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 Jahresrückblick 2018 + 2019

Autor Thema: Jahresrückblick 2018 + 2019  (Gelesen 1479 mal)

eilbek-andi

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Jahresrückblick 2018 + 2019
« am: 14. Dezember 2018, 11:40:15 »

HAFO Oberliga-Jahresrückblick 2018, Teil I

Januar 2018
Neujahrsschock bei Cordi: Mit Yannick Siemsen (22) und Finn Peters (25) verlassen gleich zwei starke Innenverteidiger den vor der Saison so hoch gehandelten Klub  („Regionalligaambitionen“) vom Bekkamp Richtung Hoheluft zum SC Victoria. Kurz danach verliert Cordi ein Testspiel bei Eintracht Norderstedt mit 0:14 (!)…

Großer Auftritt: Mit seinem Treffer zum 3:1 in Lohbrügge ( http://www.hafo.de/news/fullnews.php?id=6178 ) durfte Ali Moslehe (Wedeler TSV) am 20.01. ins ZDF-Sportstudio, wo er sich an der Torwand mit 1:0 gegen „Konzept-Trainer“ Hannes Wolf (VfB Stuttgart) durchsetzte. Kurios: „Dieser TV-Auftritt beim ZDF kostete mich meinen Job“, sagte Wolf eine Woche später, als er entlassen wurde. Unklar ist, ob er die Niederlage an der Torwand meinte.

Februar 2018
Ausgerechnet der Ex! Im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres verliert Concordia am 16.02. unglücklich mit dem Schlusspfiff 1:2 bei Vicky. Torschütze in der Schlussminute: Yannick Siemsen, der gerade erst dorthin die Seiten gewechselt hatte (s.o.).

Eigene Regeln: Obwohl das Verbandsgericht die erteilte Spielberechtigung für den Spieler Tarik Cosgun (FC Süderelbe) für fehlerhaft erklärte, erteilte der Spielausschuss am 12.02. rückwirkend (!) zum 19.10.2017 einfach eine Neue. „Beim Spielausschuss lebt man in seiner eigenen Rechtswelt“, so Frank Ockens (Sportlicher Leiter Wedeler TSV). Die Wedeler hatten gegen die 1:2-Niederlage beim FCS am 10. Spieltag (Doppel-Torschütze: Tarik Cosgun!) Protest eingelegt. Doch trotz des Verbandsgerichtsurteils trickste der SpA die Wedeler aus. „Wir hätten wieder vors Verbandsgericht ziehen können und hätten garantiert auch Recht bekommen“, so Ockens, „doch dann hätte Süderelbe alle Spiele wiederholen müssen. Damit wäre der Spielbetrieb zum Erliegen gekommen. Das wollten wir im Sinne der Liga nicht“.

Atemlos: Coach Michael Fischer (FC Türkiye) hatte alles so schön und lange im Voraus geplant: Nettes 3-Tage-Berlin-Wochenende mit dem Besuch eines Helene-Fischer-Konzerts als krönenden Abschluss - und am nächsten Tag (11.02.) direkt aus der Hauptstadt zum Punktspiel seines neuen Klubs bei BU. Doch ausgerechnet in der Woche musste die schöne Helene alle Konzerte wegen Krankheit absagen. Bitter für Namensvetter Fischer, der aber trotzdem in Berlin war und dann auch noch die 2:5-Pleite (nach 2:0-Führung) zu verkraften hatte.

März 2018
Generalabsage! Der HFV sagte den 23. Spieltag (02.03.-04.03.2018) wegen massiver Schneefälle bereits am Dienstag vor dem Wochenende ab. Es war übrigens die erste Generalabsage seit März 2013 (damals wurde der 26. Spieltag 2012/13 über Ostern abgesagt, nachdem zuvor auch schon der 24. und 25. Spieltag komplett ausgefallen waren).

