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26.09.2021
Erwachsenenfußball am Sachsenweg von Andreas Killat


präsentiert:


vs.


Niendorfer TSV – FC Süderelbe 5:1 (2:1)

Niendorfer TSV: Grubba – Behrmann, Osei, Yago, Speck – Fedai – Gries (64. Streubier), Zarei (80. Ali), Merkle, Brückner (70. Ahmadi) – Kutschke (80. Meyer)
FC Süderelbe: Alcaraz – Sarwari (46. Kömürcü), Giachero, Arlt, Heinbockel (59. Michelakakis) – Reinecke (71. Carlsen), Treu (63. Herrmann) – Camacho de Valdoleiros, Maachou (46. Thompson), Doudouch – Mohara
Tore: 1:0 Gries (4.), 2:0 Merkle (12.), 2:1 Camacho de Valdoleiros (31.), 3:1 Brückner (51., FE), 4:1 Kutschke (67.), 5:1 Yago (83.)
Schiedsrichter: Gerhard Alexander Ludolph (Hoisbütteler SV): Hatte auf beiden Seiten Probleme mit der Beurteilung bzw. Unterscheidung von Zweikämpfen/Foulspiel. Insbesondere die vielen Trikotzupfer blieben zumeist ungeahndet. Beim Handspiel von Doudouch (15.) hätten ihm seine beiden Assistenten helfen müssen.
Beste Spieler: Zarei, Gries, Kutschke, Brückner – Mohara
Zuschauer: 114

„Wir machen es immer unnötig spannend“, stöhnte NTSV-Coach Ali Farhadi nach dem Abpfiff – dabei hatte sein Team gerade völlig überzeugend und verdient mit 5:1 gewonnen. Doch wie schon beim letzten Heimspiel gegen Tornesch, als man eine 3:0-Führung (nach 12 Minuten!) am Ende fast noch aus der Hand gegeben hätte, gab es auch heute ähnliche Momente. „Aber so langsam spielen wir cleverer – und so ganz allmählich gehen wir Richtung Erwachsenenfußball“, konnte Farhadi schließlich doch noch zufrieden lachen.

Erneut legte Niendorf dabei einen Raketenstart hin (übrigens das Lieblingsemoji von Manager Marcus Scholz im NTSV-Whats-App-Chat). „Das ist inzwischen einstudiert“, merkte Farhadi augenzwinkernd an. Denn bevor sich die Gäste sortiert hatten, stand es schon 2:0. Los ging es mit einem tollen Trick von Ex-Profi Daniel Brückner. „Bohne“ legte sich an der Außenlinie auf Höhe der Reservebank den Ball zum Freistoß zurecht – und alles rechnete mit einem langen Ball auf den zweiten Pfosten. Aber der 40jährige spielte das Leder blitzschnell und flach in den Strafraum, Michael Gries sprintete hinterher und knallte es aus 12 Metern halbrechter Position satt zum 1:0 in die Maschen (4.).


Niendorf jubelt! FCS-Keeper Alcaraz sitzt verzweifelt am Pfosten. Foto: André Matz

Ähnlich spektakulär auch der zweite Treffer: Eine punktgenau getimte Flanke von Lennard Speck „pflückte“ Lennart Merkle mit der Brust herunter, ließ den Ball in seine Körperdrehung hinein abtropfen und vollendete ins lange Eck zum 2:0 (12.). Technisch allererste Sahne! Für FCS-Trainer Stefan Arlt allerdings der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte: „Die ganze Woche reden wir von verteidigen, verteidigen, verteidigen“, aber sein Team kam überhaupt nicht in die Zweikämpfe. Begünstigt wurde dies zudem durch die sehr großzügige Linie des Schiedsrichters, der allerdings konsequent auf beiden Seiten vieles laufen ließ.

Die Hausherren machten weiter mächtig Tempo, gewannen quasi jeden zweiten Ball und schnürten den FCS phasenweise in der eigenen Hälfte ein. Doch der dritte Treffer wollte diesmal – anders als gegen Tornesch – zunächst nicht fallen. Die beste Gelegenheit hierzu hatte Brückner, der mit dem Ball am Fuß vier, fünf „Blaue“ austanzte und erst am Elfmeterpunkt in letzter Sekunde geblockt wurde (23.). Wie aus heiterem Himmel der 1:2-Anschlusstreffer: Der Einwurf von Takuro Mohara (von Höhe der Eckfahne) segelte durch den Niendorfer Strafraum und Horge Camacho de Valdoleiros köpfte ungehindert ein (31.). Nach kurzer Schockstarre erholte sich der Gastgeber und Brückner (34.), sowie Hassan Zarei (37.) scheiterten in aussichtsreicher Position an Keeper Alcaraz.


