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30.08.2025
Flanken- und Tor-Hagel am Wendelweg von Andreas Killat




vs.


TuS Dassendorf – FC Teutonia 05 5:0 (4:0)

TuS Dassendorf: Babuschkin – Büyüksakarya, Haupt, R. Carolus – Kurt, Lam (64. Aldag) – Kleine (62. Pietruschka, 73. Franke), von Knebel, Graudez (46. Kremberg), Strömer – Kurczynski (62. Maggio)
FC Teutonia 05: Kolvenbach – Aktürk (11. Calikoglu), Boakye, Abe, Keller – Ibrahimi (73. Assiaw) – Kusyi (46. Akpinar), Demchuk, Bektas, Szillat (62. Adam) – Srougbo (73. Jung)
Tore: 1:0 Graudenz (4.), 2:0 Lam (6.), 3:0 Kurczynski (25.), 4:0 Kurczynski (36.), 5:0 Kurczynski (61.)
Schiedsrichter: Martin Pfefferkorn (ETV): Keine Aufregung, keine Karten (!) und keine Diskussionen. Ein sehr solider Auftritt. Weiter so!
Beste Spieler: Kurczynski, Lam, von Knebel – Kolvenbach (2. Hz)
Zuschauer: 212

"Die Spieler, die da sind, sind die besten Spieler, die ich habe“, grinste TuS-Coach Özden Kocadal nach dem Abpfiff – trotz zehn (!) verletzter Spieler (Brown, K. Carolus, Coffie, Dettmann, Götz, von Haacke, Kobert, Möller, Palo, Wendt). Hinzu kam noch Martin Harnik, der zwar im Kader stand, aber noch geschont werden sollte. "Das ist natürlich bitter und wir können uns die teilweise schweren Verletzungen auch nicht erklären". Doch trotz dieser Personalsorgen wurde es ein rauschendes Fußballfest (vor allem im ersten Durchgang).

Laut Tabelle war es ein Spitzenspiel (Platz 2 vs. Platz 4, beide 12 Punkte). Doch spätestens nach einer halben Stunde ging es nur noch um die Höhe des TuS-Sieges. „Wir müssen noch ganz viel lernen“, gab Gäste-Coach Mehdi Saeedi-Madani unumwunden zu – „und heute haben wir viel gelernt“. Vor allem TuS-Legende Kristof Kurczynski (35 Jahre alt, seit 11 Jahren am Wendelweg und Pokalheld von 2019) erlebte mit seinem Hattrick (25./36./61.) seinen dritten Frühling.

Schon nach wenigen Minuten war die Partie mit einem Doppelschlag entschieden: Erst traf Fabian Graudenz nach schöner Vorarbeit von Johann von Knebel (4.), dann legte Zhi-Gin Lam mit einem abgefälschten Schuss aus 16 Metern zum 2:0 nach (6.). Einige Zuschauer und Experten vor Ort hatten es zunächst als Eigentor von Delali Srougbo notiert, der den Ball mit seinem Schädel entscheidend abfälschte – aber da es ein direkter Torschuss war, wurde der Treffer vom Referee Lam gutgeschrieben.

Für die Gäste gab es im gesamten Match nur zwei ernsthafte Torchancen: Nach einem „Luftloch/Querschläger“ von Keeper Gianluca Babuschkin an der Strafraumgrenze fiel Srougbo das Leder direkt vor die Füße – doch der T05-Stürmer brachte aus 14 Metern das Kunststück fertig, das leere Tor zu verfehlen (10.). Und kurz vor dem Ende der Partie zog Soobin Jung aus 20 Metern (mit dem ersten Torschuss der Gäste im zweiten Durchgang) ab, doch der Ball klatschte rechts neben dem Gehäuse laut an die Bande (85.). Ansonsten spielten nur die Hausherren (Kocadal: „Das war fast schon eine Flanken-Hagel“).

