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07.03.2026
Kein Champagner-Fußball am Elbdeich! von Redakteur

Stefan Knauß





vs


SV Curslack-Neuengamme – USC Paloma 0:4 (0:2)

SV Curslack-Neuengamme: Erschens – Feldpausch (84. Warremann), Bombek, Boateng (84. Holz), Wilhelm – Akkus (46. Schade), Dykier, Indulto,Winterfeld – Zoch (46. Möller), Schmidt
USC Paloma: Grundmann – Jacob (83. Muto), Rust, Spranger, Schroeder - Niemann, Keßner – Koschorrek (39. Topcu), Lekaj (59. Buttler), Blunck (59. Leptien) – Albrecht (59. Fane)
Gelb-Rot: Dykier (43. wdhlt. Foulspiel)
Tore: 0:1 Keßner (21.), 0:2 Topcu (45.), 0:3 Keßner (80.), 0:4 Buttler (82.)
Schiedsrichter: Björn Lassen (Barsbütteler SV): Tadellose Leistung! Da kann man ein Handspiel auch mal anders interpretieren als die Spieler. Völlig unverständlich, warum einige Spieler meinen, ein sehr gutes Gespann lautstark kritisieren zu müssen.
Beste Spieler: Erschens – Niemann, Keßner, Jacob
Zuschauer: 53


Testspiel? Sommer-Fußball? Chancenwucher? Was war es denn nun? Sicherlich von allem ein bisschen. Am besten bleibt das herrliche Frühlingswetter in Erinnerung. Und in drei Wochen fragt niemand mehr, wie der klare Sieg zustande kam. Auf einem richtig guten Niveau zeigte sich dagegen das Schiedsrichter-Gespann unter der Leitung des erfahrenen Björn Lassen. Das war mindestens GOL.

Paloma begann druckvoll. Mit vielen Diagonalbällen auf Außenspieler Michel Blunck. Der konnte immer wieder frei die Kugel mitnehmen, von links in die Mitte ziehen und abdrücken, Ohne Glück im Abschluss (10.), als Blunck knapp am rechten Eck aus 18 Metern vorbei schoss. Auch Jan Koschorrek zog völlig frei aus 17 Metern auf der rechten Seite knapp am Tor vorbei (15.). „Koschi“ musste früh verletzungsbedingt ausgewechselt werden (39.). Für ihn kam Can Topcu in die Partie und sorgte maßgeblich für zeitweiliges Wohlbefinden der Tauben. Dazu gleich mehr.

Rechtzeitig hatte Wirbelwind und Laufwunder Lennart Keßner die Führung erzielt (21.). Samuel Jacob eroberte auf rechts den Ball und passte in den Lauf von „Kessi“, der dem wirklich guten Curslacker Keeper Kai Erschens keine Chance ließ, als er den Ball flach in die linke Ecke versenkte. Danach verfiel Paloma in einen Verwaltunsgmodus. Belastungssteuerung aus der Mannschaft. Das passte dem maximo leader Moritz Nieman überhaupt nicht. Neben Keeper Tjark Grundmann blieb er der einzige Palomat, der seine Mitspieler lautstark antrieb. Zeitweise durchaus deftig.

Zurück zu Topcu. Der wurde im Mittelfeld von Arwid Dykier im Zweikampf oberhalb des Schienbeins getroffen und nahm das Foul dankbar an. Ging schreiend zu Boden, wälzte sich und war nach kurzer Zeit runderneuert wieder im Spiel. Dykier erhielt dagegen völlig zurecht die gelb rote Karte (43.). Das war dann wohl der Knackpunkt für Curslack. Topcu setzte einen drauf und erzielte das 2:0 für Paloma nach einem Freistoß von Yannick Albrecht (45.). Gute Leistung für den Urlauber!

