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24.08.2003
Victoria schon fünf Halbzeiten ohne Tor von

TSV Sasel – SC Victoria 1:0 (1:0)

TSV Sasel: Sander – Witthöft (68. Höhne) – von Malottke, Stark – Yamrali, Gütschow (21. Nagel), Greve, Grünert – Großkopf – Luttermann, Eggers
SC Victoria: Horn – Reimann (68. Voß) – Jekabsons, Patsalis – Möbius, Seeliger, Fleischanderl, Florkiw (75. Trimborn) – Nunes – Harms (61. Pornhagen), Lockstedt
Tor: 1:0 Eggers (13.)
Schiedsrichterin: Frai (Bremen)
Gelbe Karten: Witthöft, Eggers – Jekabsons, Reimann, Seeliger, Lockstedt
Zuschauer: 350
Beste Spieler: Sander, Stark, Eggers - Nunes

„Wenn man kein Tor macht, kann man auch nicht gewinnen“, lautete die treffende Aussage von Bert Ehm, Trainer des SC Victoria. Alte Fussball-Weisheiten nennt man solche Sätze, doch haben sie auch im Jahre 2003 ihre Gültigkeit und die Hohelufter erfahren das derzeit sehr plastisch am eigenen Leibe. Denn wie schon bei der 0:1-Niederlage beim SC Concordia nutzte die optische Überlegenheit relativ wenig. Am Ende verlor man beim Mit-Aufsteiger aus Sasel nicht unverdient mit dem gleichen Ergebnis, da Sasels Henning Eggers im Gegensatz zu jedem Victorianer die nötige Kaltschnäuzigkeit vor des Gegners Kasten besaß.

Fünf Halbzeiten oder 246 Minuten ist nun der SC Victoria ohne eigenen Treffer. Dann hilft es auch nichts, dass man in der Defensive halbwegs vernünftig steht. Die Niederlage in Sasel hatte jedoch neben der schwachen Chancenverwertung andere Gründe. Sasel war in der ersten Halbzeit in jedem Zweikampf klar überlegen und wirkte konzentrierter im Spielaufbau. Victoria zeichnete sich nur das Einzeldarbietungen von Nunes aus. Das Spiel über Außen wurde vernachlässigt. Und die spärlichen Flanken hätten jeweils die Fenster im 35. Stock eines Wolkenkratzers in Gefahr gebracht.

Nach dem frühen 1:0, Eggers verwertete eine Vorlage von Luttermann, kontrollierte Sasel das Geschehen, ohne dabei spielerische Höhepunkte in den Gedächtnissen der Zuschauer zu hinterlassen. Kämpferisch dagegen überzeugten die Gastgeber und es war eine kompakte Grundordnung beim TSV zu erkennen. Dies änderte sich auch nicht, als Gütschow (Knie verdreht) den Platz verlassen musste. Der eingewechselte Nagel übernahm den Libero-Posten und Witthöft, der grippegeschwächt auflief, ging ins defensive Mittelfeld. Zur Halbzeit hätten die TSVer durchaus höher führen können, da unter anderem Luttermann (26.) dem 2:0 sehr nahe war. Der SC hatte dagegen nur einen Freistoß vom ansonsten sehr schwachen Florkiw (12.) zu vermelden.

Mit der Einwechslung von Pornhagen wurde das Angriffsspiel der Victorianer belebt oder besser gesagt aufgeweckt. Die Spitzen Harms (zurecht ausgewechselt) und Lockstedt hingen vorher zu sehr in der Luft. Sasel verlegte sich auf das Kontern, bewies jedoch wie in der Vorwoche beim 0:1 gegen Altona, dass dies nicht die größte Stärke der Reinke-Elf ist. Victoria wurde stärker und hatte durch Seeliger (66., 80.) und Lockstedt (68., 75.) hundertprozentige Möglichkeiten zu verzeichnen. Gerade über die Flügel, Pornhagen überzeugte, wurden die Gäste immer wieder gefährlich, wobei Sasels letzter Mann Nagel viele Flanken per Kopf klären konnte.

Dass es beim knappen 1:0 blieb lag an Greves Rücklage nach einem Super-Pass von Großkopf (72.) und dem Außenpfosten, der bei einem Yamrali-Freistoß in Erscheinung trat (79.). Sasels Präsident Alfred Mager stockte mit dem Abpfiff trotzdem nochmals der Atem. Urplötzlich stand der eingewechselte Voß völlig frei vor Sasels Keeper Sander, aber Voß schoß knapp am rechten Pfosten vorbei. Der TSV behält also seine weiße Weste bei den Heimspielen (zwei Siege) und kann mit dem Sechs-Punkte-Start aus den ersten drei Partien durchaus zufrieden sein. Dagegen wird es an der Hoheluft nach der zweiten Pleite hintereinander weiter lange Gesichter geben. Es fehlt halt das Salz in der Vicky-Fußballsuppe – und das sind nunmal die Tore. Victorias „Köche“ sind nach fünf mageren Halbzeiten gefordert.


Stimmen:

Bert Ehm (Trainer SC Victoria):
Wir haben die erste Halbzeit total verschlafen. Circa 90 Prozent der Zweikämpfe haben wir nicht gewinnen können. Zur Halbzeit waren wir mit dem 0:1 noch sehr gut bedient, es hätte auch 0:2 oder 0:3 heißen können. Zur Pause gab es dann auch die entsprechende Ansage von mir, was dazu führte, das wir zumindest mehr Zweikämpfe für uns entscheiden konnten. Unser größtes Problem ist zurzeit die Chancenverwertung. Lockstedt, Seeliger und Voß müssen den Ausgleich markieren. Es war die gleiche Geschichte wie gegen Concordia letzte Woche. Wir schießen halt keine Tore.

Andreas Reinke (Trainer TSV Sasel):
Ich bin sehr zufrieden mit unserem zweiten Heimsieg auf ungewohnten Platz. Wir müssen uns schließlich auch noch an das Alsterredder-Gelände gewöhnen. Wir haben ganz ordentlich in die Oberliga-Saison reingekämpft und wissen jetzt, wo wir stehen. Wenn wir diese Frische, Unbefangenheit und Geilheit beibehalten, können wir noch einiges erreichen. Zur Pause hätten wir durchaus höher führen können. Am Ende hatten wir ein wenig Glück, da Victoria gute Möglichkeiten besaß. Aber auch wir hatten gute Konter-Gelegenheiten.



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