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09.05.2004
Loses Mundwerk und eine gerechte Punkteteilung von


präsentiert:


TuS Holstein Quickborn – TuS Dassendorf 2:2 (0:1)

Holstein Quickborn: Siebert - Zillmann - Voss, Klingenhoff - Kurzberg, Grabow, T. Wolf, Ramirez (86. Blessin), Asenov - O. Wolf, Kement
Dassendorf: Kühn - Marin - Simon, Lippmann - Cissé, Voigt, Schweißing, Stuhlmacher, Schimmelpfennig (69. Schwinkendorf) - Henning (77. Haase), Müller
Tore: 0:1 Müller (19.), 1:1 Grabow (64.), 1:2 Schweißing (79.), 2:2 O. Wolf (90.)
Schiedsrichter: Springborn (Osdorf), hätte Dassendorfs 2:0 anerkennen müssen und lag beim Ausgleich falsch, da es kein beabsichtigter Rückpass war
Gelbe-Rote Karten: Kement (32., wiederholtes Meckern) - Marin (71., wiederholtes Meckern)
Rote Karte: Siebert (85., Handspiel außerhalb des Strafraums)
Beste Spieler: T. Wolf, O. Wolf - Müller, Schweißing
Zuschauer: 50
Der Himmel weinte. Es schien so, als wollte Petrus den beiden Mannschaften einen würdigen Rahmen für diese Partie geben. Für beide Teams steht der Gang in die Landesliga an, bei Quickborn nicht so sehr, bei Dassendorf schon viel mehr überraschend. Vor diesem Spieltag hatten die Gäste noch leichte Hoffnungen auf den elften Rang der Staffel, der eventuell doch noch zum Klassenerhalt reichen würde. Dafür müsste BU oder Buxtehude aufsteigen und Lurup (oder Victoria) als Achter der Oberliga oben bleiben. Da aber der ETV am Freitag gegen Buxtehude siegte, war diese Zielsetzung illusorisch für Dassendorf und für beide Mannschaften ging es nur noch um die Ehre.

Die schien zuerst Dassendorf erfolgreicher retten zu wollen. Schweißing hatte sich auf dem linken Flügel durchgesetzt und bediente mit seiner Flanke den einköpfenden Müller, der ins leere Tor traf. Ins leere Tor? Ja, richtig! Denn Quickborns Keeper Siebert war voller Tatendrang aus seinem Kasten gestürmt, um Schweißing 30 Meter vor dem Tor aufhalten zu dürfen. Der umkurvte den übereifrigen und ungestümen Siebert und bereitete die Führung vor. Kurz darauf wechselten sich die Protagonisten ab, Müller legte für Schweißing vor, doch dieses Mal rettete Siebert, wohl gemerkt auf der Torlinie. Quickborn fand erst nach circa 25 Minuten in die Partie und war auf dem rutschigen Boden mit langen Bällen gefährlich. Eine Flanke von Grabow konnte Asenov per Kopf aus drei Metern nicht verwerten (28.). 120 Sekunden danach scheiterte wieder Asenov freistehend an Kühn, der kurz vor der Pause auch noch gegen O. Wolf vor dem Strafraum in allerletzter Sekunde parierte (41.).

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Holsteiner schon in Unterzahl, was an der nicht enden zu wollenden Gesprächsbereitschaft von Kement lag. Nach einem angeblichen Foul meckerte Kement und sah gelb. Eigentlich ein Zeichen, jetzt ist Schluss mit dem Gerede! Nicht so für Kement, der weiter quasselte, bis es Schiedsrichter Springborn reichte und er die Ampelkarte zückte. Weiteren Diskussionsbedarf gab es beim eigentlichen 0:2. Ein Quickborner lenkte den Ball unfreiwillig an den eigenen Pfosten, Voigt erzielte mit dem Abstauber den Treffer (38.). Springborn erkannte jedoch auf Abseits, nur wie soll das gehen, wenn das Leder vom Quickborner kam?

Nach der Pause wurde die ansehnliche Partie noch kurzweiliger. Zuerst scheiterte Kurzberg mit einem Fernschuss (46.), dann konnten die Dassendorfer Simon (49.) und Müller (50.) per Kopf nicht Siebert überwinden. Aber heute stand nicht nur der Fußball, sondern auch mal wieder der Schiedsrichter im Mittelpunkt. Eine Grätsche eines Dassendorfer Abwehrspielers wertete Springborn als Rückpass, Kühn hatte den Ball in die Hand genommen. Der fällige Freistoß führte zum Ausgleich, da Grabow den harten Pass von T. Wolf ins Netz bugsierte. Und beinahe hätten die Platzherren in Unterzahl sogar die Führung erzielen können. O. Wolf schickte den flinken Kurzberg, der jedoch völlig frei am langen Pfosten vorbeizog (67.). Dassendorf dezimierte sich dann selber. Spieler-Trainer Marin wurde am gegnerischen Sechszehner gefoult, Springborn entschied auf Vorteil, der auch bestand, da Cisse freie Schussbahn hatte, doch zum Schuss kam es nicht. Marin meckerte nämlich: “Das ist doch kein Vorteil!”. Springborn pfiff ab, gab Marin gelb. Es war seine zweite Karte, da er schon bei dem bereits geschilderten Rückpass den Karton mit der Post-Farbe wegen Meckerns gesehen hatte.

Und doch gelang das 1:2. Mal wieder half Siebert mit, der nicht dazu gelernt hatte. Er verließ sein Tor, wurde von Müller an der Torauslinie ausgetanzt und dessen Flanke köpfte Schweißing ein. Und es sollte noch schlimmer für Siebert in seinem letzten Heimspiel kommen. Stuhlmacher war durch, schob an Siebert vorbei, doch der berührte außerhalb des Strafraums den Ball leicht mit der Hand, sodass der spurtende Zillmann das Leder noch vor der Torlinie erreichte. Siebert sah die rote Karte. Aber Quickborn zeigte Moral. Kurzberg ging rechts durch, legte geschickt für O. Wolf auf, der ebenfalls seine letzten Heimpartie bestritt und für den verdienten Ausgleich sorgte.


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