Eigene Regeln, Teil II: Und wieder macht der HFV sein eigenes Ding: Die Partie HSV III gegen Concordia wurde bereits im Vorfeld des 24. Spieltages von Freitag, 9. März auf Dienstag, 13. März nach hinten (außerhalb des eigentlichen Spieltages) verlegt! So etwas war in früheren Fällen stets unter Hinweis auf das Regelwerk (!) abgelehnt worden (außer, wenn es um Futsal ging natürlich). Auf Nachfrage auf dem Ausspracheabend wurden fadenscheinige (und offensichtlich bewusst falsche!) Auskünfte dazu erteilt. Die versprochene „spätere“ Aufklärung erfolgte nie…

April 2018
„Erfolg macht Sechsy“ – mit diesem Spruch feiert die TuS Dassendorf am 27. April mit einem 7:2 gegen die Rothosen seine fünfte Meisterschaft in Folge (und die sechste insgesamt)! Und das, obwohl der Meister zu dem Zeitpunkt erst 28 Partien (27-0-1) absolviert hatte.

Lizenzsorgen: Am gleichen Tag hatte der Nord-FV im ersten Anlauf dem FC Teutonia 05 die Regionalligalizenz verweigert. Knapp 14 Tage später klappte es dann aber doch noch und die Kreuzkirchler durften an der Aufstiegsrunde teilnehmen.

Mai 2018
„Komm ich jetzt ins Fernsehen?“ – diesen legendären Spruch von Herbert Görgens (Ingolf Lück) feierte am 7. Mai ganz Altona, denn das Heimspiel gegen HSV II wurde von Sport 1 bundesweit live übertragen. Allerdings stand da der Abstieg zurück in die Oberliga bereits fest.
 
Double: Im Pokalfinale am 21. Mai besiegt Dassendorf den Niendorfer TSV mit 2:0 und holt sich das erste „Double“ seiner Vereinsgeschichte (zuletzt war dies 2012 dem SC Victoria gelungen).

Debakel: In der RL-Aufstiegsrunde erlebt Teutonia (s)ein Waterloo. Dem 0:5-Fehlstart beim VfL Oldenburg folgt vier Tage später ein peinliches 4:6 (zwischenzeitlich 2:6-Rückstand) gegen den Brinkumer SV und damit bereits das Ende aller Aufstiegsträume (am letzten Spieltag noch ein 2:4 gegen Kiel II).

Juni 2018
Jubel – sieht anders aus. Bei der Auslosung am 8. Juni zur 1. Runde im DFB-Pokal zog „Losfee“ Palina Rojinski den MSV Duisburg für den Hamburger Vertreter TuS Dassendorf (während der 100 KM entfernte Nachbar Drochtersen mit dem FC Bayern das ganz große Los zog).

Jubiläen: Serienmeister TuS Dassendorf feiert im Juni sein 70jähriges Vereinsjubiläum, während der Altonaer FC 1893 sogar schon auf 125 Jahre Tradition zurückblicken kann (und dies mit einem breiten Programm feierte).
« Letzte Änderung: 10. Dezember 2019, 12:24:16 von eilbek-andi »
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Re: Jahresrückblick 2018
« Antwort #1 am: 14. Dezember 2018, 11:43:05 »

Ein kleiner Jahresrückblick 2018 - Fortsetzung folgt....
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Re: Jahresrückblick 2018
« Antwort #2 am: 14. Dezember 2018, 15:52:21 »

HAFO Oberliga-Jahresrückblick 2018, Teil II

Juli 2018
Premiere: Saisoneröffnung auf dem Reinmüller! Vor über 1.000 Zuschauern und knapp über 30 Grad verlor Aufsteiger HEBC mit 0:3 gegen Absteiger Altona.

Pflicht: Mit Beginn der neuen Saison sind die Oberligisten nunmehr unter Androhung einer Verbandsstrafe verpflichtet (!), für Klickzahlen bei „fussball.de“ zu sorgen – in dem sie ihre Heimspiele ab sofort „tickern“ müssen.

