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16.10.2020
(Die) Saad geht (dreht) auf - BU stürzt den Tabellenführer von Andreas Killat



vs.


Hamm United FC – HSV Barmbek-Uhlenhorst 0:2 (0:0)

Hamm United FC: Jendrzej – Pettersson, Schumacher (62. Patrin), Styhn, Mankumbani – Gyimah, Wicke (90. Omar) – Kukanda, D’urso, Boateng – Ay
HSV Barmbek-Uhlenhorst: Höcker – Janowsky, Buchholz, Lux, Umurhan – Pötzinger, Wesemann (66. Bambur) – Al-Tamemy (89. Hosseini), Hoeling, Saad – El-Nemr (82. Ferchen)
Tore: 0:1 Saad (54.), 0:2 Bambur (72.)
Schiedsrichter: Florian Pötter (FC Voran Ohe): Erste Halbzeit gut und unauffällig, zweite Hälfte eher kleinlich und viele Pfiffe gegen die Gastgeber.
Beste Spieler: D’urso – Saad, Pötzinger, El-Nemr
Zuschauer: 350

„Man sieht mehr und mehr, dass die Mannschaft zusammenwächst“, strahlte Gäste-Coach Jan Haimerl nach dem Abpfiff (und dem dritten Sieg in Folge) – die Saa(d)t geht also sozusagen langsam auf. Einen großen Anteil daran hatte heute eben jener Elias Saad, der ein unheimliches Laufpensum absolvierte und bereits seinen dritten Saisontreffer erzielte (dazu drei Vorlagen). „Dafür haben wir ihn – und das erwarten wir auch von ihm“, meinte Haimerl ganz lapidar, „er kommt langsam ins Rollen“. Mit dem heutigen Erfolg stürzten die Barmbeker die Hausherren vom Tabellenthron – und schon am Dienstag (20. Oktober) kommt mit Concordia der nächste Tabellenführer an die Dieselstraße.

Symptomatisch für die Leistung der Gastgeber waren die zu schwach aufgepumpten Bälle – schon nach wenigen Sekunden wurden die ersten drei Lederkugeln von den Spielern und vom Schiedsrichtergespann für zu schlecht befunden und mussten nachgebessert werden. Die Luft war also sozusagen von Beginn an irgendwie raus. Da auch die Gäste wahrlich kein Feuerwerk abbrannten, war es eine sehr zähe erste Halbzeit und es dauerte fast eine halbe Stunde, ehe Julian Pötzinger mit einem Freistoß aus 25 Metern den ersten (!) Torschuss der gesamten Partie abgab (29.). BU war zumindest deutlich griffiger und aktiver, wovon auch acht Eckbälle zeugen, die von Jonas Wesemann allerdings allesamt schlecht bis sehr schlecht ausgeführt wurden. Eine davon führte sogar zur besten HUFC-Chance, als Maurizio D’urso von der eigenen Strafraumkante bis in den gegnerischen Sechzehner stürmte, dort aber an Keeper Johannes Höcker scheiterte (35.). Zuvor hatte der ansonsten blasse Elia Kukanda aus 27 Metern knapp vorbeigezielt (30.). Mehr gab es für die vielen Zuschauer (offiziell 350, gefühlt bzw. geschätzt aber eher 450) nicht zu sehen.

Nach dem Seitenwechsel blitzte für gut fünf Minuten das bisherige United-Können (zehn Punkte aus vier Partien, Tabellenführer) auf – doch das war wirklich nur das berühmte Strohfeuer. Die Barmbeker Defensive hatte jederzeit alles im Griff – und die beiden „Wunderstürmer“ Kukanda und Boateng waren völlig ausgeschaltet. „Die beiden sind noch jung und können nicht jedes Spiel entscheiden“, stellte Sidnei Marschall ganz normale Leistungsschwankungen fest.

Die Gäste – allen voran Elias Saad – waren nun wild entschlossen, die drei Punkte mitzunehmen. Nachdem Saad zunächst knapp verzogen hatte (50.), folgte kurz darauf die verdiente Führung: Robin Janowsky setzt sich rechts durch und über Pascal El-Nemr gelangt das Spielgerät zu Saad, der aus elf Metern eiskalt zum 0:1 ins lange Eck trifft (54.). Barmbeks Nummer 10 bereitete dann auch die endgültige Entscheidung vor, als er genau im richtigen Moment für den erst kurz zuvor eingewechselten Benjamin Bambur durchsteckte und der Ex-Torschützenkönig mit links zum 0:2 vollendete (72.).

Damit war die Luft bei den Gastgebern nun tatsächlich endgültig raus, auch wenn Marschall sein Team immer wieder anfeuerte und die jeweilige Restspielzeit großzügig „aufrundete“, um zu signalisieren, dass noch alles möglich sei (so rief der HUFC-Trainer wenige Minuten vor dem Abpfiff seinen Spielern zu: „Noch 20 Minuten Jungs“). Doch bis auf einen mächtigen Lattenkracher von Abi Boateng (73.) wollte nichts mehr gelingen.

Es bleibt daher dabei: Noch nie konnten „die Geächteten“ gegen BU gewinnen (0-1-4). Die verlorenen Punkte will man sich nun in den kommenden Partien gegen HEBC und Tornesch wiederholen, während BU am Dienstag den nächsten Tabellenführer stürzen möchte (s.o.).


Stimmen:

Jan Haimerl (Trainer HSV Barmbek-Uhlenhorst):
Es war klar, dass das hier auf Rasen eine sehr sehr eklige Partie wird. Sehr langatmig und fußballerisch kein Leckerbissen – aber am Ende des Tages zählen die beiden Tore und die drei Punkte. Ich freue mich vor allem für die Abwehrreihe. Zum zweiten Mal hintereinander zu Null gespielt. In der Vorbereitung hatten wir da noch so unsere Probleme. Man sieht mehr und mehr, dass die Mannschaft zusammenwächst und die notwendige Mentalität an den Tag legt, solche Partien für sich zu entscheiden. Ich denke, es war ein absolut verdienter Sieg für uns. Wir nehmen die drei Punkte gerne mit und freuen uns am Dienstag auf den nächsten Tabellenführer (Concordia).

Sidnei Marschall (Trainer Hamm United FC):
Wir haben – wie schon letzte Woche in Meiendorf – keinen guten Fußball gespielt. Die erste Halbzeit war von beiden Teams nicht gut. Keine Ahnung, ob es am Rasen gelegen hat. Das hatten wir uns natürlich ganz anders vorgestellt. Aber neun Ausfälle von solcher Qualität (u.a. Tafese, Sharifi, Rahn, Baroni, Panata, Cholevas) können wir nicht ersetzen. Das soll aber keine Ausrede sein. Wir haben nicht ins Spiel gefunden und schlecht gespielt. Es war aber klar, dass nach 15 ungeschlagenen Spielen (11x Vorbereitung, 4x Punktspiel) irgendwann die erste Niederlage kommt. Heute war BU einfach stärker. Jetzt müssen wir uns eben bei HEBC die Punkte zurückholen.

Statistik:
Gesamt-Punktspiel-Bilanz aus Sicht des Gastgebers (seit Vereinsgründung 2005): 5 Spiele, 0 Siege, 1 Remis, 4 Niederlagen, 8:17 Tore

2011/12: 2:3 / 1:3 Landesliga Hansa
2019/20: 3:3 / 2:6 Oberliga Hamburg
2020/21: 0:2 / --- Oberliga Hamburg


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