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30.08.2025
Wieder Sommerfußball am Gramkowweg! von Redakteur

Stefan Knauß





vs


SV Curslack-Neuengamme – FC Süderelbe 1:6 (0:1)

SV Curslack-Neuengamme: Erschens – Pallasch, Holz, Schalitz, Schade (63. Geffert)– Prom (56. Feldpausch), W. Wilhelm, Indulto, Damaschke – Möller (70. Nije), Zoch
FC Süderelbe: Bos – Oguazu (65. Louca), M. Arlt, Andrijanic, Yildiz, Gohoua – Yagmur (77. Richardt), Parduhn (79. Zarei), Koval, Asare (77. Alidemi) - Güraltunkeser (46. Boakye)
Tore: 0:1 Gohoua (29.), 0:2 Asare (53.), 0:3 Boakye (56.), 1:3 Feldpausch (66.), 1:4 Alidemi (78.), 1:5 Alidemi (84.), 1:6 Boakye (90.+1)
Schiedsrichter: Sandro Birkenhof (SC Eilbek): Überzeugende Leistung. Ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und zeigte gute Beziehungsarbeit.
Beste Spieler: Erschens – Boakye, Koval, M. Arlt
Zuschauer: 95

Wer viele Tore sehen möchte, der ist zur Zeit bei Heimspielen des SV Curslack-Neuengamme hervorragend aufgehoben. Aber ein Besuch im schönen Stadion lohnt sich alleine schon wegen der guten Bratwurst und den netten Menschen. Heute wurden wir darauf hingewiesen, dass der Gramkowweg schöner als der Wendelweg sei. Liegt alles im Auge des Betrachters. Zumindest spielt die Heimmannschaft am Wendelweg derzeit erfolgreicher. Aber das kann sich alles noch ändern, befinden wir uns doch immer noch erst am sechsten Spieltag der GOL. Dennoch stimmt der heutige Auftritt Curslacks bedenklich. Wo sind die typischen Curslacker Tugenden? Trainer Olaf Poschmann: „Klar muss ich an der Seitenlinie coachen. Aber was machen die Jungs denn auf dem Platz untereinander?“ Ziemlich wenig. Viel zu wenig!

Dabei startete „Poschis“ Team die Partie lauter als in den letzten Spielen. Abwehrturm Marvin Schalitz trug anfangs wesentlich dazu bei. Da wurde motiviert und angefeuert. Aber auf der Gegenseite stand mit Süderelbe ein Team, dass sehr aggressiv gegen Ball und Gegner anlief. Mit dem hohen Tempo der Außenspieler schien Curslack vollkommen überfordert. Keeper Kai Erschens und seine Vorderleute konnten sich in den ersten 20 Minuten relativ gut von hinten heraus spielen. Aber ein erster Fehler leitete die Offensive des FCS ein. Erschens spielte unter Druck einen Fehlpass direkt in die Beine von Armel Gohoua (23.). Der brachte es fertig, die Kugel aus 25 Metern weit über das leere Tor zu ballern. Zuvor war Süderelbe mit hohem Tempo über die Außen in den gegnerischen Strafraum gestoßen. Und mehrfach ging Joscha Oguazu im Zweikampf zu Boden. Das führte zu gegensätzlichen Ansichten. „Fallsucht!“ rief Poschmann in den Raum während ganz Süderelbe mehrfach vehement Strafstoß forderte. Wie auch immer entschied Schiedsrichter Birkenhof gegen die Spieler aus Neugraben. Vermutlich war „Josch“ Oguazu mehrfach zu leicht auf den Boden gesunken. Die Schwerkraft mal wieder! Aber Süderelbe belohnte sich. Fabio Parduhn passte von links und Gohoua schob zur Führung ein (29.). Oguazu besaß kurz vor der Halbzeit (37.) eine gute Chance zum zweiten Treffer. Aber aus kurzer Distanz alleine vor Erschens nagelte er die Kugel rechts obern an die Latte. Curslack besaß mit Routinier Witalij Wilhelm eine gute Möglichkeit (42.). Wilhelm schloss aus rund 10 Metern halbrechts ab. Keeper Ismael Bos lenkte den Ball großartig um den rechten Pfosten. Danach verletzte sich Osman Güraltunkeser leider schwer. Gute Besserung von unser Seite!

FCS-Trainer Stefan Arlt ersetzte Güraltunkeser durch Tyrese Boakye. Ein gelungener Tausch. Bester Spieler? Arlt grinsend: „Dazu sage ich nie etwas. Aber ja, Tyrese hat das schon gut gemacht.“ Boakye brachte noch mehr Tempo in die Offensive . Parduhn betrieb wieder etwas Chancenwucher (51.). Da zog er alleine auf Erschens zu. Der hielt aus kurzer Distanz überragend. Und blieb trotz der sechs Gegentore Curslacks Bester. Beim 0:2 war er machtlos. Boakye dribbelte sich durch die Mitte und überließ seinem fast identisch aussehenden Mitspieler Jephtah Asare uneigennützig den Ball. Asare schob locker ein (53.). Das war der berühmte Dosenöffner. Stecker gezogen? Arlt: „Ja, das kann man sicher so sagen.“ Völlige Stille auf Curslacker Seite. Und Süderelbe zog weiter durch. Boakye wurde geschickt, lief von rechts in den Strafraum. Ein kurzer Dreher und ab ins Glück, bzw. lange Eck (56.). 0:3. Schönes Tor.