August 2018
Zebra: Nur knapp mit 0:1 unterliegt Dassendorf im DFB-Pokal dem Zweitligisten MSV Duisburg (vor 3.500 Zuschauern an den Sander Tannen).

Raubvögel: Gleich zwei Foulelfmeter verschoss der SC Condor in der ersten Halbzeit beim SV Curslack-Neuengamme – und damit saisonübergreifend bereits fünf Stück in Serie (bei fünf verschiedenen Schützen).

Stier: Mit zehn Punkten aus den ersten vier Partien feierte BU-Coach Marco Stier eine starke Premiere in der Oberliga. Besonders das 2:1 gegen Teutonia war dabei echte Werbung für den Amateurfußball.

Heidjer: Wie schon im Vorjahr kommt der TSV Buchholz 08 erneut nicht aus den Startlöchern (und steht noch am 12. Spieltag auf einem Abstiegsplatz).

September 2018
Malaise: Nach dem 3:4 beim FC Süderelbe steht Meister Dassendorf Anfang September (6. Spieltag) plötzlich nur noch auf Platz 8.

Mauschelei: Schon wieder Futsal. Der HFV interpretiert die DFB-Aussage weiterhin in seinem Sinne und setzt die Begegnung des 9. Spieltags HEBC-Sasel kurzfristig ab.

Managementfehler: Nach verpasster Wechsel-Frist (unzureichende Unterlagen beim HFV eingereicht) bleiben die Cordi-Neuzgänge Theo Ganitis und Semih Halavurta monatelang gesperrt. Cordi-Manager Florian Gossow wird daraufhin von seinen Aufgaben „im gegenseitigen Einvernehmen“ entbunden.

Mauer: Die “Lärmschutzwand” am Parkweg ist endlich fertig, und so feiert der TSV Sasel am 30. September nach zuvor acht Auswärtsspielen in Folge eine rauschende 4:0-Heimpremiere gegen Niendorf.

Oktober 2018
Einstweilige Ernüchterung: Nach der 0:1-Niederlage Anfang Oktober gegen Teutonia hat Serienmeister Dassendorf sechs Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze. Das Sport-Mikrofon spricht bereits von „Wachablösung“…

Erfolgreicher Aufruf: Zwei Wochen später steht das „SpoMi“ vor dem Aus. Herausgeber Sven-Christian Güthlein appelliert in einem offenen Brief an die heimischen Unternehmen und bittet um Werbeanzeigen. Tatsächlich ist kurz danach das Erscheinen des Heftes bis zur Winterpause gesichert.

Englische Woche: Erstmals in der Geschichte der Oberliga findet ein kompletter Spieltag regulär unter der Woche statt (30.10./31.10.). Dank des neu geschaffenen Feiertags konnte der 20. Spieltag aus dem Februar vorgezogen werden.

Euphorische Gefühle: Nach 14 Niederlagen in Folge holt der VfL Pinneberg genau an diesem 20. Spieltag (31.10.) mit einem 4:2-Sieg gegen HEBC die ersten Punkte (und vermeidet damit die Einstellung des Luruper-Negativrekords).

Eimsbütteler Rochade: Nach dem Rücktritt von ETV-Trainer Thorsten Beyer, der ein paar Tage später die Rückkehr zu seinen SCVM-Wurzeln bekannt gibt, kehrt „Pokalheld“ Dennis Mitteregger auf die ETV-Trainerbank zurück. Mitteregger, der 2011 mit den Eimsbüttelern Pokalsieger wurde, soll den Klub wieder in die Landesliga führen.

November 2018
Vorverkauf: Schon im Vorfeld ist das Derby an der Kreuzkirche zwischen Teutonia und Altona ausverkauft (!). Rund 1.000 Fans sahen den 2:0-Sieg des AFC.

Verpasst: Fast schon sensationell besiegt HEBC Ende November im Nachholspiel den TSV Sasel mit 2:1 am Reinmüller, die dadurch nachträglich den „Titel“ des Herbstmeisters verpassen.