Doudouch (Nr. 2) im Zweikampf mit Theo Behrmann. Foto: André Matz

„Für die zweite Hälfte hatten wir uns so viel vorgenommen“, meinte Arlt hinterher – doch wieder verschlief sein Team den Start und kassierte einen „absolut dummen“ Elfmeter, weil Linksverteidiger Justin Heinbockel Gries zu Fall brachte (50.). Zuvor hatte Zarei ihn mit einem Traumpass quer über den Rasen in Szene gesetzt. Den fälligen Strafstoß versenkte Brückner sicher flach unten links zum 3:1 (51.). Jetzt war der (eh schon kaum vorhandene) Widerstand der „Kiesbargler“ endgültig gebrochen. So hatte die Farhadi-Elf keine Mühe mehr und konnte das Ergebnis durch Ante Kutschke mit einem kuriosen Pressschlag (67.) und Malik Yago nach Streubier-Ecke (83.) noch auf 5:1 ausbauen.

FCS-Manager Seweryn Malyk hatte dabei vor dem Anpfiff noch müde über den 5:0-Tipp von HAFO-Redakteur Stefan Knauß in der Vorschau gelächelt…doch heute musste die junge Truppe kräftig (Zweikampf-)Lehrgeld zahlen. „Das ist vielleicht ganz heilsam“, so Arlt, dessen Mannschaft jetzt 14 Tage Zeit hat, um sich auf das nächste Spiel (am 8. Oktober bei HSV III) vorzubereiten.


Stimmen:

Stefan Arlt (Trainer FC Süderelbe):
Wir haben die ganze Woche darüber gesprochen, wie wir heute in das Spiel reingehen wollen. Wir haben immer wieder gepredigt, wie wichtig die Zweikämpfe sind. Das haben wir leider nicht gemacht und uns die erste halbe Stunde total ergeben. Das hat Niendorf eiskalt ausgenutzt und ist sehr einfach zu den Toren gekommen. Nach dem 1:2 waren wir kurz dran, aber wenn man ehrlich ist, hatte Niendorf noch sehr viele weitere Chancen. Nach dem Elfmeter war das Spiel gelaufen. Die Niederlage ist aber vielleicht ganz heilsam für meine junge Mannschaft, es hat ja kaum jemand mehr wie zehn Oberligaspiele.

Ali Farhadi (Trainer Niendorfer TSV):
Unser Blitzstart ist inzwischen einstudiert (lacht). Natürlich wollen wir das Spiel immer schnell in den Griff bekommen und in die richtige Bahn lenken. Unsere Änderungen gegenüber dem Osdorf-Spiel haben gut funktioniert. Eigentlich muss es zur Halbzeit 4:0 stehen. Über das Gegentor nach einem Einwurf (!) müssen wir reden, da hat die gesamte Hintermannschaft schlecht ausgesehen. Zur Halbzeit haben wir uns fest vorgenommen, dass wir uns das hier nicht mehr aus der Hand nehmen lassen wollen. Das Spiel lief dann wirklich richtig gut und wir haben auch in der Höhe absolut verdient gewonnen. Wir sind auf einem guten Weg. Die Truppe macht richtig Spaß. Und so ganz allmählich gehen wir auch Richtung Erwachsenenfußball (lacht).

Statistik:
Gesamt-Punktspiel-Bilanz aus Sicht des Gastgebers (seit 1945): 16 Spiele, 7 Siege, 1 Remis, 8 Niederlagen, 34:31 Tore

1984/85: 0:1 / 1:2 Landesliga Hammonia
2005/06: 6:0 / 2:1 Verbandsliga Hamburg
2014/15: 2:1 / 0:5 Oberliga Hamburg
2015/16: 0:1 / 0:3 Oberliga Hamburg
2016/17: 4:1 / 1:3 Oberliga Hamburg
2017/18: 4:2 / 0:2 Oberliga Hamburg
2018/19: 1:2 / 4:4 Oberliga Hamburg
2019/20: --- / 4:2 Oberliga Hamburg
2020/21: ---
2021/22: 5:1 / --- Oberliga Hamburg


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