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13.05.2022
Dassendorf feiert die Meisterschaft - Niendorf den Sieg von Andreas Killat




vs.


TuS Dassendorf – Niendorfer TSV 2:3 (1:2)

TuS Dassendorf: Gruhne – Ahlschwede, K. Carolus (67. Aust), Sowah – D. Bergmann (67. Kleine), Dettmann (83. Lenz), Strömer (77. M. Möller), R. Carolus – S. Möller – Maggio, Kurczynski (83. Buchholz)
Niendorfer TSV: Graefe – Osei, Krüger, Brückner, Yago (79. Ali) – Fedai (85. Kutschke) – Streubier (46. Gries), Zarei (62. Speck), Ahmadi – Merkle, Casale (85. Utz)
Tore: 0:1 Brückner (17., FE), 0:2 Brückner (27., FE), 1:2 S. Möller (44., FE), 2:2 Maggio (47.), 2:3 Merkle (80.)
Schiedsrichter: Jarno Wienefeld (VfL Lohbrügge): Gefühlt hätte er wohl auch sechs Elfmeter pfeifen können (u.a. zweimal Hand im NTSV-Strafraum, 40./51.). Kurios, dass Sowah für beide verschuldeten Strafstöße kein Gelb sah.
Beste Spieler: Maggio – Brückner
Zuschauer: 263

„Das war ein typisches Lenny Merkle-Thomas Müller-Tor“, lachte NTSV-Coach Ali Farhadi nach dem 3:2-Siegtreffer und freute sich schon auf die einstündige Rückfahrt im gecharterten Mannschaftsbus: „Für gute Laune brauchst Du im Fußball Siege. Die ganze Saison war Bombe. Wir werden unseren Spaß haben“. Fast in die gleiche Kerbe haute übrigens auch Meister-Trainer Jean-Pierre Richter: „Am Ende des Tages zählt die Meisterschaft – wir sind in vielen Bilanzen/Belangen die beste Mannschaft, haben die Liga in fast allen Statistiken dominiert. Deswegen können wir trotz der Niederlage morgen ordentlich feiern“. Denn am morgigen Samstag haben Sponsoren eine (vierstündige!) Barkassenfahrt spendiert – mit anschließendem Gourmet-Essen im Hamburger Portugiesenviertel.

Direkt nach dem Abpfiff nahm der HFV durch Andreas Hammer (1999 übrigens als Spieler selbst mit Dassendorf Meister geworden) die Meisterehrung vor. Die TuS ließ es dabei kräftig krachen: Böller, Feuerwerk, blauer Pyrorauch, Konfettikanone und beste Laune.


Marcel Lenz reckt zum Abschied die Meisterschale in die Luft. Foto: Andreas Killat

Die Partie lief für den Meister dabei zunächst gar nicht gut. Lennard Sowah langte zweimal im Strafraum hin: Erst brachte er Lennart Merkle zu Fall (17.), dann Amir Ahmadi (27.). Beide Male zeigte Referee Wienefeld auf den Punkt, zweimal verwandelte Daniel Brückner eiskalt flach unten links. Zwei Gegentore in der ersten Halbzeit – das war den Dassendorfern zuletzt im Dezember 2019 bei Teutonia passiert. Und hätte Merkle mit seinem Volleykracher nicht Latte und Pfosten gleichzeitig getroffen (29.), wären es sogar drei gewesen. Die TuS kam nur schwer ins Match, hatte erst Pech bei Maggios Riesenchance nach tollem Zuspiel von Ahlschwede (24.) und dann Glück, dass das Foul von Dario Streubier an Kristof Kurczynski mit einem (Konzessions-)Elfmeter geahndet wurde. Sven Möller traf locker mittig zum 1:2 (44.).

Nach der Pause zeigten die Hausherren eine deutliche verbesserte Leistung und kamen schnell zum Ausgleich: Dennis Bergmann legte quer für Maggio und der zielte gekonnt ins lange Eck (47.). Der dritte Treffer schien nur eine Frage der Zeit zu sein, aber erneut Maggio (54.), Bergmann (66.) und Sven Möller (76., auf der Linie geklärt) brachten den Ball nicht über die Linie. Das erledigte dafür der „Thomas Müller vom Sachsenweg“: Lennart Merkle (Rückennummer 25!) profitierte von einem Dassendorfer Ballverlust im Mittelfeld und traf aus rd. 40 Metern ins leere Tor, weil Keeper Gruhne irgendwo außerhalb seines Strafraums herumturnte (80.).

In der hektischen Schlussphase (inkl. sieben Minuten Nachspielzeit) setzte die TuS nochmal alles auf eine Karte, wollte unbedingt die vierte Heimniederlage gegen den NTSV (siehe „Statistik“ am Ende des Berichtes) verhindern. Aber alle Hochkaräter wurden versiebt: Kurczynski scheiterte freistehend aus sieben Metern (82.), Aust mit dem Hinterkopf übers Gebälk (90.+3), Sven Möller ebenfalls per Kopf drüber (90.+5) und der letzte Freistoß von Ahlschwede von der Mittellinie (Gruhne war mit nach vorne gelaufen) verpuffte wirkungslos (90.+7).


Stimmen:

Ali Farhadi (Trainer Niendorfer TSV):
Man hat gemerkt, dass es bei Dassendorf die letzten Wochen nicht mehr so rund gelaufen ist. Aber das schmälert nicht unsere Leistung. Wir sind hier absolut cool aufgetreten. Wir sind ja heute alle gemeinsam mit dem Bus angereist und hatten uns vorgenommen, die Rückfahrt mit guter Laune anzutreten. Und für gute Laune brauchst Du Siege. Es war ein offener Schlagabtausch, mit dem glücklichen Ende für uns. Ein typisches Lenny-Merkle-Thomas-Müller-Tor. Anders kann er das nicht (lacht). Die ganze Saison war Bombe, mit einem tollen Abschluss heute. Wir haben zweimal Dassendorf geschlagen und gezeigt, dass unsere Staffel (Vorrunde) auch nicht so schlecht war. Ich freu mich sehr über unseren souveränen zweiten Platz.

Jean-Pierre Richter (Trainer TuS Dassendorf):
Wir haben vier Halbzeiten nicht gegen Niendorf gewinnen können. Heute nochmal symbolisch drei Gegentore, davon zwei Elfmeter und am Ende noch ein richtiges Kacktor. Eigentlich sind wir super zur zweiten Halbzeit aus der Kabine gekommen. Aber das entscheidende Tor ist leider nicht für uns gefallen. Am Ende des Tages zählt die Meisterschaft – wir sind in vielen Bilanzen/Belangen die beste Mannschaft, haben die Liga in fast allen Statistiken dominiert. Deswegen können wir trotz der Niederlage morgen ordentlich feiern.


Statistik:
Gesamt-Punktspiel-Bilanz aus Sicht des Gastgebers (seit 1949): 16 Spiele, 9 Siege, 2 Remis, 5 Niederlagen, 25:18 Tore

2013/14: 2:2 / 1:1 Oberliga Hamburg
2014/15: 0:4 / 1:0 Oberliga Hamburg
2015/16: 0:1 / 1:0 Oberliga Hamburg
2016/17: 2:1 / 4:0 Oberliga Hamburg
2017/18: 3:1 / 2:0 Oberliga Hamburg
2018/19: 1:3 / 2:0 Oberliga Hamburg
2019/20: 2:0 / 2:1 Oberliga Hamburg
2020/21: --- Oberliga Hamburg
2021/22: 2:3 / 0:1 Oberliga Hamburg, Meisterrunde


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