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23.08.2026
Punkteteilung mit dem Tabellenführer! von Redakteur

Stefan Knauß



www.helle-idee.de


vs.


USC Paloma – TBS Pinneberg 2:2 (1:0)

USC Paloma: Grundmann – Adjei, Burmeister, Rust, Blumauer (79. Spranger), Leptien – Koschorrek (61. Möller), Niemann, Küffner (80. Borkwei) – Lekaj (46. Keßner), Blunck (61. Fane)
TBS Pinneberg: Weber – Bödeker, Uphoff, Cisse, Schlichting – Erik, Ikeda (88. Parduhn) – Sejdija (85. Ganitis), Boock, Nabizada - Scharkowski
Tore: 1:0 Niemann (34.), 1:1 Ikeda (51.), 1:2 Erik (73.), 2:2 Borkwei (88.)
Schiedsrichter: Sandro Birkenhof (SC Eilbek): Klare Linie bis zum Abpfiff. Er ließ eben sehr viel laufen. Erste Gelbe Karte in der 68. Minute. Gute Leistung!
Beste Spieler: Niemann – Cisse, Nabizada, Boock
Zuschauer: 150

Eindrucksvoll bewies TBS Pinneberg, dass die Tabellenführung kein zufälliges Ereignis gewesen ist. Nun ist Dassendorf nach diesem Spieltag Primus. Aber mit der gleichen Punktzahl wie TBS. "Dasses" Trainer Oliver Zapel war nach diesem Spiel beeindruckt von den Pinnebergern. Zurecht! Anfangs blieb die Begegnung sehr ausgeglichen und taktisch geprägt. Wobei TBS diszipliniert verschob, defensiv nichts zuließ und offensiv immer wieder erfolgreich konterte. Auffällig zeigte sich Omar Nabizada über links. Ein bekannt unangenehm zu bespielender Stürmer. Zweikämpfe mit dem ukrainischen Pinneberger sind schmerzhaft. Nabizada setzte sich auf links gegen Adjei durch und passte flach in die mitte auf Nick Scharkowski. Einen der vielen Altmeister im TBS-Team. „Sharks“ Abschluss konnte noch geblockt werden (13.). Der erste Warnschuss. Der zweite folgte sogleich. Ein Abstoß von Viktor Weber tief in die Hälfte der Tauben. Colin Blumauer und Tom Burmeister unterliefen die Kugel. Nabizada nahm Maß und scheiterte an Tjark Grundmann (20.).

Ein guter Trainer kann im Spiel umschalten, wenn er die Mängel seines Teams erkennt. So einer ist Marius Nitsch! In der 28. Minute stellte er um auf ein 4-3-3. Und siehe da. Unverhofft kommt an der Bruckner oft! Aulon Lekaj lief links in den Strafraum. Sein Pass wurde geblockt und der zweite Ball fiel irgendwie Moritz Niemann vor die Füße. „Mo“ fackelte gar nicht lange und schoss links unten ein aus dem Gewühl im Strafraum von rund 16 Metern (34.). Wie so häufig ein Paloma Tor aus dem Nichts! "Content Creator Social Media Chief" Robert Tesch hielt es nicht mehr auf der Bank. Dabei zeigte er sich anfangs noch sehr pessimistisch. Kein Wunder angesichts der zahlreichen Ausfälle. Der gefürchtete „Bruckner-Bubu“ ging um. Infekte überall. So entfiel das Training am Freitag mangels Spieler.

Trainer Marius Nitsch wechselte den unglücklich spielenden Lekaj gegen Lennart Keßner (46.). Aber „Kessi“ spielte geschwächt mit Infekt und brachte keine Bereicherung für das Spiel. Dagegen schoss TBS den Ausgleich (51.) durch Kazusanosuke Ikeda, „Shark“ passte auf Ikeda. Der Samurai tanzte Dr. Blume aus und schoss aus kurzer Distanz zum Ausgleich ein. Weiter ging es wie gehabt. TBS konterte aus einer stabilen Abwehr heraus. Und Paloma fand keine Mittel, den Gegner wirkungsvoll unter Druck zu setzen. Es fehlten einfach zu viele wichtige Spieler, die am vergangenen Freitag Vicky noch auseinander genommen hatten.

