis, dass die Palomaten auf mehr als einem Bein in der Oberliga unterwegs sind. „Wir wissen schon, dass wir Fußball spielen können“, ordnete Bein die ausschließlich herausgespielten Tore der Tauben ein, „was wir nicht erwartet hätten, war, dass wir so viel Platz bekommen haben.“

Genau darüber dürfte auch der Hammer Coach grübeln. 0:3 gegen Vicky, 2:6 gegen BU, nun die nächste Klatsche gegen Paloma – Sidnei Marschall holt mal Luft und bläst raus: „Das dritte schlechte Spiel in Folge zeigt, dass irgendwas nicht stimmt. Die Art und Weise, wie wir verlieren, ist nicht akzeptabel.“

Was „Sid“ nicht passte, war insbesondere das dringend optimierbare Umschaltspiel seiner Truppe in der Defensive. Wie etwa beim finalen Einschlag, als die Gäste aus einer HUFC-Ecke eine 3:1-Überzahlsituation im Konter kreierten, an deren Ende Schiemann überlegt abschloss.


Alessandro Schirosi beim Freistoß - knapp daneben! Foto: André Matz

Ebenfalls ein Unterschied im Duell der Emporkömmlinge: die Chancenverwertung. Es ist nicht so, dass die Hausherren nicht alles versucht hätten, etwa durch einen Schirosi-Freistoß (33.), den anschließenden Eckball, den nacheinander Tevin Tafese und Raffael Kamalow verpassten (34.), oder ein weiteres Schirosi-Geschoss (52.). Erfolg brachte nur noch ein langer Ball, den Christian Ayim zum 2:4 veredelte (80.). „Paloma war brutal effektiv, während wir den Ball auf der Torlinie stehend nicht treffen“, haderte Marschall, der nun den Turnaround nach drei Ligapleiten in Folge fordert. Und sich den einen oder anderen wünscht, der im Zweikampf dazwischenhaut. Denn auch der körperliche Widerstand fehlte den Gastgebern im Aufsteigertreffen fast komplett.

Die Sieger haben sich vorerst aus dem Gröbsten herausgespielt, heben aber nicht ab: „Wir mussten nach unserem verkorksten Start langsam mal Gesicht zeigen. Wenn ich jetzt aber sage, dass wir mit einem Bein den Klassenerhalt sicher habe, bekomme ich Ärger“, sagt Torjäger Bein aus dem starken USC-Kollektiv.


Tom Bein erzielte binnen weniger Minuten einen Hattrick. Foto: André Matz


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