Wer aber dachte, dass Curslack in der zweiten Halbzeit völlig einbrechen würde, der lag falsch. Die Deichkicker bewegten sich in Unterzahl wesentlich besser als zuvor. Arbeiteten gut gegen den Ball. Aber sie konnten sich auch bei Erschens bedanken. Der Curslacker Keeper hielt mehrfach überragend. Gegen einen Freistoß von Felix Spranger (62.). Im Eins zu eins gegen Johann Buttler (64.). Und in weiteren Situationen.

Das 3:0 von „Kessi“ konnte Erschens aber nicht verhindern. Mohammed Fane spielte einen Zuckerpass auf „Kessi“ und der schob an Erschens vorbei ins Tor (80.). Den vierten Treffer erzielte Buttler. Leptien war auf links durch, zog ab und irgendwie landete der Ball vor Buttler, der mit seinem Schlenzer ins rechte Eck Erschens das Nachsehen gab (82.).

Am Ende zeigte sich Paloma mit dem 4:0 zufrieden und geht aufrecht in die nächsten Spiele. Pokal in Hetlingen und Sonntag HT16 zuhause. Curslack präsentierte sich als Team. Mit Marvin Schalitz als überzeugendem Stadionsprecher. Mit bereits 21 Zusagen aus dem Kader für die kommende Saison. Mit Olaf Poschmann als Chef-Coach.


Stimmen:

Marius Nitsch (Trainer USC Paloma):
Nicht so zufrieden heute. Das war schon sehr Fehleranfällig von uns. Nicht so zielstrebig im letzten Drittel. Ich glaube, wir hatten in der Anfangsphase schon viele freie Momente. Und wenn du gieriger bist auf Tore, noch mehr zu ziehen, dann glaube ich, können wir das höher gewinnen. Aber am Ende, mit einem Tag Pause, mit Rotation, mit Jungs, die das erste Mal gespielt haben, nehmen wir ein 4:0 mit. Trotzdem soll unser Anspruch weiter hoch sein und wir wollen uns dann auch nicht so schnell irgendwie zufrieden geben. Ich finde, wir waren heute nicht spielfreudig und haben trotzdem mit unser Qualität das Spiel gewonnen. Wir können es mit dem Ball deutlich besser. Wir können klarer umschalten. Man hat gemerkt, dass wir nicht mit voller Seriosität dabei waren. Heute hat es in dem Spiel gereicht, weil der Gegner sich schon ein Stück weit aufgegeben hat. Ich weiß, dass wir es gegen HEBC und Dassendorf ganz anders gemacht haben von der Intensität her. Und das ist dann eben auch ein learning für uns gegen Mannschaften von unten am Limit zu spielen. Nicht halbgar reinzugehen. Das war für mich heute schon ein lauer Sommerkick.

Olaf Poschmann (Trainer SV C/N):
Die Art und Weise, wie wir in der ersten Halbzeit gespielt haben, war etwas ganz anderes als wir uns vorgenommen hatten, etwas ganz anderes, als wir gegen Teutonia gespielt haben. Wir wollten viel aggressiver sein. Wir haben viel zu wenig Zweikämpfe geführt. Wir waren viel zu weit weg in den Aktionen. Wir hatten viel zu wenig Laufbereitschaft. Wir hatten viel zu wenig Lösungen. Wir sind in den meisten Phasen nur hinter her gelaufen. Und das war in der ersten Halbzeit nicht so dass, was wir eigentlich machen wollten. In der Halbzeit haben wir nur die Mentalität verändert. Wir haben gemeinsam mit einem Mann weniger besser verteidigt, besser verschoben, wir waren auf einmal kompakter, haben viel mehr miteinander gesprochen, haben uns viel mehr als Einheit präsentiert. Das war ein ganz anderes Gesicht in der zweiten Halbzeit. Das muss unser Anspruch sein, uns so zu präsentieren. Das schaffen wir halt nicht über 90 Minuten.
Im Endeffekt ein verdienter Sieg von Paloma. Erste Halbzeit sehr ausbaufähig. Zweite Halbzeit bin ich zufrieden.


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