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08.03.2020
„Schwalben-Luigi“ und die „Sandwich-Tauben“ spielen seriös von Stefan Knauß


präsentiert:


vs.


FC Teutonia 05 - USC Paloma 0:2 (0:0)

FC Teutonia 05: Zummack – Hacker, Kroiß, Mallwitz, Steinecke – Fazlic, Bergmann – Gutmann, Toksöz (67. Svraka), Vobejda (57. Krottke) - Veselinovic (57. Pressel)
USC Paloma: Waldmann – Schiemann, Wallner, Niemann, Krause, Mandelkau – Merkle, Iwosa (69. Schwäbe), Lohrke (61.Vujic) – Haase (77. Gansel)
Tore: 0:1 Niemann (68., FE), 0:2 Niemann (90.+7, FE)
Rote Karten: Zummack wg. Foulspiel (66.), Waldmann wg. Handspiel außerhalb des Strafraums (76.)
Schiedsrichter: Florian Schwarze (MSV Hamburg) – Längst nicht so schlecht, wie ihn die Kritiker lautstark benannten. Aber ein paar kleine Abstimmungsfehler bei Abseitsentscheidungen und Foulspielen waren dabei.
Beste Spieler: keiner – Iwosa, Niemann
Zuschauer: 127

Um es vorweg ganz deutlich zu sagen: das war kein Spiel der Extraklasse. Aber immerhin sehr unterhaltsam! Rhetorisch sensationell. Wenn man glaubt in 40 Jahren Fußball schon alles gehört zu haben, dann wurde man an der Kreuzkirche eines Besseren belehrt. Die Sprüche beider Co-Trainer waren jedoch nicht der einzige Höhepunkt einer gelegentlich harten Begegnung. Harry Jurkschat bat seine Spieler, doch seriös zu spielen. Matten Reincke nannte einen gegnerischen Spieler „Schwalben-Luigi“, als sich dieser nach einem Zweikampf ohne jede gegnerische Berührung schreiend fallen ließ.

Vor allem die Tauben gingen mit „Schmackes“ in jeden Zweikampf. Man merkte den Spielern deutlich an, dass sie Lust auf die Rolle des Underdogs hatten. Im Spiel nach vorne ging bei Paloma nichts. Aber das sah auf der anderen Seite genauso aus. Teutonia kam in der ersten Halbzeit zu einem gefährlichen Abschluss (9.). Nick Gutmann passte flach von rechts in den Strafraum. Senisa Veselinovic versuchte den Ball lässig per Hackentrick einzunetzen. Er scheiterte an Waldmann. Das wars an Chancen. Ansonsten immer das gleiche Spiel. Deran Toksöz versuchte sich immer wieder einzudrehen. Aber die Mitte war dicht. Zurecht hatte Toksöz vor dem Spiel seine Jungs ermahnt: „Die waren auch im Hinspiel gegen uns nicht schlecht. Da müssen wir ganz konzentriert sein.“


Voller Einsatz beim USC. Hier Denny Schiemann (m.) gegen Nikolas Mallwitz (l.). Foto: Olaf Both

Genau diese Konzentration fehlte an allen Ecken und Enden. Vielleicht hätte ein Vincent Boock das übernehmen können. Aber „Vince the Prince“ saß ebenso wie Davidson Eden nur auf der Bank. Beide konnten nicht mehr ins Spiel eingreifen und dürfen sich auf die nächsten Begegnungen freuen. So schauten sie sich jeden Menge Zweikämpfe und Fehlpässe an. Paloma kämpfte mit allen erlaubten und auch verbotenen Mitteln.

Die Intensität der Partie nahm in der zweiten Halbzeit stetig zu. Den ersten Aufreger gab es, als Schiedsrichter Florian Schwarze ein Abseits übersah und stattdessen Foul gegen Paloma pfiff. Der SRA 1 hielt den Lappen minutenlang hoch. Erst zu spät erfolgte eine Abstimmung. Das hatte Schwarze zum Unmut der Tauben übersehen. Allerdings eine Kleinigkeit im Verhältnis zu den zahlreichen Abspielfehler der Palomaten.

