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 SC Condor

Autor Thema: SC Condor  (Gelesen 50253 mal)

eilbek-andi

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Re: SC Condor
« Antwort #105 am: 16. Mai 2018, 13:22:57 »

Aus Condor II wird Condor U23

Wir werden zur Saison 2018/2019 einen neuen Weg bei unserer zweiten Mannschaft einschlagen. Durch diese Umstrukturierung wollen wir unsere U19-Spieler schon frühzeitig an den Herrenbereich heranführen und ihnen eine neue Perspektive aufzeigen.

Das große Ziel ist es, dass unsere jungen Talente an die Oberliga-Mannschaft herangeführt werden. Unsere U23-Mannschaft wird weiterhin von gestandenen Spielern unterstützt. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, ist die Zusammenarbeit im TEAM Condor, bestehend aus der Liga-Mannschaft, U23 und U18 sehr wichtig.
 
Wie bereits bekannt, wird unser Trainer Fabian Facklam zum Sommer leider aufhören, da es ihn nach Mexiko zieht. Wir bedanken uns bei Fabian für die hervorragende Arbeit und wünschen ihm alles erdenklich Gute in der neuen Heimat.

Wir konnten mit Ulf Starke (34) einen neuen Cheftrainer sowie Chergui Zakaria (29) einen neuen Co-Trainer für unsere U23 verpflichten. Das Trainer-Team wird durch Torwarttrainer Tim Krüger (35) komplettiert.

Wir können ferner mitteilen, dass die Spieler Kevin Weber (25), Sammy Siemers (24) und Tom Lenuck (23) dem Kader erhalten bleiben werden. Aus unserer U19 kommen folgende Spieler in unsere U23: Niklas Issem (17), Suhail Ouro Salim (18), Eduard Gidion (17), Jean-Pierre Grabhöfer (18), Nick Schieweg (18), Felix Wireko (17), und Prince-Nana Boadu (18).
 
Auch die ersten externen Neuzugänge können vermeldet werden: Julian Hilbig (20, USC Paloma), Philipp Hinze (22, USC Paloma), Dennis Läufer (20, pausiert), Bennet Peter (18, SC Victoria U19), Tim Schippmann (18, USC Paloma U19) und Mamadou Diallo (18, USC Paloma U19).

Mit weiteren Spielern sind wir in erfolgsversprechenden Gesprächen.
 
Mit sportlichen Grüßen

Tim Krüger
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Re: SC Condor
« Antwort #106 am: 16. Mai 2018, 15:09:56 »

Zitat
Aus Condor II wird Condor U23
[...]
Das große Ziel ist es, dass unsere jungen Talente an die Oberliga-Mannschaft herangeführt werden. Unsere U23-Mannschaft wird weiterhin von gestandenen Spielern unterstützt. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, ist die Zusammenarbeit im TEAM Condor, bestehend aus der Liga-Mannschaft, U23 und U18 sehr wichtig.

es ist ja schön, wenn immer mehr (oberliga-)vereine zu der erkenntnis gelangen, dass nachwuchsarbeit im jugend- und übergangsbereich die einzige alternative sind, wenn das geld nicht mehr ausreicht, aber dieses pseudo-u-dreiundzwanzigzieren geht mir nur noch auffen sack, wenn es denn alterstechnisch gar nicht stimmt...! so wirkt das ganz dann immer wie hingestellt und nicht abgeholt. ganz ähnlich wie die U21 des HSV, bei der die ganze saison der name nie programm war...! ansonsten viel erfolg bei dem projekt. #ausdernoteinejugendmachen

p.s. insgesamt sind die meisten OL-vereine nach wie vor eher dünn aufgestellt...
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eilbek-andi

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Re: SC Condor
« Antwort #107 am: 25. Mai 2018, 10:49:07 »

Tolle Aktion des TSV Buchholz 08:

Zum Abschied von Christian "Crille" Woike überreichten TSV-Manager Simon Beecken, Trainer Thorsten Schneider und Fußball-Obmann Sascha Thielert letzten Sonntag dem scheidenden Condor-Trainer diverse Präsente.

Woike: "Das war wirklich völlig überraschend für mich. Ich wurde über den Stadionlautsprecher und auch in der Stadionzeitung mit sehr sehr netten Worten geehrt und habe sehr persönliche Geschenke bekommen: Ein Trikot mit meinem Namen und meiner Rückennummer 11 von früher (siehe Foto), eine Flasche Whiskey und einen Wimpel. Außerdem einen von allen Buchholzern unterschriebenen Wasserball, den ich mit nach Mallorca nehmen soll, denn da werde ich die Buchholzer im Urlaub wiedertreffen".

