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19.04.2026
Eimsbüttel reicht die halbe Tür! von Redakteur

Stefan Knauß



präsentiert:


vs


Niendorfer TSV – ETV 1:2 (0:1)

Niendorfer TSV: Graefe – Neumann, Petri, Huneke, Akugue – Le. Meyer (62. Köse), Speck (46. Kuchenbecker), Merkle, Brückner – Dohrn (76. Alacorn Stark), Casale
ETV: Sallah – Marxen, Dibamba (72. Lucht), Olayisoye, Gücyeter - Karim, Töremis (88. Mai) – Pauli (88. Hinz), Doegl, Damala (80. Hense) – Mbodje (80. Beuck)
Tore: 0:1 Mbodje (38.), 0:2 Pauli (54.), 1:2 Köse (90.)
Schiedsrichter: Sandro Birkenhof (SC Eilbek): Birkenhof zeigte eine überaus souveräne, großzügige Spielleitung und eine gute Zusammenarbeit mit beiden SRA. Gute Ansprachen an Spieler und Trainer. Klasse!
Beste Spieler: Casale, Huneke – Mbodje, Pauli, Karim
Zuschauer: 102

Vorab bemerkt: „Eimsbüttels Finest Youth“ zeigte sich von den letzten eher zähen Leistungen bei denen nur die Ergebnisse stimmten vollkommen unbeeindruckt. Es war ein Genuss zu sehen, mit welcher Spielfreude, Intensität, Leidenschaft, Coolness und großartiger Technik die Jungs von Trainer Can Schultz auf dem Rasen am Sachsenweg auftraten. So viele Talente wie Farid Dibamba, Donel Mbodje und Chatrie Doegl hat in der GOL kein anderer Club unter Vertrag. Reicht das für die Regionalliga? Und reicht es auch finanziell? Schultz: „Also, da bin ich der falsche Ansprechpartner. Da musst du schon den Vorstand fragen. Aber wenn wir die Zehn Prozent Chance nutzen, kann ich nur sagen, dass wir organisatorisch gut aufgestellt sind. Und für die Mannschaft wird sich nichts ändern. Die bleibt weiter jung, wird weiter wenig Geld verdienen und weiter viel trainieren.“ So viel zum Thema Regionalliga.

Doch auch der NTSV zeigte sich stark verbessert. Ging wieder mit veränderter Besetzung ins Spiel. IV Tim Krüger wird nach Hüft-Op länger ausfallen, Linus Meyer, Leandro de los Santos, Pascal Ayene sowie weitere verletzte Spieler schauten ebenfalls nur zu. Fynn Huneke spielte als IV eine sehr gute Rolle. Auf den Außen hatte Niendorf die meisten Probleme. So wie bei den Gegentoren. Tor Nummer Eins erzielte der Riese. Max-Adrian Donel Mbodje köpfte ungehindert eine Flanke von Chatrie Doegl aus dem rechten Halbraum völlig ungehindert ein (38.). Farhadi: „Da haben wir viel falsch gemacht!“ Lennard Speck verlor einen Zweikampf im Mittelfeld. Der Ball ging nach rechts zu Doegl. Der flankte sofort scharf in den Fünfer, wo Mbodje aufstieg und vollkommen unbedrängt einnetzte.

Ähnlich verhielt es sich beim zweiten Gegentor. Erneut flankte Doegl. Dieses Mal von links. Und Jon Pauli köpfte im Fünfer zum 2:0 für den ETV ein (54.). Farhadi: „Da haben beide Leons (Neumann und Meyer) Fehler gemacht.“ Pauli belohnte sich für seine tolle Leistung. Bis zu seiner Auswechselung (88.) spielte Pauli herausragend. Es ist ihm zu gönnen! War er doch lange Zeit weg vom Fenster. Jetzt lief er mit seiner Gruppe durch die „halbe Tür“ und nutzte den Platz zum entscheidenden Treffer. Zwischen diesem Kopfballtor und dem Anschlusstreffer der Niendorfer (90.) verflachte die Partie ein wenig. Eimsbüttel spielte souverän mit der Kugel. Niendorf ging nicht all in. Farhadi: „Wir schleppen so ein bisschen was durch. Man merkt einfach, dass dieser „Zusatz Energie Booster“ nicht da ist. Den brauchst du bei solchen Spielen. Wir haben bisher selten Spiele umgedreht.“ Erst in der letzten Minute traf Arda Köse aus rund 30 Metern mit einem Freistoß in den rechten Winkel. Tor des Monats April!

Farhadi: „Wir müssen uns schütteln und haben eine Monsterwoche vor uns. Mittwoch Paloma und Freitag in Süderelbe. Da weißt du auch nicht, was einen erwartet.“ Auf der heutigen Leistung kann Niendorf aufbauen. Stürmer Leandro Casale hinterließ einen wirklich sehr guten Eindruck. Ein Hoffnungsschimmer mehr! Der ETV geht ebenfalls in die entscheidende Woche. Freitag Derby gegen Vicky. Am ersten Mai kommt Dassendorf. Zwei Siege und die Aufstiegsrunde scheint greifbar nahe.


Stimmen:

Can Schultz (Trainer ETV):
Geiles Spiel! Dann doch eine leichte Steigerung im Gegensatz zu dem, was wir bisher in der englischen Woche gespielt haben, das ist aber auch nicht schwer. Ich glaube, es ist gar nicht leicht, hier zu spielen. Als Gruppe haben wir das richtig gut angenommen und die richtigen Entscheidungen getroffen. Definitiv ist der Fußball-Gott in den richtigen Momenten auf unser Seite gewesen, als Merkle an den Pfosten köpft und wir im Gegenzug das Tor machen. Das es sich entwickelt hat, dass wir in Führung gehen, war wichtig für die Dynamik des Spiels. Jetzt freuen wir uns darüber, dass wir so was hier als Gruppe gut gelöst haben. Wie haben wir den switch hinbekommen? Ich glaube, mir wurde hundert Mal vorgeschlagen, drauf zu hauen. Aber nein, dass ist natürlich keine Lösung und schließlich habe ich auch selber meinen Teil dazu beigetragen. Und von daher geht es mehr darum, Leichtigkeit reinzubekommen und den Fokus auf die nächste Aufgabe zu lenken.

Ali Farhadi (Trainer NTSV):
Das war heikel, echt heikel heute. Aber ich bin nicht unzufrieden. Nur mit dem Ergebnis natürlich nicht zufrieden. Mit dem Spiel von uns aber schon. Das Spiel von uns war echt gut. Wir haben die erste Halbzeit wirklich sehr gut gespielt. Haben gut Druck gemacht. Haben unsere individuelle Qualität mit dem Umschalten gezeigt. Ich glaube, da hat der ETV Riesenprobleme, das hat man gemerkt, gerade in der letzten Kette, da haben sie uns nicht richtig auf dem Schirm gehabt. Wir haben es aber leider nicht in Tore umgemünzt. Das habe ich vorhin noch im Kreis gesagt. Auf der anderen Seite hast du diese individuelle Qualität, die Fehler bestrafen. Wir haben sie halt noch nicht. Wir müssen auch dahinkommen. So dass es mindestens einmal klingelt bei denen. Hat es nicht. Dafür liegst du 1:0 zurück, weil wir da eine blöde Unordnung hatten. Deshalb war ich auch so sauer. Da war alles durcheinander aus der Sechs heraus. Dann steht plötzlich der Stürmer blank frei. Ich glaube, den hätte jeder hier rein gemacht. Auf der anderen Seite hast du diese Qualität. Die brauchen nur die halbe Tür und brechen dann mit der ganzen Mannschaft durch.


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