Verkündet: Erst gibt Thorsten Schneider (TSV Buchholz 08) seinen Rückzug zum Saisonende bekannt, dann folgt ihm Elard Ostermann (TuS Dassendorf), der nach (voraussichtlichem) Erwerb des „Fußball-Lehrers“ im Frühjahr Richtung Profi-Fußball strebt.

Verabschiedet: Vier Tage nach der Ostermann-Entscheidung wird SCV-Trainer Jean-Pierre Richter an der Hoheluft im letzten Heimspiel des Jahres von Vicky-Präsident Ronald Lotz „freundschaftlich“ verabschiedet. Ein paar Tage später ist die Harmonie allerdings zu Ende, als der zuvor vom Training ausgeschlossene Richter nicht zum Spiel in Dassendorf erscheint.

Verblüffend: Keine 48 Stunden nach seiner Verabschiedung bei Victoria wird „Jonny“ Richter via Pressemitteilung als neuer Trainer (ab Sommer) bei der TuS Dassendorf präsentiert.

Dezember 2018
Pause: Schon am 2. Dezember geht die Oberliga in die Winterpause – und das erstmals seit vier Jahren ohne jegliches Nachholspiel. Als „Wintermeister“ darf sich trotz einer 0:1-Heimniederlage gegen Vicky die TuS Dassendorf feiern lassen, weil die Konkurrenz ebenfalls kollektiv versemmelt (Teutonia nur 1:1 gegen Osdorf, Altona 0:3 in Niendorf).

Pokal: „Regionalliga-Aspirant“ Teutonia 05 verspielt binnen fünf Minuten einen 2:0-Vorsprung gegen den Vorletzten Wedel und fliegt aus dem Pokal. Titelverteidiger Dassendorf hingegen setzt sich im Topspiel mit 2:0 gegen Sasel durch und steht ebenso im Viertelfinale, wie u.a. BU, Osdorf und Vicky.

Personal: Erst tritt Patrick Bethke (VfL Pinneberg) mehr oder minder freiwillig zurück, dann überrascht der SC Condor sein Trainer-Duo Olufemi Smith und Fabian Boll mit der sofortigen „Freistellung“.
« Letzte Änderung: 15. Dezember 2018, 15:18:22 von eilbek-andi »
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Re: Jahresrückblick 2019
« Antwort #3 am: 10. Dezember 2019, 12:24:03 »

HAFO Oberliga-Jahresrückblick 2019, Teil I


Januar 2019
Trainer-Domin(g)o: Direkt am Neujahrstag gibt der Wedeler TSV den sofortigen Rücktritt von Trainer Daniel Domingo bekannt. Als Nachfolger (bis zum Saisonende) wird Andelko Ivanko (52) präsentiert.

Drei Tage (04.01.) später stellt der SC Victoria seinen neuen Coach Fabian Boll vor, der nun zusammen mit Marius Ebbers die Geschicke an der Hoheluft leitet.

Gleichtägig muss der SC Condor seinen kurz vor dem Jahresende via Pressemitteilung als “fix” vermeldeten Trainer Nico Peters wieder aus dem geschlossenen Vertrag „entlassen“, da dieser noch einen bis 2020 laufenden (!) Kontrakt beim WSV Tangstedt hatte (und dies in den Verhandlungen mit Condor verschwieg). Ein paar Tage danach (08. Januar) wurde schließlich Florian Neumann als neuer Raubvögel-Coach vorgestellt.

Zeitumstellung: Für die restlichen Heimspiele von Februar bis Mai wechselt Teutonia 05 von 10.45 Uhr auf 14.30 Uhr als neuen Spieltermin. Auch mit der bekanntgegebenen Verpflichtung von Stefan Kohfahl als sportlichen Berater sollen (dank seiner „Kontakte“ zu Real Madrid) „neue Zeiten“ an der Kreuzkirche anbrechen…

Der ebenfalls von der Regionalliga träumende (aber tief im Abstiegskampf steckende) Traditionsklub Concordia Hamburg präsentiert nach fünf Monaten Suche Matthias Stuhlmacher und Markus Kranz als neues Manager-Duo (Sportlicher Leiter/Ligamanager).