Pinneberg erzielte die Führung vollkommen verdient (73.). Vincent Boock dribbelte sich durch den Strafraum und scheiterte an Grundmann. Den Abpraller nahm levin Erik aus der zweiten Reihe. Drin! Aber das war nicht das Ende. Der eingewechselte Kjosiah Borkwei erzielte den Ausgleich (80.). einen langen Ball von Tom Möller unterliefen Tjorben Uphoff und Cisse. Borkwei lief durch. Umkurvte Weber und schoss ein. Angesichts der Spielanteile insgesamt glücklich für die Tauben.

TBS scheint besser aufgestellt zu sein als in den vergangenen Jahren. Rammer: „Es war tatsächlich eine kurze Vorbereitung. Aber als ich die Jungs beim Training gesehen habe, wusste ich, dass passt gut.“ Ganz sicher hat der Trainer daran auch einen großen Anteil. Es hat Spaß gemacht dieses Team spielen zu sehen. So diszipliniert wie noch nie bisher.


Stimmen:

Florian Rammer (Trainer TBS Pinneberg):
Ich finde, wir haben heute ein ganz ordentliches Spiel gemacht. Und die Jungs haben ganz viel davon umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Und deshalb mein Kompliment an meine Mannschaft, dass sie das mit Ball und gegen den Ball sehr sehr gut gemacht haben. Gegen einen sehr sehr guten Gegner. Am Ende ist man ein bisschen enttäuscht, dass man nicht mit drei Punkten nach Hause fährt, wenn man sieht, wie das zweite Gegentor gefallen ist. Aber die Jungs können stolz sein. Ich glaube, das haben nicht viele von uns erwartet. Deshalb nochmal ein Riesenkompliment an die Mannschaft. Wir nehmen den Punkt jetzt mit. Werden weiter Gas geben nächste Woche und dann schauen wir mal, wie es am nächsten Wochenende aussieht.

Marius Nitsch (Trainer USC Paloma):
Ich glaube, Pinneberg ist hier aufgetreten wie ein Tabellenführer, voller Selbstvertrauen und hat das richtig gut gemacht, war 90 Minuten finde ich die bessere Mannschaft. Von daher sind wir froh über den Punktgewinn am Ende. Dass wir mit Josiah am Ende noch eine schöne Geschichte haben. Schwierige Woche für uns. Freitag das Training aus Krankheitsgründen abgesagt. Die ganze Truppe ist erkältet. Heute Morgen hat Can Topcu leider abgesagt. Dann habe ich Josiah heute Morgen aus dem Bett geklingelt. Ihm gesagt, er muss doch ran. Von daher schließt sich ein bisschen der Kreis. Es ist cool, dass er das entscheidende Ding gemacht hat. Man sieht einfach, dass uns heute jeglicher Rhythmus gefehlt hat, jegliche Eingespieltheit. Das Zentrum gegen Vicky mit Vedad Düzgüner und Can Topcu fehlte heute. Und dann ist es auch wieder schon eine Herausforderung für die Jungs, die bislang wenig gespielt haben bisher, einfach so auf den Platz zu kommen. Wobei ich auch sagen muss, dass ein Florian Rust, der bislang wenige Minuten hatte, das hervorragend gemacht hat. Es war dann aber auch mit dem Ball eine andere Challenge, wenn uns dann Bindegliedspieler fehlen. Von daher war es nicht unser bester Auftritt. Wir haben gefühlt aus dem Nichts das 1:0 gemacht. Das hat sich nicht angebahnt. War ja auch kein Chancenfeuerwerk von uns. Ich hätte mir gewünscht, dass wir es dann länger schaffen unser Tor zu schützen. Das ist bislang in unser Saison unser Thema, dass wir es nicht so hinbekommen, den Gegner von unserem Tor wegzuhalten. Bei der Entstehung beider Gegentore waren wir absolut nicht aufmerksam.


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