"Ich war total geplättet und geflasht. So etwas habe ich in dieser Form noch nicht erlebt. Darüber habe ich mich wirklich sehr gefreut. Eine Wahnsinns-Geste. Danke, Buchholz", so "Crille" weiter.
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Re: SC Condor
« Antwort #108 am: 11. Juni 2018, 14:02:10 »

Aus Condor II wird Condor U23

es ist ja schön, wenn immer mehr (oberliga-)vereine zu der erkenntnis gelangen, dass nachwuchsarbeit im jugend- und übergangsbereich die einzige alternative sind, wenn das geld nicht mehr ausreicht, aber dieses pseudo-u-dreiundzwanzigzieren geht mir nur noch auffen sack, wenn es denn alterstechnisch gar nicht stimmt...!

Pressemitteilung

Wir können mit Henrik Krone (20, VfL Lohbrügge), Dominik Walther (19, Barsbütteler SV), Marc Basedow (22, eigene Dritte), Karim-Kenneth Kock (19, Marner TV),  Marco Körner (26, TSV Süderbrarup), Miguel Patrick Marcus (22, Concordia 2) und Bjann Minkowitsch (17, eigene U19) weitere Neuverpflichtungen bekanntgeben.

Der Kader ist nun mit 24 Spielern (Durchschnittsalter 19,75) nahezu komplett. Wir freuen uns schon jetzt auf die kommende Saison mit unserem jungen Kader und wir werden das Projekt U23 angehen!

Mit sportlichen Grüßen

Tim Krüger
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Re: SC Condor
« Antwort #109 am: 11. Juni 2018, 15:22:26 »

Zitat
Zitat von: WORTSPIELER am 16. Mai 2018, 15:09:56

    es ist ja schön, wenn immer mehr (oberliga-)vereine zu der erkenntnis gelangen, dass nachwuchsarbeit im jugend- und übergangsbereich die einzige alternative sind, wenn das geld nicht mehr ausreicht, aber dieses pseudo-u-dreiundzwanzigzieren geht mir nur noch auffen sack, wenn es denn alterstechnisch gar nicht stimmt...!


Zitat
Der Kader ist nun mit 24 Spielern (Durchschnittsalter 19,75) nahezu komplett.

du kannst das durchschnittsalter auch in magenta oder neongrün hervorheben. meine abneigung dieser klassifizierung wirst du nicht ändern können. #etikettenschwindel


Zitat
Wir können ferner mitteilen, dass die Spieler Kevin Weber (25), Sammy Siemers (24) und Tom Lenuck (23) dem Kader erhalten bleiben werden.

[...]

Wir können mit [...] Marco Körner (26, TSV Süderbrarup) [...] weitere Neuverpflichtungen bekanntgeben.


p.s. nur zur klarstellung: es geht mir nicht um die idee oder das projekt, was ich ja ausdrücklich begrüße, sondern alleine die titelierung ist für mich blendwerk...
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Re: SC Condor
« Antwort #110 am: 11. Juni 2018, 15:56:23 »

Zitat
Zitat von: WORTSPIELER am 16. Mai 2018, 15:09:56

    es ist ja schön, wenn immer mehr (oberliga-)vereine zu der erkenntnis gelangen, dass nachwuchsarbeit im jugend- und übergangsbereich die einzige alternative sind, wenn das geld nicht mehr ausreicht, aber dieses pseudo-u-dreiundzwanzigzieren geht mir nur noch auffen sack, wenn es denn alterstechnisch gar nicht stimmt...!


Zitat
Der Kader ist nun mit 24 Spielern (Durchschnittsalter 19,75) nahezu komplett.

du kannst das durchschnittsalter auch in magenta oder neongrün hervorheben. meine abneigung dieser klassifizierung wirst du nicht ändern können. #etikettenschwindel


Zitat
Wir können ferner mitteilen, dass die Spieler Kevin Weber (25), Sammy Siemers (24) und Tom Lenuck (23) dem Kader erhalten bleiben werden.

[...]

Wir können mit [...] Marco Körner (26, TSV Süderbrarup) [...] weitere Neuverpflichtungen bekanntgeben.


p.s. nur zur klarstellung: es geht mir nicht um die idee oder das projekt, was ich ja ausdrücklich begrüße, sondern alleine die titelierung ist für mich blendwerk...

