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06.10.2020
Tobende Tauben - Saure Saseler von Andreas Killat


präsentiert:


vs.


USC Paloma – TSV Sasel 6:0 (2:0)

USC Paloma: Höfs – Mandelkau, Niemann, Krause, Blumauer – Vujcic – Blunck (69. Ulaga), Lohrke (60. Schwäbe), Thiessen, Zabihi – Wohlers (60. Bein)
TSV Sasel: Tuffour – Steddin (71. Celikten), Mandic, Ellerbrock – Hoeft, Timm (20. L. Erichsen) – Take, Toksöz, N. Zankl, Grünberg (79. Dogan) – Jeske
Tore: 1:0 Vujcic (30.), 2:0 Wohlers (37.), 3:0 Blunck (51.), 4:0 Thiessen (66.), 5:0/6:0 Zabihi (78./84.)
Rote Karten: Tuffour (18., Notbremse), Jeske (39., Nachtreten)
Schiedsrichter: Dominik Kopmann (FC Eintr. Norderstedt): Auch wenn man es beim TSV nicht gerne hört: Beide Rote Karten waren korrekt. Auch bei alle anderen Entscheidungen fehlerfrei. Starker Auftritt!
Beste Spieler: Blunck, Thiessen, Zabihi, Vujcic – Take
Zuschauer: 148

Zwei Spiele, sechs Punkte, 9:0 Tore – besser geht’s nicht. Doch USC-Coach Steffen Harms hätte sich „in der zweiten Halbzeit noch mehr Zirkulation gewünscht, um die beiden Viererketten von Sasel noch häufiger zu brechen“. Allerdings beeilte er sich hinterherzuschicken: „Aber lassen wir die Kirche im Dorf. Ein toller Abend für uns“.

Dabei hatte es die ersten zwanzig Minuten allerdings gar nicht nach dem höchsten Sieg der Vereinsgeschichte gegen Sasel ausgesehen. Die Gäste setzten den USC permanent unter Druck, so dass dieser phasenweise kaum aus dem eigenen Strafraum kam. Marc-Oliver Timm (6.) und Deran Toksöz (17.) „vergaßen“ jedoch, den TSV mit dem Führungstor zu belohnen. Stattdessen führte eine TSV-Ecke mit anschließendem USC-Konter zur spielentscheidenden Szene: Michel Blunck treibt das Leder über links bis an den gegnerischen Strafraum, Keeper Todd Tuffour stürzt heraus und räumt Blunck rustikal ab. Da blieb Referee Dominik Kopmann gar nichts anderes übrig, als den Roten Karton zu zeigen (18.). „Ich will nix hören, ich treffe klar den Ball“, beteuerte der Goalie zwar beim Verlassen des Feldes, doch diese Sicht hatte er ziemlich exklusiv.

Sasel stellte nun auf 4-4-1 um – aber das Tor erzielten die Hausherren. Blunck bedient Stephan Vujcic und der nimmt aus 18 Metern zentral vor dem Kasten Maß und überwindet Erichsen, der keine besonders glückliche Figur abgibt, flach unten rechts zum 1:0 (30.). Nico Zankl hatte fast postwendend den Ausgleich auf dem Fuß, aber Torhüter Arne Höfs konnte den 20-Meter-Kracher zur Ecke abwehren (34.). Gefährlich wurde es immer dann, wenn Sasel eine Ecke hatte. Allerdings für die eigene Mannschaft! Denn wie schon bei der Szene, die zur Roten Karte führte, brachte ein Eckball von Toksöz die „fliegenden Tauben“ in Ballbesitz. Mit unfassbar schnellem Umschaltspiel flitzten Lion Mandelkau und Tom Wohlers über den gesamten Platz, im Sechzehner legt Mandelkau schließlich quer und Wohlers trifft ins kurze Eck zum 2:0 (37.).

Sasel in Rot (Trikots) und in Not, die nach einer Unbeherrschtheit vom Tim Jeske noch größer wurde. Sein Tritt gegen Colin Blumauer direkt vor den Augen des Schiedsrichters führte zur zweiten Hinausstellung (39.) – und Coach Danny Zankl musste erneut taktisch umstellen (nun 4-4-0). „Das gab es noch nie, dass wir zur Halbzeit mit zwei Mann weniger waren. Und das wird es auch nie wieder geben“, kündigte Zankl „Gespräche“ mit der Mannschaft an.

Die Halbzeitansprache dürfte allerdings nicht bei den TSV-Kickern angekommen sein, viel zu naiv wurde in doppelter Unterzahl offensiv gepresst – die entstehenden Räume nutzte der USC dankbar zu weiteren Toren: Erst Blunck nach feinem Zuspiel von Vujcic zum 3:0 (51.) und dann Dennis Thiessen aus dem Rückraum (nach einer Ecke von Maurice Schwäbe) zum 4:0 (66.). Damit war die Partie natürlich gelaufen, doch Zankl haderte (nicht ganz zu Unrecht) zwischendurch mit den zwei vergebenen Großchancen von Luis Take, dessen Lupfer über Höfs hinweg von Niemann auf der Linie geklärt wurde (61.), und den Freistoß-Kracher vom Trainer-Bruder Nico Zankl an die Latte (63.).

