psychologist-fortnight
psychologist-fortnight
hafo.de
hafo.de



Gefällt euch unsere Arbeit?
Unterstützt uns!
Weitere Info

Home

Regionalliga
Ergebnisse
Tabelle

Oberliga HH
Ergebnisse
Tabelle

LL Hammonia
Ergebnisse
Tabelle

LL Hansa
Ergebnisse
Tabelle

Forum
Live
Interview
Tippspiel
Spr che
Newsarchiv
Tabellenarchiv

Kontakt & Infos
Datenschutz
Redakteur werden
Unterst tzen
Sponsoren
Links

Zur ck
 
29.03.2026
Schnelles Rot bringt Curslack aus dem Lot! von Redakteur

Stefan Knauß



präsentiert:


vs



Niendorfer TSV – SV Curslack-Neuengamme 5:1 (3:0)

Niendorfer TSV: Henk – Neumann (76. Li. Meyer), Huneke, Brückner - Le. Meyer, Akugue, Heiduck (30. Köse), Speck (76. Köhler), Merkle – Casale (76. Lüllemann), Dohrn (54. Stark)
SV Curslack-Neuengamme: Erschens – Feldpausch, Holz, Bombek. Wilhelm – Johannsen, Dykier (70. Malinowski), Indulto (4. Boateng), Schmidt (81. Damaschke) – Möller (46. Zoch), Winterfeld (70. Beldzik)
Tore: 1:0 Brückner (2.), 2:0 Brückner (18., FE), 3:0 Dohrn (27.), 3:1 Boateng (61.), 4:1 Casale (67.), 5:1 Casale (69.)
Rote Karte: Holz (1., Foulspiel letzter Mann)
Schiedsrichter: Timo Rehder (Heidgrabener SV): Sehr mutige Entscheidung in der ersten Minute! Gute Kommunikation mit seinen SRA. Auch wenn Curslack das vollkommen anders sah, leitete Rehder die Beggenung unaufgeregt, freundlich und kompetent.
Beste Spieler: Casale, Brückner – Erschens, Bombek
Zuschauer: 102

Ein richtig gutes Gefühl hatte er nicht! Curslacks sportlicher Leiter Torsten Henke blickte vor dem Anpfiff skeptisch auf den Rasenplatz am Sachsenweg: „Ob uns der Platz helfen wird? Ich glaube nicht.“ Nun, am Naturrasen lag es auf keinen Fall, dass der NTSV bereits in der zweiten Minute durch einen Freistoß 1:0 in Führung gehen konnte. Lennart Merkle spielte einen tiefen Pass in die Mitte, Leandro Casale startet durch und Innenverteidiger Jonas Holz ging mit ihm nach ausgiebigem Ringkampf auf den Boden (1.). Kurz vor der Strafraumgrenze. Holz war letzter Mann. Schiedsrichter Timo Rehder pfiff, wartete ein wenig ab und besprach sich mit seinem SRA Robert Waigant. Dann zog er den roten Karton. Damit war die Curslacker Bank natürlich nicht einverstanden. Zumal Casale ebenfalls zog und hielt. Aber den Platzverweis kann man so geben. Und die Chance ließ sich Daniel „Bohne“ Brückner nicht nehmen. Er gab Keeper Kai Erschens aus rund 18 Metern das Nachsehen mit einem Heber über die schlecht positionierte Mauer. Und so stand Absteiger Curslack bereits nach zwei Minuten im Rückstand und mit einem Mann weniger auf der Wiese. Poschmann: „So hatten wir uns das natürlich nicht vorgestellt.“ Vollkommen nachvollziehbar!

Dabei konnte Niendorf personell immerhin wieder auf Fynn Huneke und die Gebrüder Meyer zurück greifen. Torwart-Trainer Rene „Melle“ Melzer sarkastisch: „Es fehlen uns aber immer noch einige wichtige Jungs. Aber wir jammern nicht und treten an. Mal sehen wer sich heute verletzt.“
Ohne de los Santos, Janha, Ayene, Kuchenbecker und Krüger zeigte Niendorf in erneut ungewohnter Dreierkette zumindest in der ersten Hälfte eine gute Leistung. Aber zu den hier genannten Jungs gesellten sich Lennard Heiduck, der im Rasen hängen blieb (30.) und ebenso wie Björn Dohrn (54.) verletzt ausgewechselt werden musste. „Dohrner“ war vehement von Hendrik Bombek an das Tor gedrückt worden und zog sich dabei eine Risswunde oberhalb des rechten Knies zu.

Dem zweiten Treffer ging ein Foul von Bombek im Strafraum voraus. Er trat Lennard Speck kurz vor dem Fünfer um. Den fälligen Strafstoß versenkte „Bohne“ wieder sicher zum 2:0 (18.). Und das dritte Tor entstand nach einem schönen Pass von Lennard Merkle auf Casale, der von links in den Strafraum passte. „Dohrner“ setzte sich energisch durch und erzielte das 3:0 (27.). Weitere Möglichkeiten ließ der NTSV ungenutzt, so dass es nur mit 3:0 in die Pause ging.