Nur mal so als Verständnisfrage.... dürfen denn in einer U23 deiner Meinung nach nur Spieler spielen, die auch maximal 22 Jahre als sind?
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Re: SC Condor
« Antwort #111 am: 11. Juni 2018, 16:11:46 »

Zitat
Nur mal so als Verständnisfrage.... dürfen denn in einer U23 deiner Meinung nach nur Spieler spielen, die auch maximal 22 Jahre als sind?

falls du darauf hinaus willst, dass bei der "zweiten" der profivereine und/oder auch z.b. die U21 (N11) mit bis zu drei spielern über der altersmarke mitwirken dürfen - im falle einer U-WM oder U-EM ja sogar mehr, weil da das datum der qualifikation gilt und nicht wann WM / EM stattfinden, ist mir der umstand durchaus bewusst.

bei den genannten vereinen respektive "zweiten" ist U23 dann ja aber eine vorgabe der verbände, während alle anderen vereine das aus image-gründen machen. und das finde ich halt albern.

auch die selbsternannte U21 des HSV ist so ein augenwischer-projekt und letztlich so deklariert, um die außendarstellung herzustellen: "seht her, bei uns ist der übergang aus dem nachwuchsbereich fließend. nicht gerade selten haben aber eben mehr als drei spieler mitgespielt, die über 21 waren...!

imho ist es immer schon negativ behaftet, wenn man sich ein solches etikett auf wappen klebt. in den seltensten fällen hat das etikett dann gehalten. entweder, weil der kader das gar nicht herab und/oder weil die (leih-)spieler aus der "ersten" den schnitt dann im laufe einer saison doch nach oben ziehen.

um deine frage konkret zu beantworten: wenn man sich schon U23 nennen will, was ja legitim ist, dann, JA, sollten auch nur spieler unter 23 mitwirken. ansonsten kann man auch einfach die "zweite" bleiben.
« Letzte Änderung: 11. Juni 2018, 16:14:56 von WORTSPIELER »
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Re: SC Condor
« Antwort #112 am: 11. Juni 2018, 22:21:14 »

Zitat
Nur mal so als Verständnisfrage.... dürfen denn in einer U23 deiner Meinung nach nur Spieler spielen, die auch maximal 22 Jahre als sind?

falls du darauf hinaus willst, dass bei der "zweiten" der profivereine und/oder auch z.b. die U21 (N11) mit bis zu drei spielern über der altersmarke mitwirken dürfen - im falle einer U-WM oder U-EM ja sogar mehr, weil da das datum der qualifikation gilt und nicht wann WM / EM stattfinden, ist mir der umstand durchaus bewusst.
...
um deine frage konkret zu beantworten: wenn man sich schon U23 nennen will, was ja legitim ist, dann, JA, sollten auch nur spieler unter 23 mitwirken. ansonsten kann man auch einfach die "zweite" bleiben.

Ok
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Re: SC Condor
« Antwort #113 am: 21. Juni 2018, 18:28:55 »

Vereinsdialog beim SC Condor

https://www.hfv.de/downloads/HFV-Info/HFV-Info%202018/HFV-Info%20Nr.%2024-2018.pdf


Am 6. Juni 2018 fand ein Vereinsdialog beim SC Condor statt. Condor ist ein Mehrspartenverein mit 12 Sparten. Die  Gesamtmitgliederzahl beträgt ca. 1.700 (davon ca.  900 Fußballer)...Die Vorstandsmitglieder des SC Condor und die Präsidiumsmitglieder des HFV redeten u.a. über folgende Themen:

Reduzierung Finanzleistungen auf Grund des HSV-Abstiegs?
Der HFV erklärt die Situation bzgl. des Abstiegs vom HFV und erklärt, dass dem HFV ca. 150.000–200.000 Euro in der kommenden Saison fehlen werden. Derzeit sind keine größeren  Änderungen  bzgl.  der  Finanzleistungen  geplant.

