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15.12.2019
Pokal: Stürmische Zeiten für Cordi von Andreas Killat





Lotto-Pokal, Achtelfinale


vs.


ASV Hamburg – Concordia 3:2 (1:1)

ASV Hamburg: Gyateng – Appiah, Barlak, Satari, Cayir – Herber, Jawla – Raji, Farahi, Al Radi – Aschenbrenner
Concordia: Burgemeister – El-Nemr, Pettersson, Lüthje, Bober (87. de la Cuesta) – Omar, Aydin – Ilic, Kocin, Lahmann-Lammert – Heuermann (14. Netzbandt)
Tore: 0:1 Netzbandt (27.), 1:1 Aschenbrenner (37.), 1:2 Kocin (58., HE), 2:2 Cayir (61., FE), 3:2 Aschenbrenner (86.)
Gelb-Rot: El-Nemr (90.), Foul/Meckern
Schiedsrichter: Florian Schwarze (MSV Hamburg): Für die Gäste war er der Buhmann. Tatsächlich „roch“ der Elfmeter zum 2:2 stark nach einer Konzessionsentscheidung.
Beste Spieler: Aschenbrenner, Farahi, Al Radi, Cayir – Ilic, Kocin
Zuschauer: 84

„Ich habe zu meiner Mannschaft gesagt, wir brauchen heute drei Tugenden: Demut, Kampf, Feiern“, lachte ASV-Coach Ghazi Mustapha nach dem Match: „Das hat funktioniert“. Bei fast schon orkanartigen Böen fegte der Landesligist den Oberligisten Concordia aus dem Pokal, dem nun (neun Tage nach dem 1:10-Debakel bei Victoria) stürmische Zeiten zu Weihnachten ins Haus stehen.

Dabei hatte alles so gut angefangen. „Wir waren stabil und sind verdient in Führung gegangen“, befand Frank Pieper-von Valtier, nachdem Michel Netzbandt nach tollem Zuspiel von Pascal El-Nemr zum 0:1 getroffen hatte (27.). Doch Timo Aschenbrenner egalisierte noch vor der Pause zum 1:1, zirkelte einen Freistoß aus 20 Metern mit links sehenswert über die Mauer in die Maschen (37.).

Nach der Pause wieder Cordi mit dem besseren Start: Einen Schuss von Damian Ilic blockte Ahmad Raji mit erhobenen Händen vor seinem Gesicht ab – und Umut Kocin verwandelte den fälligen Handelfmeter ganz sicher flach unten rechts zum 1:2 (58.). Äußerst umstritten dann nur 100 Sekunden später auf der Gegenseite der nächste Strafstoß. Serhat Cayir stürmt mit dem Ball in die Box und rennt dabei mehr oder minder El-Nemr über den Haufen – doch nach ein paar Sekunden Bedenkzeit zeigt Referee Florian Schwarze auf den Punkt (60.). Große Proteste bei den Gästen (Pieper: "So einen Elfer kannst Du nicht pfeifen"), doch wie nicht anders zu erwarten, wurde die Entscheidung trotz längerer Diskussion nicht zurückgenommen. Der „Gefoulte“ trat selbst an und brachte sein Team mit dem 2:2 zurück ins Match (61.).

Das Glück war den Hausherren weiter hold: Erst boxte sich der unsicher wirkende Keeper Nick Gyateng einen Eckball von Kocin fast selbst ins Tor (70.), dann versagten Ilic freistehend aus 14 Metern die Nerven bzw. Gyateng machte seinen Fehler wieder gut und hielt glänzend (76.). „Da müssen wir das 3:2 machen, dann ist die Sache durch“, trauerte Pieper den beiden Chancen später hinterher.

Stattdessen schlug „Sturmtief Asche“ zu. Wie schon bei seinem Freistoßtreffer zum 1:1 holte der 30jährige erneut seinen starken linken Fuß raus und zwirbelte die Kugel mit einer direkt verwandelten Ecke (mit Unterstützung starker Orkanböen) zum 3:2-Siegtreffer in die Maschen (86.). Neben der feinen Schusstechnik von Aschenbrenner und der „himmlischen Windhilfe“ hatte allerdings auch Torhüter Tim Burgemeister seinen Anteil am Ausscheiden Cordis. „Natürlich sieht das scheiße aus, aber ihm gebe ich keine Schuld. Er hat vorher gut gehalten“, so Pieper, der eher die Elfmeterszene zum 2:2 als spielentscheidend gewertet wissen wollte.

„Deniz Herber hat gesagt, ich soll es ruhig direkt versuchen“, freute sich der Kunstschütze über seinen gelungenen Coup und ergänzte lachend: „Cordi hat gezittert, wir haben eiskalt zugeschlagen. Jetzt will ich Bayern München“. Vorher warten allerdings noch drei Partien auf Hamburger Ebene…

Für Sascha de la Cuesta (Cordi) ein herber Rückschlag: „Die Punktspielsaison ist gelaufen – und jetzt noch das Pokalaus. Und das bei den Ambitionen, die wir hatten. Sehr bitter für uns und eine Scheißzeit, jetzt so in die Winterpause zu gehen“.


Stimmen:

Frank Pieper-von Valtier (Trainer Concordia):
Eigentlich hatten wir alles im Griff, gehen hier zweimal in Führung. Dann kriegen wir einen Elfmeter gegen uns, der keiner ist. Da rennt der ASV-Spieler in unseren Verteidiger rein. So einen Elfmeter kann man nicht geben, das versteht keiner. Auf der Gegenseite gibt es einen klaren Schubser, aber da gibt er keinen Elfer. Aber auch nach dem 2:2 hatten wir durch Ilic und Kocin dicke Chancen um hier zu gewinnen. Und dann kriegst Du so ein unglückliches Tor (zum 2:3). Das ist wirklich ärgerlich.

Ghazi Mustapha (Trainer ASV Hamburg):
Wir sind natürlich superglücklich, der größte Erfolg unserer Vereinsgeschichte. Mit Deniz Herber auf der Sechs hatten wir heute die Spielintelligenz, die uns zuletzt gefehlt hat. Seine Kommandos auf dem Feld haben uns sehr gut getan. Ich habe den Jungs vor dem Spiel gesagt, es gibt heute drei Tugenden, die ich erwarte: Demut, Kampf, Feiern. Das haben sie toll umgesetzt. In den ersten zwanzig Minuten waren wir vielleicht sogar etwas zu demütig, haben zu viel Respekt gezeigt. Aber insgesamt war die Truppe super eingestellt. Die Ecke zum 3:2 war einstudiert, das üben wir im Training immer wieder. Ein toller Tag für uns alle. Mehr geht nicht.


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