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27.09.2020
Zwischen Genie und Wahnsinn: Claus macht Niendorf den Garaus von Andreas Killat


präsentiert:


vs.


Niendorfer TSV – SC Victoria 0:2 (0:0)

Niendorfer TSV: Grubba – Schön (76. Kutschke), Krüger, Benn, Behrmann (28. Yago) – Huneke, Fedai – Streubier, Zarei (80. Afsin), Brückner – Merkle
SC Victoria: Rabe – Kalla, Siemsen, Kämpfer – Stegmann (64. Shirdel) – Borck, Branco (66. Mallwitz), Schmid - von Appen, Claus – Hartwig (57. Kohpeiß)
Tore: 0:1/0:2 Claus (60./90.+3)
Schiedsrichter: Thomas Bauer (Rahlstedter SC): Insbesondere die Gäste waren mit vielen Entscheidungen nicht einverstanden. Insgesamt hatte er aber eine klare und konsequente Linie. Sein „fußballverrückter“ Assistent, Zubeir Ahmadi (SC Poppenbüttel), stand übrigens insgesamt fast vier Stunden durchgehend an der Linie, war vorher bereits im Gespann der Landesligapartie Niendorf II gegen Rantzau im Einsatz.
Beste Spieler: Benn – Claus, von Appen
Zuschauer: 100 („Ausverkauft“ gem. Corona-/Hygienevorschriften)

Erst sechs Monate Pause und dann drei Spiele in sechs Tagen (heute Vicky, Dienstag in Osdorf, Freitag bei Hamm United) – NTSV-Coach Ali Farhadi nahms gelassen: „Da müssen wir jetzt durch. Wir sind ja froh, dass überhaupt gespielt werden kann“. Nur die Mannschaftsbesprechung mit Maske findet Farhadi gewöhnungsbedürftig: "Da kriegst Du keine Luft. Zum Schluss habe ich nur noch gelallt".

Los ging es heute mit einem Schreckmoment (nicht gelallt, sondern geknallt): Ausgerechnet der Ex-Niendorfer Magnus Hartwig rauschte auf Höhe der Mittellinie (direkt vor der NTSV-Bank) mit ordentlich „Casalla“ in den Luft-Zweikampf mit Youngster Theo Behrmann (18). Der aus der Norderstedter A-Jugend gekommene Linksverteidiger blieb mit blutender Nase und brummenden Schädel liegen (15.), konnte aber dank fürsorglicher Hilfe der SCV-Physiotherapeutin zunächst weitermachen. „Ein großes Dankeschön an die Vicky-Physios“, zollte Ali Farhadi seinen Respekt, „unser Physio ist leider noch in Quarantäne“. Einige Minuten später musste Behrmann mit Verdacht auf Gehirnerschütterung dann aber doch runter (28.).

Das erste sportliche Highlight produzierte Nil von Appen, der mit einer „Kerze“ Richtung eigenes Gehäuse seinen Keeper Hendrik Rabe in große Schwierigkeiten brachte. Rabe versuchte den „vom Himmel fallenden Ball“ zunächst mit einer Fußabwehr zu treffen, was allerdings gründlich misslang. Hassan Zarei spritzte dazwischen, aber der SCV-Keeper bekam in höchster Not schließlich doch noch irgendwie im Zurücklaufen die Hand ans Leder (20.).

Auf der Gegenseite „knallte“ es erneut: Nach Flanke von André Branco zimmerte Yannick Siemsen die Kugel mit dem Kopf an die Unterkante der Latte – und den Abpraller über das Gehäuse (32.). Da wollten die Hausherren nicht zurückstehen: Zarei aus dem Mittelfeld mit Auge zu Fynn Huneke, der in einer 2:1-Überzahlsituation die hinten völlig offene Vicky-Abwehr bestrafen MUSS…doch der wunderbar freigespielte Dario Streubier trifft aus sechs Metern völlig freistehend ebenfalls nur das Quergestänge (38.). Und da aller guten (Pfosten-)Dinge bekanntlich drei sind, schlenzte Ian-Prescott Claus die Kugel durch fünf Mann hindurch wieder klatschend an den rechten Pfeiler (40.).

