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07.10.2023
Dreckiger Sieg im Spitzenspiel! von Redakteur

Stefan Knauß





vs.


TuS Dassendorf - HEBC 2:1 (1:1)

TuS Dassendorf: Gruhne – Kleine, Ahlschwede, K. Carolus, Dettmann – Doege (62. Celikten), Lam (62. Kurt) – Strömer (79. Özalp), Möller, Maggio (89. Dittrich) - Harnik
HEBC: Lamm – Grünewald (81. Hartwig), Palo, Stech, Houndjame (81. Eggers), Muto – Schick (59. Köhler), Oldag (72. Wilhelm), Diekmann (59. Demirovic), Lemke - Buttler
Tore: 0:1 Palo (14., FE), 1:1 Strömer (18.), 2:1 Strömer (66.)
Schiedsrichter: Ben Henry Uhrig (SC Egenbüttel): Klasse Leistung des gesamten Gespanns! Uhrig hat eine klare Linie gezeigt. Fehlerlos.
Beste Spieler: Strömer, Ahlschwede – Stech, Palo
Zuschauer: 171

Am Ende überwog beim Gast trotz der Niederlage gefühlter Stolz. Und die Freude über eine Leistung auf Augenhöhe, was im übrigen auch Dassendorfs Trainer Thomas Seeliger auf der PK anmerkte. Dazu gesellte sich Sportchef Jan Schönteich, der „eine richtig gute Mannschaft gesehen hatte.“ Dabei war HEBC an diesem Samstag nicht mal über dem Limit. Aber die Ehrfurcht vor dem Serienmeister war nicht mehr zu erkennen. Das war vor nicht allzu langer Zeit noch ganz anders, als man auch schon mal mit 8:0 eine Reise bekam.

HEBC stand kompakt. Mit der Vorgabe, Ahlschwede keine Pässe zu gönnen und mit den Innenverteidigern Erciyes Palo und Bastian Stech vor zu verteidigen. Das gelang phasenweise sehr gut. Dazu zeigten die LilaWeißen ein sehr ansehnliches Umschaltspiel. Mit richtig schnellen Angriffen und tollen Kombinationen. Auf dem für HEBC nicht sonderlich geliebten Untergrund. Der Platz war aber trotz Dauerregens fabelhaft bespielbar.

Mehrfach stach HEBC gefährlich nach vorne. Über die rechte Seite. Wo Christopher Grünewald mit sehr viel Tempo rauf und runter rannte. Über links. Mit Alan Muto, der seinen Gegenspielern oftmals Knoten in die Beine spielte. Johann Buttler erlief sich einen Ball in der Spitze. Er ließ zwei Dassendorfer schlecht aussehen und leitete den Ball weiter zu Fabian Lemke, der in den Strafraum lief. Dort versuchte Marximilian Ahlschwede an den Ball zu gelangen und brachte Lemke mit zu Fall. Den fälligen Strafstoß verwandelte Palo sicher (14.). Riesenjubel beim Eimsbütteler Anhang.

Die Freude über das Tor währte nur kurz. Einen Rückpass von Muto versuchte Torhüter Lucas Lamm vergeblich zu klären. Urlauber Martin Harnik eroberte den Ball und über Kleine und Möller gelangte die Kugel zu Len Aike Strömer, der ganz cool aus 16 Metern flach einschoss, als Lamm noch auf dem Weg ins Tor war (18.).

Überhaupt war Strömer der überragende Spieler auf Dassendorfer Seite. Er zog immer wieder seine Läufe diagonal in die gegnerische Hälfte. Wenige Minuten nach seinem Ausgleichstreffer schoss er aus 22 Metern an den rechten Innenpfosten (24.). Seeliger: „Wenn der rein geht, dann ist es ein anderes Spiel.“ Aber so blieb HEBC in den ersten 45 Minuten am Leben, zeigte schöne Entlastungsangriffe und gefälligen Fußball.

In der zweiten Hälfte hatte HEBC nicht mehr den gewünschten Zugriff auf die Begegnung. Geist: „Die beiden Wechseln von Kurt und Celikten haben uns nicht gut getan.“ Neuzugang Okan Kurt und Tolgay Celikten brachten Schwung in das Dassendorfer Spiel. Auf beiden Außenpositionen schwamm die Eimsbütteler Abwehr zeitweise. Und Lamm hielt sein Team durch einige gute Paraden im Spiel. Allerdings verletzte er sich an der linken Schulter und musste nach dem Spiel ins Krankenhaus.