Zweiter großer Aufreger war dann der Platzverweis gegen Yannick Zummack (66.). Schiemann war an Zummack vorbei und der griff ihm in die Füße. Foulelfmeter und Platzverweis. Eine sehr harte Entscheidung. Moritz Niemann verwandelte eiskalt zur Führung (68.). Kollektiver Taubenjubelsturm. Auf der anderen Seite wütende Proteste gegen den Platzverweis. Es nützte alles nichts. Schwarze nahm seine Entscheidung nicht zurück. Wer hätte das gedacht?


Yannick Zummack trifft Denny Schiemann am Fuß...


... und sieht die Rote Karte. Fotos: Olaf Both

Danach rannte Teutonia an. Ohne Erfolg. Bis zur nächsten aufregenden Szene (74.). Waldmann rannte aus seinem Tor, um den Ball außerhalb des Strafraums vor Pressel zu klären. Dabei knickte er um. Und warf sich anschließend auf den Ball, hielt diesen kurz fest. Mit dieser Aktion verhinderte er den Gegentreffer. Und erhielt den roten Karton. Seine Verletzung war allerdings so schwer, dass die Partie lange unterbrochen wurde. An dieser Stelle wünschen wir Dir, lieber Jannis Waldmann, alles Gute und eine schnelle Genesung.


Jannis Waldmann konnte den Platz nicht alleine verlassen und wurde später mit dem Krankenwagen abgeholt. Foto: Olaf Both

Den folgenden Freistoß konnte der eingewechselte Keeper Dennis Gansel locker aufnehmen. Auch danach hatte er nicht mehr viel Arbeit. Auf der gegenseite wurde Furkan Aydin im Strafraum von zwei Teutonen in die Zange genommen. Er nahm den Kontakt dankend an, schrie und fiel (90. +6). Moritz Niemann verwandelte erneut sicher (90. + 7).


Furkan Aydin wird in die Zange genommen. Foto: Olaf Both


Traf zweimal vom Punkt und schrie seine Freude über die Treffer und den Sieg heraus: Moritz Niemann. Foto: Olaf Both

Danach gab es noch jede Menge Fouls. Sogar eine Rudelbildung zwischen beiden Teams, die vom SR-Gespann mit Mühe gehandelt wurde. Ganze 11 Minuten ließ Schwarze nachspielen. Aber es hätten auch 45 Minuten sein können. Teutonia hätte den Kasten heute nicht mehr getroffen.

Die stolzen Tauben verließen den Platz laut singend. Dank einer großartigen kämpferischen Leistung wurden es drei Punkte beim Favoriten.

Stimmen:

Steffen Harms (Trainer USC Paloma)
Wenn wir die vielen Herausforderungen in der zweiten Halbzeit betrachten, dann muss ich sagen, dass die Jungs ein Superspiel gemacht haben! Ich bin richtig stolz auf die Mannschaft. Allerdings haben wir den Sieg teuer bezahlt. Jannis Waldmann hat sich eine schwere Verletzung zugezogen und ist mit dem RTW abtransportiert worden. Das sah nicht gut aus. Zum Schiedsrichter möchte ich eigentlich gar nichts sagen!

Sören Titze (Trainer FC Teutonia 05)
Zu allererst liegt die Niederlage an unserem Spiel und nicht am Schiedsrichter. Aber ich sage auch ganz deutlich, dass er seinen Anteil daran hatte! Wir habe keine gute Leistung gezeigt und der Schiri hat sich dem wohl angepasst. Unser Anspruch ist ja ein ganz anderer als der von Paloma und das soll jetzt bitte nicht überheblich klingen. Glückwunsch an Paloma für eine gute Leistung! Wir haben zu wenig Abschlüsse gehabt. Das wurde in der zweiten Halbzeit besser. Dann haben wir in Unterzahl gedrückt. Aber eben kein Mittel gefunden. Wir haben spielerisch sehr viel vermissen lassen. Aber da war natürlich durch die dauernden Unterbrechungen wenig Fluss im Spiel.


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