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26.09.2004
Die Raubvögel auf dem Weg nach oben von



SC Condor – SV Rugenbergen 2:1 (1:0)

SC Condor: Ollik - Rohbaqsh, Aykurt, Haß - Ehlert, Meuser, Müller, Riechers – Woike (ab 48. Gebhardt), Kruppa (ab 76. Abt), Alao-Fary (ab 90. Witt)
SV Rugenbergen: Domnick - Bödecker, Palapies, Scharnberg (ab 84. Spremberg) , Meyer – Möller, Helmchen, Nickel, Perret (ab 64. Eick) - Halac, Müller
Tore: 1:0 Ehlert (23.), 2:0 Alao-Fary (72.), 2:1 Helmchen (84., HE)
Rote Karte: Rohbaqsh (45+1., Schubser)
Gelb-rote Karte: Möller (45+1., Provokation)
Schiedsrichter: Dobric (HEBC)
Beste Spieler: Ehlert, Meuser – Helmchen, Scharnberg
Zuschauer: 130

Der SV Rugenbergen war als Tabellenletzter beim SC Condor angereist und daran änderte sich auch nach dem Spiel nichts. Allerdings waren die Gäste ein gleichwertiger Gegner, dem einfach das Pech des Tabellenletzten an den Füßen klebte.
Die Männer aus Bönningstedt begannen schwungvoll das eigene Offensivspiel in Szene zu setzen und gaben den Raubvögeln damit gleich zu verstehen, dass sie hier nicht als freiwilliger Punktelieferant angereist waren.

Condor ließ sich keinesfalls hinten reindrängen und versuchte den Gästen das eigene Spiel aufzuzwingen. So entwickelte sich ein munteres Spielchen, das sich allerdings hauptsächlich im Mittelfeld abspielte. Bis zum gegnerischen Sechzehner wussten beide Mannschaften gut zu gefallen, dann jedoch taten sich auf beiden Seiten Schwächen im Abschluss auf.
Nach einem Freistoß von Meik Ehlert vergab Christian Woike die Chance zum 1:0 für die Gastgeber (6.). Condor insgesamt leicht überlegen, wusste aber nicht so recht was anzufangen mit der Überlegenheit. In der 20. Minute holte sich dann Andre Möller eine Gelbe Karte wegen einer Schwalbe im gegnerischen Strafraum ab. Diese Karte sollte noch Folgen haben für ihn.

Der erste nennenswerte Angriff der Raubvögel folgte nun über rechts. David Meuser schickte Rene Kruppa, dieser gab flach in den Strafraum, dort gelangte der Ball mit etwas Glück zu Ehlert und der konnte aus kurzer Distanz zum 1:0 für Condor einschieben.
In der 44. Minute hatte Metin Halac den Ausgleich auf dem Fuß, nach einem Freistoß von Börje Scharnberg, doch Halac verzog.
Kurz darauf hatte Condor Glück, dass der Schiedsrichter nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte als Yama Rohbaqsh Halac im Strafraum zu Fall brachte. Weil Patrick Perret diese Entscheidung überhaupt nicht verstehen konnte durfte er sich noch Gelb beim Unparteiischen abholen.

Kurz vor der Halbzeit gab es dann, in diesem bis dato fairen und ruhigen Spiel, noch einmal große Hektik. An der Seitenauslinie wurde Yama Rohbaqsh nach einem Foul an Möller provoziert und ließ sich zu einem Schubser hinreißen, der Schiedsrichter zögerte nicht und zeigte Rohbaqsh die rote Karte.
Als jeder schon dachte, dass die Situation vorbei sei, zeigte der Schiedsrichter Möller die gelb-rote Karte wegen der Provokation an Rohbaqsh.

Mit zehn gegen zehn ging es nun also in die zweite Halbzeit.
Das Spiel aus der ersten Halbzeit setzte sich fort. Condor leicht überlegen, aber im Abschluss harmlos. Rugenbergen bemüht, aber in den entscheidenden Situationen nicht konsequent genug. So gab es die einzige echte Torchance für die Gastgeber in der 66. Minute, als Ehlert den Ball von links reinflankte und das Geburtstagskind Kruppa mit einer Direktabnahme am Fünfmeterraum nur knapp über das Tor schoss.
Ralf Palapies machte auf Seiten der Gäste auf sich aufmerksam, als er aus ca. 25 m einfach mal draufhielt und die Querlatte traf (71.).

Alao-Fary kam doch noch zu seinem siebten Saisontreffer und damit auch zum 2:0 für den SC Condor, als er in der 72. Minute lang geschickt wurde, zwei Gegenspieler zum Tänzchen bat und dann von der Strafraumgrenze ins lange Eck schob.

Was Meuser sich in der 84. Minute dachte, als eine Flanke in den Strafraum der Gastgeber segelte und er einfach mal in bester Torwartmanier mit der Hand zum Ball sprang, das bleibt wohl sein Geheimnis. Den fälligen Elfmeter verwandelte Marcus „Helmut“ Helmchen souverän zum 2:1 Anschlußtreffer.
Condor konnte dem Druck in der Schlussphase standhalten, so dass die Raubvögel einen etwas „erzitterten“, aber unter dem Strich doch verdienten 2:1 Sieg festhalten konnten.
Der Schiedsrichter hatte insgesamt einen unglücklichen Tag erwischt. Er pfiff sehr kleinlich, aber in den entscheidenden Situationen war er dann nicht zur Stelle, so wie bei dem eigentlich fälligen Elfmeter für Rugenbergen in der 45. Minute.

Stimmen:

Thomas Buchauer (Trainer SV Rugenbergen):
Wir haben die zweite bittere Niederlage bekommen, innerhalb von 2 Wochen. Die Niederlage heute schmerzt noch mehr als letzten Sonntag, wegen den 2 nicht gegebenen Elfmetern, besonders der zweite Elfmeter, das war für mich eine Frechheit, dass der Schiedsrichter den nicht gegeben hat. Der Spielverlauf insgesamt, nach den beiden Herausstellungen auf beiden Seiten und den Chancen die wir uns noch erarbeitet haben, tut dann natürlich verdammt weh.

Matthias Bub (Trainer SC Condor):
Ich werde mich für diesen Sieg nicht entschuldigen. Wir nehmen das so hin. Ich ordne das Spiel mal ein unter dem Motto: Glücklicher Arbeitssieg. Wir können fußballerisch viel mehr, das haben wir heute in vielen Phasen des Spiels nicht gezeigt. Wir haben nicht so in das Spiel gefunden, waren zu weit weg von den Leuten, gerade im Mittelfeld. In der Rückwärtsbewegung haben wir viele Löcher gehabt. Wir haben viel zu pomadig gespielt, gerade in der ersten Halbzeit.


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