Prozess der Spielverlegungen Kunstrasen im Winter
Im vergangenen Winter sind einige Mannschaften vergeblich auf Grund der Wetterbedingungen angereist, weil der Schiedsrichter erst zum Spiel festgestellt hat, dass  der Kunstrasenplatz unbespielbar ist. Condor wünscht sich eine Änderung der Regelung bzgl. der Spielabsagen auf Kunstrasenplätzen. Der HFV zeigt auf, dass eine Änderung in den neuen  Durchführungsbestimmungen  vorgesehen  ist.  Der Schiedsrichter des  klassenhöchsten Spiels soll nach Möglichkeit am Vortag anreisen und feststellen ob der Platz bespielbar  ist.  Wenn  der  Platz  für  nicht  bespielbar  erklärt  wird, können alle weiteren Spiele auch abgesagt werden.
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Re: SC Condor
« Antwort #114 am: 21. Juni 2018, 18:35:38 »

Vereinsdialog beim SC Condor

 Der HFV zeigt auf, dass eine Änderung in den neuen  Durchführungsbestimmungen  vorgesehen  ist.  Der Schiedsrichter des  klassenhöchsten Spiels soll nach Möglichkeit am Vortag anreisen und feststellen ob der Platz bespielbar  ist.  Wenn  der  Platz  für  nicht  bespielbar  erklärt  wird, können alle weiteren Spiele auch abgesagt werden.

Eine Frage war aber immer noch offen: Wenn der Platz städtisch ist, der Schiedsrichter sagt dass gespielt werden muss und die Stadt im Nachhinein Schadensersatzansprüche stellt, übernimmt der HFV dann die Verantwortung und begleicht die städtischen Forderungen?
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eilbek-andi

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Re: SC Condor
« Antwort #115 am: 14. August 2018, 18:31:33 »

Er ist wohl wirklich der größte Pechvogel der Oberliga:

Nico Weiser (22) vom SC Condor.

Im Sommer 2013 wechselte Nico aus der Norderstedter Jugend an den Berner Heerweg und kickte zwei Jahre lang in der Regionalliga-A-Jugend der Raubvögel (9 Tore), bevor das Schicksal erstmals zuschlug: Kreuzbandriss (rechtes Knie) noch in der U19 im April 2015. Diese schwere Verletzung bedeutete damals ein ganzes Jahr (!) Pause.

Sein Debüt im Herrenbereich feierte Weiser (noch als A-Jugendlicher) übrigens kurz vor diesem Kreuzbandriss am 22. Februar 2015 beim 0:0 gegen Pinneberg, als er zwei Minuten vor dem Ende eingewechselt wurde ( http://www.hafo.de/news/fullnews.php?id=5560 ). Es folgte noch ein zweiter (zehnminütiger) Kurzeinsatz eine Woche später (0:1 bei Paloma). 

Nach der einjährigen Verletzungsunterbrechung (s.o.) ging es für Weiser dann 2016/17 in seine erste Herren-Saison, wo er am 14. August 2016 beim 2:3 gegen den SC Victoria seinen insgesamt dritten Einsatz absolvierte (78. eingewechselt) - und schon eine Woche später folgte das erste Tor: Wieder in der 78. Minute eingewechselt, erzielte Nico zwei Minuten vor dem Ende das 1:0-Siegtor beim FC Süderelbe! Unglaublich, aber wahr: Beim Torjubel (große Spielertraube) brach sich Weiser den Daumen

Dann erwischte es den jungen Mann gleich zu Saisonbeginn 2017/18: In der ersten Pokalrunde am 21. Juli 2017 (1:2-Niederlage beim Rahlstedter SC) wollte er nach dem Anschlusstreffer schnell den Ball aus dem Tor holen, blieb dabei mit dem Arm im Tornetz hängen (!) und verletzte sich sehr schmerzhaft an der Schulter (ausgekugelt).

Nach 4 Wochen Pause konnte Weiser dann am 18.8.17 (0:0 gegen Curslack) erstmals wieder mitspielen (78. eingewechselt). Doch die Seuche ging leider weiter: Am 12. Spieltag bei HSV III musste Nico erneut verletzungsbedingt ausgewechselt werden (40.) und fehlte nochmals fast vier Wochen.

Gegen Rugenbergen am 3. November 2017 dann das Startelf-Comeback – jedoch nur für zehn (!) Minuten, dann musste er wieder vom Platz und fehlte anschließend bis zum 17. Februar 2018 (Comeback beim 2:1 in Curslack). Doch die Freude währte mal wieder nur kurz. Nach nur vier Wochen Spielpraxis wieder verletzungsbedingte Auswechslung nach gut einer Stunde (am 11. März 2018; 3:4 gegen Wedel). Bruch des Schienbeinkopfes und Meniskusriss (wieder das rechte Knie).