Den Siegtreffer erzielte erneut der herausragende Strömer (66.). Ahlschwede passte vertikal in die Mitte. Von dort wurde der Ball herrlich auf Strömer durch gesteckt. Der hatte keine Mühe, den Ball Lamm ins Tor zu legen. Danach besann sich Dassendorf auf Verteidigung des eigenen Strafraums. Torwart Christian Gruhne sammelte dabei keine Pluspunkte. Weder beim Gegner durch sein Zeitspiel noch bei seiner eigenen Mannschaft. Das artete nach Abpfiff noch zu einem heftigen Disput mit Harnik aus, bei dem sich beide sichtbar zornig gegenüber standen. Seeliger: „Das sind die Dinge, die wir intern regeln werden.“

Weitere Fragen erübrigten sich dazu. Dassendorf grüßt wieder von der Spitze und HEBC hat in den nächsten Spielen Niendorf und den ETSV vor der Brust. Seeliger: „Die schweren Mannschaften haben wir jetzt schon alle durch, jetzt schauen wir, wie ihr das macht.“ Abwarten.

Stimmen:

Jan Geist (Co-Trainer HEBC):
Spitzenspiel ist natürlich ein schönes Wort. Aber letztendlich haben wir natürlich erst mal versucht mitzuhalten und gegen zuhalten. Es war natürlich klar, dass sie auch ihre Waffen einsetzen werden. Wir haben mit einer Fünferkette begonnen, weil wir versucht haben vor zu verteidigen, mit den Innenverteidigern. Das hat phasenweise ganz gut geklappt. Aber in vielen Phasen war es schwierig, weil sich die Dassendorfer Stürmer haben fallen lassen. Und gerade auf den Flügeln hatten wir auch viele Probleme. Wir sind früh in Führung gegangen und bekommen dann ein dummes Gegentor, ohne dass ich jemandem einen Vorwurf machen möchte. So sind wir dann in die Pause gegangen. In der zweiten Halbzeit haben wir es verpasst für Entlastung zu sorgen und waren aus meiner Sicht auch nicht mehr zwingend genug. Am Ende hatten wir dennoch die Gelegenheit für den lucky punch. Das wäre ein dickes Ding gewesen für uns, aber am Ende muss man dann auch sagen, dass der Sieg ein Stück weit verdient war.

Thomas Seeliger (Trainer TuS Dassendorf):
Endlich mal wieder ein Heimspiel gewonnen. Das war wichtig nach den Heimspielen remis gegen Altona und Niendorf und der Niederlage gegen Türkiye. Und ich muss sagen, es war wirklich ein Spiel auf Augenhöhe und ich finde, dass HEBC es richtig gut gemacht hat. Im Vorwege habe ich der Mannschaft schon gesagt, wer punktgleich mit uns mit 24 Punkten da steht, da kann man nicht von Glück sprechen, sonder das ist harte Arbeit. Und die Qualität hat HEBC heute auch gezeigt. Wir haben schwer Zugriff gekriegt in der ersten Halbzeit. Also es war ein hartes Stück Arbeit auch für uns. Am Ende haben wir es dann weg verteidigt, auch wenn wir in letzter Sekunde eine Portion Glück gehabt haben. Wir nehmen den Sieg auch gerne als dreckigen Sieg mit. Die Jungs haben alles rein gehauen. Das war mir wichtig!

Statistik:
Gesamt-Pflichtspiel-Bilanz aus Sicht des Gastgebers (seit 1949): 11 Spiele, 7 Siege, 3 Remis, 1 Niederlage, 23:5 Tore

1996/97: 1:0 / 0:1 Landesliga Hansa
2003/04: 1:1 / 1:1 Verbandsliga Hamburg
2018/19: 8:0 / 3:0 Oberliga Hamburg
2020/21: --- Oberliga Hamburg
2021/22: 2:0 / 3:1 Oberliga Hamburg, Meisterrunde
2022/23: 2:0 / 0:0 Oberliga Hamburg
2023/24: 2:1 / --- Oberliga Hamburg


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