Graudenz hatte heute ebenfalls einen Hattrick auf dem Fuß, aber sein Lupfer von der Strafraumgrenze über den weit vor seinem Kasten postierten Phil Kolvenbach strich über die Latte (11.) und nach einer sehenswerten Kombination über Rinik Carolus (38), der eigentlich zum Ende der letzten Saison seine Karriere beendet hatte, aber aufgrund der Verletztenmisere nochmal ein halbes Jahr ran gehängt hat, und Len Strömer schoss Graudenz aus 15 Metern rechts vorbei (21.). Und dann kam „Kuczy“. Strömer mit dem langen Ball auf von Knebel, der zieht über links in die Box, legt quer und „KK10“ hat aus sieben Metern wenig Mühe zum 3:0 (25.). Kurios sein zweiter Treffer: Okan Kurt mit einem Eckball von links, Kurczynski steht am Fünfmeterraum mit dem Rücken zum Tor (!) und erzielt im Stehen (!) mit dem Hinterkopf das 4:0 (36.). „Stark hochgesprungen, Kuczy“, scherzte TW-Trainer Stani Lenz von der Bank.

Gäste-Coach Madani hatte fortan nun nur noch ein Ziel: „Hier nicht abgeschossen zu werden“. Nach der Pause standen die Teutonen mit einer sehr defensiven 5-4-1 Formation nur noch hinten drin – und letztlich heiligt der Zweck wohl die Mittel, denn die zweite Halbzeit ging nur noch mit 0:1 verloren. „Da haben wir wesentlich besser verteidigt“. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass die TuS fahrlässig mit den Chancen umging – und Keeper Kolvenbach plötzlich eine Leistungsexplosion erlebte und mehrere 1:1-Situationen für sich entschied.

So konnten sich die „Kreuzkirchler“ beim (Fußball-)Gott bedanken, dass nur noch Kurczynski traf (wieder mit dem Kopf, 61.) und es mit 0:5 „glimpflich“ endete. Hätten Carolus (an den Pfosten, 47.), zweimal Kleine (54./60.), Pietruschka (auf der Linie geklärt, 68.), Kurt (ans Außennetz, 77.), Kremberg (82.) und Maggio (freistehend aus fünf Metern, 88.) etwas konzentrierter gezielt – es wäre sicher zweistellig ausgegangen.

Stimmen:

Mehdi Saeedi-Madani (Trainer Teutonia 05):
Bei uns geht es dieses Jahr nur um die Entwicklung der jungen Spieler. Wir hatten heute nur 2000er-Jahrgang auf dem Platz. Deswegen brauchen wir genau solche Spiele wie heute. Daraus können wir ganz viel lernen. Wir haben schon in der ersten Halbzeit mehrfach unser System umgestellt und versucht, etwas zu retten. In der zweiten Halbzeit haben wir unser Ziel erreicht, wir wurden nicht auseinander geschossen, nur ein Gegentor. Das war okay, alles gut. Wir haben viel gelernt.

Özden Kocadal (Trainer TuS Dassendorf):
Ich bin natürlich sehr zufrieden. Vor allem mit der Art und Weise, wie wir aufgetreten sind. Es war tatsächlich ein Spiel der Generationen. Aber wie immer haben wir den Gegner sehr ernst genommen. Das haben die Jungs eindrucksvoll gezeigt. Das war in der ersten Halbzeit schon fast ein „Flanken-Hagel“. Kleines Manko: In der zweiten Halbzeit haben wir zu wenig Tore gemacht. Da war aber auch ein „Hexer“ im Tor, der sehr viel rausgefischt hat. Wir hatten viel Ballbesitz in des Gegners Hälfte, viel Lauffreude und viel Spielkultur. Das hat mir sehr gut gefallen.

Statistik:
Gesamt-Punktspiel-Bilanz aus Sicht des Gastgebers (seit 1949): 7 Spiele, 4 Siege, 0 Remis, 3 Niederlagen, 17:11Tore

2017/18: 2:1 / 4:2 Oberliga Hamburg
2018/19: 0:1 / 1:3 Oberliga Hamburg
2019/20: 3:1 / 2:3 Oberliga Hamburg
2025/26: 5:0 / --- Gamesright Oberliga Hamburg


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