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04.12.2022
Wie immer: Emotionen, Kampf und Leidenschaft! von Redakteur

Stefan Knauß




vs.


HEBC – USC Paloma 1:1 (1:0)

HEBC: Ahmann – von Zitzewitz, Palo, Wrede, Muto – Diekmann (65. Schott), Oldag – Wilhelm - Köhler, Bouveron (46. Buttler), Lemke (38. Butt)
USC Paloma: Höfs – Blöcker, Pahl (59. Schwäbe), Blumauer, Kainzberger (59. Wallner) – Niemann, Merkle – Sabah (59. Kazizada), Lohrke, Blunck (82. Kramer) - Wohlers
Tore: 1:0 Palo (21.), 1:1 Wohlers (61.)
Schiedsrichter: Max Beyer (SCVM): Wie eine Schachtel Pralinen in Katarstimmung.
Beste Spieler: Muto, Palo – Wohlers, Niemann, Höfts
Zuschauer: 100

Bereits das Hinspiel endete leistungsgerecht 1:1. Und auch am Reinmüller brannten beide Teams ein Feuerwerk der Emotionen ab. Trashtalk gab es kostenlos dazu. Harte Zweikämpfe, viele Strafraumszenen und zu wenig Tore. Das lag zum einen an den beiden sehr guten Keepern. Zum anderen schlossen beide Teams oft zu ungenau ab.


Eine der vielen typischen Zweikampfszenen heute (hier Haron Sabah (m.) gegen Allan Mutu (l.) und Malte Wilhelm (r.)). Foto: Olaf Both

So brachten Tjorven Köhler und Raoul Bouveron nach einer Ecke von Fabian Lemke (19.) den Ball aus kurzer Distanz nicht in den Kasten von Höfs unter. Wenig später fiel aber der erste Treffer in der Partie. Malte Wilhelm trat die Ecke von links. Janek Wrede verlängert und Erciyes Palo schoss den Ball flach rechts ins Tor (21.). Sein siebter Treffer. Gar nicht so schlecht für einen Innenverteidiger. Zuvor hatte HEBC ein deutliches Übergewicht im Spiel. Allerdings ohne ganz zwingende Chancen. Paloma lief der Kugel hinterher.


Erciyo Palo "bejubelt" seinen siebten Saisontreffer. Foto: Olaf Both

Nach der Führung übernahm plötzlich Paloma das Kommando. Kocadal: „Den Jungs fehlte danach die geistige Frische. Das zog sich bis zur 65. Minute. Dann war HEBC richtig gallig und wieder da. Wir als Trainer hatten da wenig Einfluss. Es kam aus der Mannschaft.“ Ein weiterer Grund für die Dominanz Palomas war das verletzungsbedingte Ausscheiden Fabian Lemkes (39.) nach einem Foul.

Bis zum Ende der ersten Hälfte zeigte sich Paloma aggressiv und fokussiert. Und erarbeitet sich richtig gute Abschlüsse. Der unglaublich engagierte Tom Wohlers prüfte Nils Ahmann (hieß früher Ortner) mehrfach (39.). Weiter rollte Standard auf Standard der Tauben in Richtung HEBC. Es blieb viel Zeit, weil Schiedsrichter Max Beyer fünf Minuten nachspielen ließ. Nicht nachvollziehbar, aber weder spielentscheidend noch anzufechten, weil es im Ermessensspielraum der Schiedsrichter liegt. Nach ganzen 50 Minuten ging es endlich in die Pause. Wohl auch weil ein Zuschauer rief: „Pfeif endlich ab, es wird bald dunkel,“


Schiedsrichter Max Beyer hatte alle Hände voll zu tun in diesem kampfbetonten Spiel. Foto: Olaf Both

Nach der Pause blieb Paloma spielbestimmend. Kocadal hatte Johann Buttler für Raoul Boveron gebracht (46.), damit dieser Bälle in der Spitze festmachen sollte. Das verpuffte zunächst. Moritz Niemann traf mit einem satten Schuss mal wieder die Latte (54.). Und Paloma marschierte bis zum Ausgleich. Lasse Blöcker setzte sich auf rechts durch. Flankte scharf vor die Kiste, wo sich Wohlers für sein Laufpensum mit dem Tor zum 1:1 belohnte (61.).


Tom Wohlers (l.) feiert seinen Treffer mit Christian Merkle. Foto: Olaf Both

Kocadal schwante nichts Gutes. Aber das war genau der nächste Wendepunkt im Spiel. Plötzlich setzte HEBC wieder mehr nach. Kämpfte um jeden Zentimeter auf dem Platz. Ab der 65. Minute ging es auf und ab. Kocadal: „Gegen so ein Top-Team wie Paloma bekommst du eben nicht so viele Chancen. Die haben wir leider nicht genutzt.“ Arisch Butt vergab eine von vielen Möglichkeiten (73.) frei vor Höfs. Aber auch auf der Gegenseite hatten Niemann und der eingewechselte Kramer sehr gute Optionen (86.).

Am Ende hieß es wieder 1:1. In einem tollen Oberligaspiel mit sehr viel Kampf, hoch engagierten Akteuren, vielen Verbalattacken und einem unsicheren Schiedsrichter, der die Ruhe suchte und sie nie fand.


Stimmen:

Marius Nitsch (Trainer USC Paloma):
Die erste halbe Stunde ging klar an den HEBC. Aber nach der Führung haben wir das Spiel sehr gut im Griff gehabt. Wir haben uns in der ersten Hälfte schon ein paar sehr gute Chancen erspielt, die der HEBC Keeper gut vereitelt hat. In der zweiten Halbzeit ging es dann so weiter bis zu unserem Ausgleich. Danach haben wir zu viele Möglichkeiten liegen gelassen. Und im Schlussdrittel war die Partie ganz offen. Da wollten beide Mannschaften den Sieg. Aus meiner Sicht war es ein gerechtes Unentschieden.

Özden Kocadal (Trainer HEBC):
Die ersten 25 Minuten gehen an uns. Aber am Ende kann ich mit einem Punkt zufrieden sein. Nach unser Führung waren wir nicht mehr mutig genug. Bis zur 65 Minuten waren wir hinten dran. Paloma hatte wirklich gute Chancen. Aber nach dem Ausgleich ging ein Ruck durch mein Team. Bis zum Schluss waren die Jungs wieder richtig drin. Leider haben wir die Überzahlsituationen nicht gut ausgespielt. Aber ich bin stolz auf die Mannschaft. Die Entwicklung kam aus dem Team.


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