Ernsthafte Zweifel am USC-Erfolg gab es aber dennoch nicht. Sehr souverän wurde Ball und Gegner laufen gelassen und geduldig auf die Lücke gewartet. Diese Lücken nutzte zweimal Jassin Zabihi und machte damit das halbe Dutzend voll: Erst mit einem gefühlvollen Schlenzer mit links in den rechten Giebel zum 5:0 (78.) und schlussendlich nach Vorlage von Ulaga aus 14 Metern an Erichsen vorbei zum 6:0-Endstand (84.).

Was für ein (regen- und ereignisreicher) Abend unter Flutlicht an der Brucknerstraße!


Stimmen:

Danny Zankl (Trainer TSV Sasel):
Ich bin natürlich mega sauer und enttäuscht, das tut schon richtig weh. Bis zur Roten Karte war das Spiel voll in unserer Hand. Leider hatten wir nicht die Power und den Speed wie Paloma und kommen nicht zum Abschluss. Und dann laufen wir nach einer eigenen Ecke in einen Konter und kriegen die Rote Karte. Das gleiche dann nochmal beim 2:0, wieder eine eigene Ecke und ein Konter. Wir schlagen uns damit selbst. Mit zwei Mann weniger ist es in der Oberliga natürlich schwer, noch irgendwie etwas zu machen. Trotzdem haben wir es nicht glücklich gespielt. Da hätte ich in der Halbzeit wohl ein Referat halten müssen, wie man sich mit zwei Mann weniger verhält. Meine Spieler kennen das nicht und das wird auch nie wieder passieren. Wenn es 3:0, 4:0 steht, darf man hinten nicht jeden Ball flach rausspielen. Und nach einem Ballverlust ist es das Wichtigste, NICHT das Gegenpressing zu spielen, sondern in die Grundordnung zu kommen. Aber das liegt meinen Spielern im Blut, das ist unsere DNA. Also kein Vorwurf an meine Mannschaft.

Steffen Harms (Trainer USC Paloma):
Wir wollten heute gegen einen sehr ballsicheren Gegner etwas mutiger sein. Für meinen Geschmack hat Sasel die ersten zwanzig Minuten unser Pressing zu oft gebrochen, da haben wir nicht gut durchgeschoben. Da hatten wir einige Probleme. Doch wir sind immer besser reingekommen und hatten viele Ballgewinne. Die erste Rote Karte hat das Spiel natürlich sehr verändert und wir haben geduldig unser Spiel aufgezogen. Da waren viele gute Elemente dabei. Ein klarer Sieg für uns, der unter besonderen Umständen zustande gekommen ist. Aber das haben wir uns erarbeitet und verdient.

Statistik:
Gesamt-Punktspiel-Bilanz aus Sicht des Gastgebers (seit 1945): 43 Spiele, 21 Siege, 7 Remis, 15 Niederlagen, 82:60 Tore

1966/67: 1:1 / 1:4 Verbandsliga Hammonia (= LL)
1967/68: 0:0 / 0:2 Verbandsliga Hammonia
1971/72: 2:0 / 3:0 Verbandsliga Nord (= BL)
1980/81: 2:3 / 1:0 Bezirksliga Nord
1981/82: 1:1 / 2:1 Bezirksliga Nord
1982/83: 1:1 / 3:4 Bezirksliga Nord
1983/84: 1:2 / 1:2 Bezirksliga Nord
1984/85: 4:3 / 2:1 Bezirksliga Nord
1985/86: 1:0 / 4:2 Bezirksliga Nord
1986/87: 1:1 / 1:1 Bezirksliga Nord
1987/88: 3:0 / 0:1 Bezirksliga Nord
1998/99: 4:1 / 3:0 Landesliga Hansa
1999/00: 4:0 / 4:2 Landesliga Hansa
2000/01: 0:1 / 1:2 Landesliga Hansa
2002/03: 2:1 / 0:3 Verbandsliga Hamburg
2004/05: 2:1 / 2:3 Verbandsliga Hamburg
2005/06: 2:1 / 0:2 Verbandsliga Hamburg
2011/12: 1:1 / 4:1 Oberliga Hamburg
2013/14: 3:1 / 3:2 Landesliga Hammonia
2016/17: 1:3 / 3:1 Landesliga Hansa
2019/20: 1:2 / 1:2 Oberliga Hamburg
2020/21: 6:0 / --- Oberliga Hamburg


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