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02.10.2020
A(bi) & E(lia): Aufwand + Engagement = Abschluss & Erfolg von Andreas Killat



vs.


Hamm United FC – Niendorfer TSV 4:1 (0:1)

Hamm United FC: Jendrzej – Panata, Styhn, Schumacher – Pettersson, Omar, Gyimah, Mankumbani – Baroni (84. Ay) – Boateng (89. Patrin), Kukanda (90.+1 Eröksüz)
Niendorfer TSV: Grubba – Schön, Krüger, Benn, Yago – Huneke, Fedai (59. Merkle) – Gries (73. Streubier), Brückner (66. Afsin) – Kutschke, Zarei
Tore: 0:1 Brückner (25.), 1:1 Mankumbani (48.), 2:1/3:1 Yeboah (49./79), 4:1 Kukanda (88.)
Besondere Vorkommnisse: Schön (NTSV) muss verletzt vom Platz (80.). Da die Niendorfer schon dreimal gewechselt hatten, spielten sie die letzten zehn Minuten nur noch zu Zehnt.
Schiedsrichter: Adrian Höhns (TuS Dassendorf): Verweigerte jeder Mannschaft einen Elfmeter (40./76.). Ansonsten ein guter Leiter, ließ auch etwas robustere Zweikämpfe gelten.
Beste Spieler: Boateng, Kukanda, Mankumbani – Brückner (1. Hz)
Zuschauer: 130 Zahlende

Es war heute das 400. Punktspiel für den 2005 gegründeten Klub Hamm United FC – und als Matchwinner Elia Kukanda kurz vor Schluss das 4:1 erzielte, gab es einen weiteren Grund zum Feiern: Neben der kurzzeitigen Tabellenführung (für rd. 30 Minuten) war dieser Treffer nämlich zugleich das 1.000 (!) Tor der Vereinsgeschichte (siehe Statistik/Auflistung ganz am Ende des Berichtes).

Dass die Partie so enden würde – das hätte zur Halbzeit allerdings noch niemand gedacht. Am allerwenigsten die Gäste, die bis dahin alles im Griff hatten und völlig verdient mit einer 1:0-Führung in die Kabine gingen. Daniel „Bohne“ Brückner hatte nach feinem Zuspiel von Ante Kutschke aus 17 Metern für den NTSV getroffen (25.). Weitere Chancen durch Michael Gries (7.) und Martin Fedai (33.) blieben ungenutzt. „Für die zweite Halbzeit fehlt mir dann jede Erklärung“, seufzte Ali Farhadi nach dem Match (siehe „Stimmen“).

Genau anders herum war es bei HUFC-Coach Sidnei Marschall, der nach einem Foul an Baroni gerne einen Elfmeterpfiff gehört hätte (40.), aber ansonsten von einer „teilnahmslosen Mannschaft“ im ersten Durchgang sprach – um am Ende sogar das Wort „Weltklasse“ in den Mund nahm.

Grau ist alle Theorie, aber wer weiß, wie die Partie ausgegangen wäre, wenn Hassan Zarei Sekunden nach dem Wiederanpfiff nicht nur am weit vor seinem Gehäuse postierten Keeper David Jendrzej, sondern nicht auch am Tor vorbei gezielt hätte (46.). „Das muss das 2:0 sein“, rief Farhadi von der Seitenlinie ins Feld – um dann binnen weniger Augenblicke komplett die Felle davonschwimmen zu sehen.

Nach einer butterweichen Vorlage von Sulieman Omar köpfte zunächst Mankumbani über Torhüter Tobias Grubba hinweg zum 1:1-Ausgleich (48.) – und nur 30 Sekunden später schlug das Traumduo „E&A“ zum ersten Mal zu: Flanke Elia Kukanda, Kopfball Abi Yeboah Boateng (fast auf der Torlinie stehend): 2:1, Spiel gedreht (49.).


Strahlende Sieger: Elia Kukanda (l.) und Abi Yeboah Boateng. Foto: Andreas Killat

Danach nahm der Wahnsinn seinen Lauf. Niendorf erholte sich von diesem Doppelschlag den Rest der Partie nicht mehr, während Abi & Elia einen Sprint nach dem nächsten ansetzten und dabei wiederholt die komplette NTSV-Abwehr stehen ließen (54./62./69.). Nur der dritte Treffer wollte zunächst nicht fallen, was sich bitter hätte rächen können, wenn Referee Adrian Höhns nach Foul von Jendrzej an Zarei auf den Punkt gezeigt hätte (76.). Doch wie schon kurz vor der Halbzeit auf der anderen Seite, blieb auch diesmal die Pfeife stumm.

Dann war wieder „Showtime“! Abi Yeboah Boateng gab einfach mal Vollgas, stürmte über links an allen vorbei in die Box und tunnelte Grubba zum 3:1 (79.). Jubelstürme und Szenenapplaus für diesen Wahnsinn! Da direkt danach Lawrence Schön verletzt vom Feld ging (80.), musste Niendorf die Partie in Unterzahl zu Ende bringen – und hätte doch fast nochmal Spannung erzeugt. Aber Ilyas Afsin scheiterte freistehend an Jendrzej (86.). Den krönenden Abschluss eines tollen Fußballabends im Hammer Park setzte – wie sollte es auch anders sein – das „E&A“-Duo. Nach Zuspiel von Yeboah Boateng markierte Kukanda spielend leicht das 4:1 (88.) und damit den 1.000 Treffer der HUFC-Historie.