Wer nun ein Feuerwerk an Niendorfer Chancen erwartete wurde arg enttäuscht. Faradis Jungs schalteten einen Gang runter und kassierten zurecht den Anschlusstreffer durch Mark Boateng (61.) per Kopfball nach einer Ecke von Witalij Wilhelm. Nun platzte Farhadi der Kragen und schimpfte gestoppte 30 Sekunden lang lautstark mit seinem Team. Da bekamen sogar Curslacks Spieler rote Ohren. Ein bisschen sauer eben. Wir möchten gar nicht wissen, wie das aussieht, wenn Ali richtig sauer wird. Niendorf erwachte jedenfalls aus der Lethargie. Zuvor besaß Curslack eindeutig mehr Spielanteile trotz Unterzahl. Wie geht das eigentlich? So etwas lässt sich nur psychologisch erklären. Weil sich die Niendorfer bereits sicher wähnten. Farhadi weckte seine Jungs mit harschen Worten. Und siehe da. Casale zeigte endlich mal wieder sein großartiges Potential. Nach einem Freistoß von Bohne, halblinks aus 30 Metern scheiterte Enrique Alacorn Stark direkt an Erschens. Den Abpraller setzte Casale unter die Latte (67.). Ohne Mitwirkung der Curslacker Defensive.

Kurz darauf zog Stark die gesamte Curslacker Abwehr auf sich. Zunächst scheiterte er an Erschens. Aber erneut fiel der abgewehrte Ball Casale vor die Füße. Wieder netzte der starke Stürmer ein (69.). Poschmann: „Zwei Minuten, in denen wir nicht gut standen.“ Danach wirkte auch Farhadi wieder freundlich auf seine Jungs ein. Ende gut, alles gut!

Schon nächsten Donnerstag geht es in ein neues Entscheidungsspiel. Gegen Vorwärts Wacker muss der nächste Sieg folgen, um aus dem Abstiegssumpf heraus zu kommen. Offen bleibt, mit welchen Spielern das gelingen kann? Weder bei „Heidi“ Heiduck noch bei „Dohrner“ sah das gut aus. Krüger geht auf Krücken. „Küche“ und Janha waren nicht da und de los Santos bewegte sich ganz vorsichtig.
Immerhin zeigte Linus Meyer in 15 Minuten, dass es mit ihm wieder aufwärts geht. Linus besaß noch zwei gute Chancen (83. und 87.). Und auch Bruder Leon haute sich richtig rein. Er hielt 90 Minuten durch. Genau wie der Altmeister. „Bohne“ überzeugte!


Stimmen:

Olaf Poschmann (Trainer SV Curslack-Neuengamme):
Wir fangen mal chronologisch an. Wenn du weißt, dass bei Niendorf auch schon ziemlich viel Druck auf dem Kessel ist und wir auch wissen, wie sie spielen, nämlich mit langen Bällen über die Außen und wenn der Schiri dann nach 47 Sekunden Rot zieht, weil gefühlt 50 Mann auf der Neindorfer Bank Rot fordern, dann ist das natürlich eine Situation, die uns komplett aus dem Konzept bringt. Dann geht der Elfer rein. Wir mussten uns ein bisschen sammeln. Wieder ärgern uns die Tore Zwei und Drei, die wir hätten unfassbar verteidigen müssen, aber wo uns so ein bisschen der Wille fehlt. Dann gehen wir nach dem 0:3 raus und man sieht, dass die Mannschaft einen unfassbaren Charakter hat, dass sie sich niemals aufgibt, dass man niemals das Gefühl hat, dass hier der Letzte spielt und sich aufgibt. Diese Mannschaft lebt in sich. Das hast du gesehen, als wir aus der Kabine gekommen sind. Man muss jetzt auch sagen, Niendorf hat heute 5:1 gewonnen. Aber das war sehr überschaubar, was die heute gemacht haben. Wir sind gut in die zweite Hälfte gekommen, hatten das Spiel unter Kontrolle und machen das 1:3. Und dann wieder innerhalb von zwei Minuten zwei Standardtore. Wieder nicht richtig verteidigt. 5:1 finde ich viel zu hoch. Die machen vier Standardtore und wir viele individuelle Fehler. Trotz allem spreche ich dieser Mannschaft niemals die Mentalität ab. Niemals!

Ali Farhadi (Trainer Niendorfer TSV):
Zweite Halbzeit ist die Hälfte der Mannschaft in der Kabine geblieben. Aber von Beginn an sind wir gut reingekommen in die Partie, haben eine gute Anfangsphase gehabt, haben dann so ein bisschen das Tempo verschleppt, warum auch immer? Wir sind halt nicht in so einer Phase, wo du das Spiel so cool runter spielst und am Ende noch etwas für das Torverhältnis tust. Die Saison ist wie eine Achterbahnfahrt, mal gut und mal nicht so gut. Wir kommen aus der Halbzeit und du hast ja gesehen, Curslack konnte frei aufspielen und kam zu Chancen. Bei der Ecke fehlte die Zuteilung und so kam es zum Gegentor. Da war ich halt ein bisschen sauer. Danach haben die Jungs das Spiel wieder in die Hand genommen und Casale macht zwei schöne Tore.


Google
Web hafo.de

© 2003- 2026
Sofern nicht anders gekennzeichnet, sind alle Texte, Grafiken, Videos und Fotos Eigentum von www.hafo.de.
Anderweitige Verwendung nur mit vorheriger Genehmigung.

@MEMBER OF PROJECT HONEY POT
Spam Harvester Protection Network
provided by Unspam
CSS ist valide!