Curslacks Nathamiel Schade lief auf Bos zu und scheiterte ebenfalls am Keeper (60.). Chancen waren da. Obwohl Trainersohn und IV Maximilian Arlt das am heutigen Tag sehr ordentlich spielte. Hervorzuheben ist auch Mittelfeldkämpfer Alexander Koval. Poschmann: „Der ist ja mehr gelaufen als meine ganze Mannschaft zusammen.“ Trotzdem erzielte Curslack den Anschlusstreffer durch Linus Feldpausch (66.). Flanke von links auf Maximilian Zoch (gerade zurück aus dem Urlaub). Der legt ab für Feldpausch. Tor aus kurzer Distanz. Kurz flammte etwas Hoffnung auf. Süderelbe zeigte Nerven. Zoch leider auch. Er scheiterte alleine vor Bos (75.).

Dann zogen die Wechsel von Arlt an. Marvin Alidemi veredelte einen ganz langen Pass direkt zum 4:1 für den FCS (78.). Und erhöhte wenig später nach toller Vorarbeit von Boakye zum 5:1 (84.). Erschens reichte es: „Reißt euch mal zusammen! Die verarschen euch!“ Null Reaktionen bei seinen Mitspielern. Boakye krönte seine Leistung mit dem 6:1 (90.+1). Wieder ein langer Pass auf den Wirbelwind. Und von rechts ließ er Curslacks Keeper keine Chance.
Curslack hat vermutlich Montag eine ernüchternde Videoanalyse vor sich, was „Poschi“ bereits während des Spiels ankündigte. Arlt lobte sein Team im Mannschaftskreis: „Sechs Tore sind klasse. Aber das wissen wir einzuordnen.“

Blieb eine Frage abseits zur GOL. Was würde Trainer Stefan Arlt denn beim HSV ändern? Arlt: „Oha. Ich bin nicht dabei, also ist es von außen immer total gefährlich bzw. unfair etwas zur Arbeit von Merlin Polzin zu sagen, weil wir nicht wissen, was sie besprechen. Aber wenn du von außen drauf guckst, dann hast du nicht den Eindruck, dass sie eine Idee haben, wie sie vors Tor kommen wollen. St. Pauli ist da viel gefestigter. Das ist bitter, wenn du das als HSV-Fan hörst. Aber ich bin da neutral. Für mich ist Hamburg einfach Hamburg. Und St. Pauli war stärker in allem.“ Wahre Worte! Vielleicht legt der HSV personell nach. Parallel zu Curslack, denen es an vielem fehlte. Auch an Urlauber und Abwehrkante Hendrik Bombek. Aber das ist eben Amateurfußball. In einem tollen Stadion bei bestem Fußballwetter. Unbedingt hingehen!

Stimmen:

Stefan Arlt (Trainer FC Süderelbe):
Erstmal Glückwunsch an meine Mannschaft! In den letzten beiden Punktspielen haben wir das mit der Verwertung der Torchancen nicht so glücklich gemacht. Das wollten wir heute besser machen. Aber das sah in der ersten Halbzeit lange so aus, als wollten wir daran anknüpfen. Chancenwucher betreiben, haben wir auch gemacht. Aber trotzdem verdient in Führung gegangen. Ich denke, es darf sich keiner beschweren, wenn wir noch drei Elfmeter bekommen. Aber das ist manchmal so. Dann kam die schwere Verletzung von Osman dazu. Wahrscheinlich Bruch im Mittelfuß. Da haben wir uns in der Pause gesagt, wir schütteln uns einmal und fangen wieder an, wie in der ersten Halbzeit, wo wir in hohem Tempo drauf gegangen sind. Und haben gedacht, dass es vielleicht dann mal klappt mit dem 2:0. Und dann ist der Treffer zum richtigen Zeitpunkt gefallen. Danach hatte man den Eindruck, dass Curslack keine Körner mehr hatte.

Olaf Poschmann (Trainer SV Curslack-Neuengamme):
Fazit? Wenn du wieder sechs kriegst, dann fehlen dir irgendwann die Argumente, warum irgendwas nicht geht oder welche Spieler fehlen. Aber was hier ganz deutlich wird ist, das wir viel zu liebe sind im Spiel gegen und mit dem Ball. Wenn man sieht wie die (FCS) heute gegen den Ball gearbeitet haben, den Ball haben wollen und in die Zweikämpfe gehen und wie wir dann in die Zweikämpfe gehen, das ist einfach nicht ausreichend.Wenn man dann so sieht, wie wir die Gegentore kassieren, dann ist das immer nach dem gleichen Muster. Mit viel Tempo, und gespielt wird ein langer Ball. Wir sehen das nicht und setzen uns nicht ab. Dann verlierst hier so ein Spiel 6:1. Von hinten heraus, will ich nicht sagen, Auflösungserscheinungen. Aber das wird schwer!


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