Nach dem Seitenwechsel stand der Rekordmeister hinten deutlich stabiler (Ebbers: „Das war taktisch sehr sehr gut von meinen Jungs“) und die Gastgeber hatten große Mühe, überhaupt nochmal in Tornähe zu kommen. Der SCV hingegen drückte nun dem Match eindeutig seinen Stempel auf und ging verdient in Führung: Nach einer Ecke für Niendorf (!) eroberte Branco den Ball und mit einem einzigen Pass ist die gesamte NTSV-Hintermannschaft ausgespielt. „IPC“ hat auf halblinks freie Bahn und tunnelt Keeper Tobias Grubba zum 0:1 (60.). „Endlich belohnt“, jubelte Ebbers, der nach dem Spiel seinen Torschützen lächelnd lobte und zugleich ermahnte: „Ian ist ein überragender Fußballer und kann in jedem Spiel den Unterscheid ausmachen. Aber man muss ihn auch immer wieder mal einfangen, weil er manchmal seinen Pfeilen im Kopf freien Lauf lässt“.

Trotz Rückstand nahmen Farhadi und sein neuer Co-Trainer Andelko Ivanko zunächst keine Wechsel vor. Dabei ist die Ersatzbank am Sachsenweg mittlerweile besser besetzt, als andernorts so manche Startelf (u.a. Evaiton Fernandes, Marvin Karow, Ilyas Afsin, Aytac Erman und Ante-Akira Kutschke). Dafür machte Vicky weiter Dampf: Flanke von Appen und Nikolas Mallwitz völlig „blank“ aus fünf Metern übers Tor (73.).

Das hätte sich kurz danach fast gerächt. Endlich mal wieder der NTSV mit Speed über links, „Bohne“ Brückner an „Schnecke“ Kalla vorbei, toller Querpass ins Zentrum, doch Kutschke scheitert aus zehn Metern an Keeper Rabe, der mit einem sensationellen Fußreflex den Sieg festhält (81.). In der Nachspielzeit machte „der Mann mit den Pfeilen im Kopf“ endgültig den Deckel drauf, weil Streubier einen Einwurf direkt in die Beine von von Appen wirft und der Claus auf die Reise schickt – und mit einem sehenswerten Lupfer über Grubba hinweg zappelt das Leder schließlich zum 0:2 im Netz (90.+3).


Stimmen:

Marius Ebbers (Trainer SC Victoria):
Ich hatte das Gefühl, dass wir das Spiel fast über die gesamte Spielzeit im Griff hatten. Deswegen haben wir auch sehr verdient gewonnen. Die Jungs haben sehr viel Aufwand betrieben und sich am Ende mit den Toren belohnt. In der ersten Halbzeit hat ein paar Mal der letzte Punch gefehlt. Das war 70 Minuten lang richtiger guter Fußball von uns und am Ende ein guter Kampf gegen den Ball. Das war taktisch sehr sehr gut. Riesenkompliment an meine Mannschaft. Wenn wir das weiter so umsetzen, werden noch viele Mannschaften gegen uns Probleme haben.

Ali Farhadi (Trainer Niendorfer TSV):
Für das erste Spiel nach so langer Pause war das schon sehr gut. Nur das Ergebnis ist Schrott. Vicky hat sich letzte Woche glaube ich ähnlich wie wir heute gefühlt. Wir haben zwei entscheidende Fehler gemacht, daraus müssen wir lernen. Es hört sich doof an, aber aus meiner Sicht war es eigentlich ein 0:0-Spiel. Es ist sehr schade. Insbesondere vor dem ersten Gegentor nach einer eigenen Ecke. Da waren wir viel zu naiv. Aber die Mechanismen müssen nach einem halben Jahr Pause erst wieder greifen. Mit Training allein kriegst du das nicht rein. Vicky hat es heute stark gemacht. Und wir müssen jetzt eben am Dienstag in Osdorf Gas geben.

Statistik:
Gesamt-Punktspiel-Bilanz aus Sicht des Gastgebers (seit Vereinsgründung 1919): 29 Spiele: 3 Siege, 8 Remis, 18 Niederlagen, 32:62 Tore

1968/69: 0:1 / 0:3 Landesliga Hammonia
2005/06: 1:1 / 3:5 Verbandsliga Hamburg
2006/07: 1:4 / 1:3 Hamburg-Liga

2007/08: 0:2 / 1:1 Hamburg-Liga

2008/09: 2:3 / 0:2 Oberliga Hamburg
2009/10: 1:1 / 0:1 Oberliga Hamburg
2010/11: 3:3 / 0:2 Oberliga Hamburg
2011/12: 1:1 / 2:4 Oberliga Hamburg

2014/15: 3:1 / 1:5 Oberliga Hamburg
2015/16: 1:1 / 1:2 Oberliga Hamburg

2016/17: 1:2 / 2:4 Oberliga Hamburg
2017/18: 1:2 / 1:0 Oberliga Hamburg
2018/19: 3:2 / 0:2 Oberliga Hamburg
2019/20: 1:1 / 1:1 Oberliga Hamburg
2020/21: 0:2 / --- Oberliga Hamburg


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