Nach 15 Wochen Pause das Comeback zur Saison 2018/19 am 29. Juli 2018 gegen Osdorf (81.) – und jetzt nur 14 Tage später letzten Sonntag am 12. August im Spiel gegen BU (2:3) erneut ein Drama:  „NW23“ verdrehte sich eine Viertelstunde vor Schluss das rechte Knie und musste ausgewechselt werden. Die bittere Diagnose: Innenmeniskus gerissen, sechs bis acht Wochen Pause, danach langsamer Aufbau - womit die Hinrunde wohl gelaufen sein dürfte.

Was für eine bittere Krankengeschichte.

Gute Besserung und Kopf hoch, Nico! Nächste Saison wirst Du Torschützenkönig!
« Letzte Änderung: 14. August 2018, 18:33:12 von eilbek-andi »
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Re: SC Condor
« Antwort #116 am: 15. August 2018, 13:38:59 »

Und noch eine Hiobs-Botschaft für den SC Condor: Auch Ibrahim "Ibo" Özalp (24) fällt bis zum Jahresende aus: Vorderes Kreuzband angerissen.

Zudem hatte sich bekanntlich Torjäger Jannick Martens im Mai beim vorletzten Saisonspiel in Buchholz das Kreuzband gerissen...

Gute Besserung allen Akteuren!
« Letzte Änderung: 15. August 2018, 13:40:57 von eilbek-andi »
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Re: SC Condor
« Antwort #117 am: 02. September 2018, 01:06:00 »

SC Condor - Saseler TSV  1:2 (Hz. 1:0)

SC Condor: Stanislaw Lenz, Incheol Choi, Sean Vinberg, Marc Grablewski, Matthias Cholevas, Tarik Dikenli,  Ibrahim Özalp, Cassian Klammer, Özgür Bulut (80. Philipp Körner), Damian Ilic, Michael Löw (75.  Adrian Sousa)

Saseler TSV: Lasse Erichsen, Tobias Steddin, Lars Tiedemann, Edin Tanovic, Timo Adomat, Stefan Winkel, Mazlum Oguz, Lukas Kourkis (66. Jannis Böge), Daniel Lichy (66. Jean-Lucas Gerken), Niko Zankl (90. Marwin Bolz), Benjamin Nadjem

Warum auf dem Kunstrasen und nicht auf dem tadellos aussehenden Rasenplatz gespielt wurde, bleibt rätselhaft. Das schwache Flutlicht machte es schwer, die ballführenden Akteure exakt zu erkennen, so dass Verwechslungen möglich sind. Unter den geschätzen 250 Zuschauern dürften knapp die Hälfte Sasel-Anhänger gewesen sein - kein Wunder nach den zuletzt gezeigten Leistungen des Condor-Teams.

Ein gegen dem Spiel gegen den TSV Wedel deutlich verbesserter SC Condor konnte sich lange gegen den Nachbarn aus Sasel behaupten. Vor allem waren die Abwehr (gegen Wedel noch ein unkoordinierter „Hühnerhaufen“) und das defensive Mittelfeld von Trainer Smith gut eingestellt und motiviert, so dass einer für den anderen aushalf. Somit gab es nicht viel Durchkommen für die Gäste, eine Spielüberlegenheit des benachbarten Tabellenführers mit dem Sponsor Witthöft Immobilien kam nicht zustande. Die Schwarz-goldenen konnten etliche „Nadelstiche“ setzen, die meist über Torwartabwurf zu Cholevas und dessen langem Pass auf Linksaußen Bulut für Gefahr sorgten. Genau auf diese Weise fiel auch das 1:0 in der 30. Minute, als Bulut von der Torauslinie auf Löw passte, der flach ins untere linke Eck vollendete.

Die Saseler hatten immer dann ihre besten Szenen, wenn Niko Zankl sich den Ball in Robben-Manier (allerdings mit wesentlich wuchtigerer Figur) auf den linken Fuß legte und abzog. Zumeist warf sich jedoch ein Condoriander dazwischen und wenn dies nicht gelang, war Lenz im Tor der Oldenfelder nicht zu überwinden, so insbes. in der 42. Minute, als er einen Flachschuß von Kourkis abwehrte, den Nachschuss von Oguz und schließlich gegen Zankl abwehrte - drei Glanzparaden in fünf Sekunden. Die Führung des SCC zur Halbzeit war trotzdem verdient.