„Sie wissen, dass sie gut sind – und ich weiß es auch. Abi ist manchmal kurz vor dem Wahnsinn, aber solche Spieler liebe ich. Elia spielt eigentlich mindestens dritte Liga, aber er ist manchmal etwas faul und muss mehr an sich arbeiten. Der Junge kann aber richtig gut kicken und es macht einfach Freude, mit den Jungs zu arbeiten“, strahlte Marschall nach dem Abpfiff.


Stimmen:

Ali Farhadi (Trainer Niendorfer TSV):
Glückwunsch an Hamm zum Sieg und zu dieser zweiten Halbzeit. Hamm war wild und hungrig. Für mich ist es noch immer unerklärlich, warum wir hier so aus der Halbzeit rauskommen. Das hat nichts mit Oberliga zu tun. Das war fast ein Klassenunterschied. Wahrscheinlich haben die Jungs gedacht, mit einer guten Halbzeit kannst du HUFC zur Seite schieben. Es ist immer schwer hier zu spielen, der tiefe Rasen kostet viel Kraft. Der Doppelschlag nach der Pause hat uns das Genick gebrochen. Bis dahin haben wir richtig stark gespielt. Aber danach waren wir nicht mehr in der Lage, die beiden schnellen Stürmer zu verteidigen. Die sind ja immer wieder frei auf unser Tor zugelaufen. Wir haben es vermasselt und überhaupt keine Durchschlagskraft mehr nach vorne entwickelt. Ich bin platt und gerade echt ratlos, das muss ich ehrlich zugeben. Wahrscheinlich müssen wir einfach härter arbeiten. Ich will den Jungs nicht die Vorfreude auf die kommende Woche nehmen, aber mal gucken, ob wir nicht verstärkt an der Kondition arbeiten.

Sidnei Marschall (Trainer Hamm United FC):
Wir haben uns die erste Halbzeit auch ganz anders vorgestellt, aber wir mussten verletzungsbedingt komplett umstellen (es fehlten u.a. D’urso, Tafese, Wicke, Cholevas, Sharifi). Aber alle wollen immer spielen, jetzt hatten sie ihre Chance. Die neue Grundformation mit Dreierkette und zwei Sechsern davor hat zu Beginn nicht gut funktioniert, wir sind überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen. Viele haben bis dahin gar nicht am Spiel teilgenommen. Erst ab der 35. Minute haben wir angefangen Fußball zu spielen. Die zweite Halbzeit war dafür umso besser. Das war Hamm United wie ich es sehen will. Das war unglaublich, was die Jungs da gespielt haben. Was die beiden Stürmer (Abi & Elia) da heute gespielt haben – das war schon Weltklasse, wenn man das mal sagen darf. Für mich ist es wichtig, gut zu spielen und verdient zu gewinnen. Das war heute beides der Fall.


Statistik:
Gesamt-Punktspiel-Bilanz aus Sicht des Gastgebers (seit Vereinsgründung 2005): 2 Spiele, 1 Sieg, 1 Remis, 0 Niederlagen, 5:2 Tore

2019/20: 1:1 / --- Oberliga Hamburg
2020/21: 4:1 / --- Oberliga Hamburg


Alle Punktspiele von Hamm United FC seit Vereinsgründung:
2006/07: Kreisklasse Staffel 2, Platz 2, 62 Punkte (20-2-2), 107:10 Tore
2007/08: Kreisliga Staffel 4, Platz 1, 73 Punkte (23-4-1), 93:28 Tore
2008/09: Bezirksliga Ost, Platz 1, 69 Punkte (21-6-3), 86:41 Tore
2009/10: Landesliga Hansa, Platz 3, 66 Punkte (20-6-4), 76:30 Tore
2010/11: Landesliga Hansa, Platz 4, 48 Punkte (13-9-8), 49:34 Tore
2011/12: Landesliga Hansa, Platz 5, 51 Punkte (16-3-11), 77:57 Tore
2012/13: Landesliga Hansa, Platz 7, 39 Punkte (11-6-11), 63:56 Tore
2013/14: Landesliga Hansa, Platz 3, 59 Punkte (18-5-7), 67:36 Tore
2014/15: Landesliga Hansa, Platz 5, 50 Punkte (14-8-8), 71:43 Tore
2015/16: Landesliga Hansa, Platz 3, 57 Punkte (17-6-5), 55:29 Tore
2016/17: Landesliga Hansa, Platz 14, 26 Punkte (5-11-14), 39:55 Tore
2017/18: Bezirksliga Süd, Platz 1, 68 Punkte (22-2-4), 83:26 Tore
2018/19: Landesliga Hansa, Platz 2, 64 Punkte (21-1-6), 92:35 Tore
2019/20: Oberliga Hamburg, Platz 10, 27 Punkte (7-6-10), 34:55 Tore
2020/21: Oberliga Hamburg, Platz 2, 7 Punkte (2-1-0), 8:3 Tore (Stand: 03.10.2020)

15 Saison’s, 400 Spiele (230-76-94), 766 Punkte, 1.000:538 Tore (Stand 03.10.2020)


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