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25.04.2026
Dassendorf kann die Regionalliga-Chance nicht nutzen von Andreas Killat




vs.


TuS Dassendorf – TuRa Harksheide 0:1 (0:0)

TuS Dassendorf: Braun – Hartwig, K. Carolus, Coffie, Kukanda – Kurt (71. von Haacke), S. Möller – Maggio (62. von Knebel), Graudenz (71. Ay), Kobert (84. Pietruschuka) – Dittrich (84. Kurczynski)
TuRa Harksheide: Halili – Hasselbusch, Gebhardt, Zuppa, Wulf, Vollstädt – Schkarlat, Mölck – Guenther (90. F. Möller), Schmidt – Balliu (86. Heuermann)
Tore: 0:1 Schmidt (69.)
Schiedsrichter: Max Beyer (SCVM): Es gab nur einen kleinen „Aufreger“, als er Özden Kocadal und TuRa-Co-Trainer Lars Hartmann für deren Zwist an der Seitenlinie „Gelb“ gab (23.). Ansonsten eine eher unauffällige Partie.
Beste Spieler: Keiner – Schkarlat, Hasselbusch
Zuschauer: 173

„Vor dem Spiel war mir ganz schön mulmig“, gab TuRa-Coach Jörg Schwarzer angesichts des Ausfalls von Stamm-Keeper Niklas Grünitz (beruflich verhindert) ehrlich zu, schließlich hatte Ersatztorwart Endrit Halili seit fast zwei Jahren verletzungsbedingt nicht gespielt (zudem wurden zahlreiche Stammspieler für die „wichtigen“ Partien gegen HR und Curslack geschont). Kurios: Auch TuS-Trainer Özden Kocadal gab zu Protokoll: „Ich hatte schon vor dem Spiel kein gutes Gefühl. Als Trainer spürst du das. Es war einfach keine Spannung da“. Im Gegensatz zu Schwarzer sollte er recht behalten…

Dabei hatte der ETV gestern Abend beim 3:3 gegen „Vicky“ gepatzt – und die TuS es plötzlich wieder in eigener Hand, doch noch die Aufstiegsrunde zur Regionalliga zu erreichen. „Vielleicht war der Druck zu groß“, umschrieb es Kocadal recht freundlich – neutrale Zuschauer hingegen hatten eher den Eindruck, dass ein Großteil der Spieler ganz schlicht gar keine Lust darauf haben (weil sie im Sommer eh den Klub verlassen).

Die ersten Minuten der Partie waren noch ganz ordentlich. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Okan Kurt zieht Sven Möller über links in die Box und bringt die Kugel mit dem Außenrist scharf in den Fünfmeterraum. Maxi Dittrich kommt von hinten durchgelaufen, befördert das Spielgerät aus drei Metern im Grätschen allerdings übers Gehäuse (9.). Zu diesem frühen Zeitpunkt war das natürlich noch keinem klar – aber es sollte die beste (!) Chance des Spiel gewesen sein. Der Ersatz-Ersatz-Keeper Halili musste nicht einmal ernsthaft eingreifen (Kocadal: „Wir haben immer übers oder nebens Tor geschossen – oder wurden geblockt“). Ganz besonders tat sich dabei Dittrich hervor. Insgesamt viermal kam er zu aussichtsreichen Kopfbällen (20./45./60./71.), aber Halili musste letztlich nie eingreifen.

Die Gästen standen sehr tief und sehr kompakt – hatten andererseits aber auch keine große Mühe, die ideenlosen „Angriffe“ der Hausherren zu verteidigen. Und wie ein Spiel dann eben so läuft: Plötzlich setzt der Underdog seine „Nadelstiche“.

Nach einem weiten Abschlag von Halili geht Balliu an der Mittellinie ziemlich problemlos an Startelf-Debütant Marcus Coffie vorbei, bringt aber nur einen harmlosen Kullerball zustande, den TuS-Keeper Tobias Braun mühelos aufnehmen kann (54.). Ein paar Minuten später eine fast identische Szene: Nach einem Steckpass von Guenther ist Balliu wieder alleine auf und davon, wird allerdings (je näher der Strafraum kommt) immer langsamer und so noch von Coffie entscheidend gestört (66.). Doch aller guten Dingen sind bekanntlich Drei. Und so sitzt der dritte Versuch der Gäste dann schließlich doch noch: Maxi Vollstädt zieht locker an Rechtsverteidiger Hartwig vorbei, legt wunderbar quer und Falk Schmidt trifft aus 12 Metern halblinker Position zum 0:1 ins lange Eck (69.). Keeper Braun schimpfte: „Den legen wir uns selbst ins Netz“, weil Hartwig das Leder beim Klärungsversuch wohl noch leicht (aber entscheidend) abfälschte.

Aufbäumen beim Favoriten? Fehlanzeige. Die restlichen 25 Minuten (inkl. Nachspielzeit) feierten die Gäste lautstark jeden gewonnen Zweikampf, jeden geklärten Ball. Echte Chancen gab es für die TuS aber nicht mehr. Eigentlich unerklärlich, wenn man bedenkt, wie groß heute die Chance war, dem ETV auf den Pelz (bis zum direkten Duell am Tag der Arbeit) zu rücken.

Stimmen:

Jörg Schwarzer (Trainer TuRa Harksheide):
Wir freuen uns natürlich sehr über unseren ersten Sieg hier in Dassendorf. Für unsere Spielweise muss ich mich ehrlicherweise entschuldigen. Eigentlich spielen wir ja nicht so (tief zu stehen und nur auf den Gegner zu reagieren). Wir wollten heute vor allem weitestgehend unser Tor sauber halten und so eine 0:11-Klatsche wie kürzlich beim ETSV vermeiden. Uns ist es sehr gut gelungen, das Spielfeld „enger“ zu machen. Jetzt haben wir 39 Punkte auf dem Konto und können ein wenig durchatmen.

Özden Kocadal (Trainer TuS Dassendorf):
Glückwunsch an TuRa. Ein guter Matchplan! Die haben das wirklich mit Mann und Maus gut verteidigt. Ich hatte schon vor dem Spiel kein gutes Gefühl. Als Trainer spürst du das. Es war einfach keine Spannung da. Wir haben heute gefühlt nicht einmal vernünftig auf das Tor geschossen. Entweder, jemand hat geblockt, oder unsere Bälle sind über und neben das Tor gegangen. Allein Maxi Dittrich hat bestimmt sechsmal zu ungenau geköpft. Wir waren viel zu statisch, haben keine Dynamik entwickelt. So gewinnst Du keine Spiele. Das darf nicht passieren. Wir hatten es endlich wieder in eigener Hand (durch das ETV-Remis gestern). Vielleicht war der Druck zu hoch. Aber der Wind dreht sich ganz schnell in dieser Liga. Wir stecken jetzt unsere Köpfe zusammen, geben alles und hoffen darauf, nochmal so eine Vorlage zu bekommen. Aber die Luft ist ganz schön dünn geworden.

Statistik:
Gesamt-Punktspiel-Bilanz aus Sicht des Gastgebers (seit 1949): 8 Spiele: 3 Siege, 3 Remis, 2 Niederlagen, 17:12Tore

2022/23: 2:0 / 0:0 Oberliga Hamburg
2023/24: 2:2 / 3:1 Oberliga Hamburg
2024/25: 6:1 / 2:5 Gamesright Oberliga Hamburg
2025/26: 0:1 / 2:2 Gamesright Oberliga Hamburg


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