In der 2. Halbzeit blieb das Geschehen zunächst ausgeglichen. Erst die Einwechslungen von Böge und Gerken erhöhten den Druck des TSV. Trotzdem blieb Condor bei Entlastungsangriffen über Bulut, Ilic und Löw immer gefährlich. In der 75. Min. verletzte sich Löw jedoch bei einem Zweikampf mit Steddin, positionsgetreu wurde Sousa eingewechselt. In der 77. Minute wurde Keeper Lenz erneut zu einer Glanzparade herausgefordert durch Gerken mit einem strammen Schuss von der Strafraumgrenze. In der 79. und 81. Min. zwei weitere „Knaller“, die jeweils knapp am linken Pfosten des SCC-Gehäuses vorbeistreiften. Bis dahin konnten die Fans der Heimmannschaft noch mindestens einen bis drei Punkte erwarten.

Das vermutliche Schlüsselereignis des Spiels erfolgte dann in der 83. Minute: Adomat foulte den eingewechselten Sousa. Knapp 30 Sekunden später, nachdem der Ball wieder lief, ließ sich Sousa zu einem Revanchefoul hinreißen und erhielt zurecht die Rote Karte. Nun drückte der TSV deutlich stärker auf den Ausgleich und ausgerechnet Adomat gelang in der 86. Min. der mittlerweile verdiente Ausgleich durch einen trockenen Distanzschuss aus halbrechter Position, unhaltbar für Lenz. Nun wollte der TSV den 6.-ten Auswärtssieg. Die folgenden, stürmischen Angriffe wurden zunächst noch von der Condor-Defensive vielbeinig abgewehrt, bevor jedoch Gerken in der 91. Minute, als die Heimelf den Ball nicht mehr aus dem eigenen Strafraum bekam, den Siegtreffer aus ca. 10 m Entfernung erzielte.

Tragisch für den SC Condor, der einen tollen Einsatz nicht belohnt bekam. Allgemein kann den Oldenfeldern eine sehr gute Mannschaftsleistung bescheinigt werden, woraus Torwart Lenz und die Innenverteidigung mit Grablewski sowie Vinberg und Linksaußen Bulut noch herausragten. Auf diese Leistung und taktische Einstellung ausbauend sollte es in den kommenden Spielen wieder aufwärts gehen.

Beim Saseler TSV, der auf den im Training verletzten Stammtorhüter Todd Toffour verzichten musste (der Ex-Condorianer flitze zur Halbzeit mit Krücken über den Platz), zeigten vor allem Tanovic, Tiedemann und Steddin eine abgeklärte Abwehrleistung und Trainersohn Zankl sowie Adomat hatten das Mittelfeld unter Kontrolle. Allerdings wurden die Außenstürmer Lichy und Oguz zu wenig angespielt, so dass sich vieles auf die Mitte konzentrierte, was die Abwehrarbeit des SCC etwas erleichterte. Die hervorragende Kondition und der unbedingte Siegeswille der Saseler, insbes. zum Schluss des Spiels, die noch vielen folgenden Heimspiele und die Schwächen der Etablierten machen den Aufsteiger der Saison 2016/17 und Überraschungs-Sechsten der letzten Spielzeit aktuell zum Meisterschafts-Favoriten.
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Re: SC Condor
« Antwort #118 am: 02. September 2018, 08:42:06 »

Cooler Bericht mit vielen interessanten Infos (Tuffour verletzt usw.), danke Goalgetter!


Das vermutliche Schlüsselereignis des Spiels erfolgte dann in der 83. Minute: Adomat foulte den eingewechselten Sousa. Knapp 30 Sekunden später, nachdem der Ball wieder lief, ließ sich Sousa zu einem Revanchefoul hinreißen und erhielt zurecht die Rote Karte.

Geschichte wiederholt sich übrigens eben manchmal doch:

Adrian Sousa hatte schon letzte Saison (damals noch für Curslack spielend) am 8. Spieltag gegen den TSV Sasel "Rot" gesehen. Ebenfalls kurz vor Schluss (87.), es endete ebenfalls mit einer Niederlage (2:3) - und es war ebenfalls eine Tätlichkeit gegen Timo Adomat! Offensichtlich haben die beiden so etwas wie eine Privatfehde laufen...

Sousa bekam damals einen Teil der Strafe zur Bewährung (die natürlich schon abgelaufen ist), dürfte jetzt als "dreifacher Wiederholungstäter" (wieder Rot, wieder gegen Sasel, wieder gegen Adomat) allerdings deutlich härter bestraft werden. Gut möglich, dass es 6-8 Spiele Sperre werden.
« Letzte Änderung: 02. September 2018, 09:00:34 von eilbek-andi »
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