Februar 2019
Trainer-Beben: Am 11. Februar, einen Tag nach der 1:4-Pleite gegen Altona 93, feuert die TuS Dassendorf Chef-Trainer Elard Ostermann (und mit ihm auch Co-Trainer Mirko Petersen und TW-Trainer Sandro Ahrens). Einen Tag später wird – wenig überraschend – der bereits für den Sommer als neuer Coach feststehende Jean-Pierre Richter (31) als Nachfolger präsentiert.

Rassismus-Skandal und Spielabbruch: Beim Spiel BU gegen Meiendorf (17. Februar) bricht Schiedsrichter Thore Holst (FTSV Altenwerder) die Partie nach 77 Minuten beim Stand von 3:0 ab, weil die Meiendorfer Spieler das Spielfeld verlassen und sich weigern, weiterzuspielen ( http://www.hafo.de/news/fullnews.php?id=6338 ). Zuvor hatte ein BU-„Fan“ einen MSV-Akteur rassistisch beleidigt. Der Barmbeker Klub reagierte noch am gleichen Abend, erteilte Stadionverbot und schloss den Mann aus dem Verein aus. Vor dem Sportgericht wurde die Begegnung später mit 3:0 für BU gewertet und eine Geldstrafe in Höhe von 1.000 Euro gegen die Barmbeker ausgesprochen (wegen unsportlichen Verhaltens eines Vereinsmitglieds), während Meiendorf mit 150 Euro davon kam (w/schuldhaft verursachten Spielabbruch).

März 2019
Mit Altona 93 und Teutonia 05 geben gleich zwei Klubs aus der Hamburger Oberliga fristgerecht ihre Unterlagen für die Regionalliga ab. Damit steigt zu dem Zeitpunkt die Aussicht auf ein echtes „Finale“ zwischen den beiden Teams am letzten Spieltag (17. Mai).

April 2019
Die nächsten Trainer-Entlassungen: Erst feuert der SV Rugenbergen Thomas Bohlen (und holt Ralf Palapies zurück), dann setzt Regionalligist Norderstedt nach dem 0:4-Debakel gegen Oldenburg Trainer Dirk Heyne (nach 30 Monaten Amtszeit) vor die Tür. Nachfolger wird Jens Martens (und Olufemi Smith als Co-Trainer).

Am 15. April informiert der HFV die vier Pokal-Halbfinalisten und einen Tag später die Öffentlichkeit: Das Finale am 25. Mai wird im ARD-„Frühstücksfernsehen“ um 10.30 Uhr (!) gezeigt (weil um 13.00 Uhr „Formel E“ läuft)! Während die Amateurfußballwelt außer sich ist, feiern die Funktionäre den Tag der Amateure als „Erfolgsprojekt“ (DFB-Vize Rainer Koch).

Im Halbfinale setzen sich derweil die Favoriten Norderstedt (3:0 in Osdorf) und Dassendorf (1:0 gegen Vicky) durch.

Mai 2019
Meisterhaft! Mit dem 2:1-Erfolg bei Absteiger SC Condor (12. Mai) sichert sich Altona 93 bereits am vorletzten Spieltag die erste Hamburger Meisterschaft seit 69 Jahren. In der RL-Aufstiegsrunde krönte der AFC schließlich seine überragende Saison und feierte mit einem 3:2-Sieg beim Bremer SV und einem 1:1 zu Hause vor 3.500 Zuschauern gegen den Heider SV sein ganz persönliches „Double“ und die direkte Rückkehr in die Regionalliga.

Pokalsieger: Mit einem Traumtor von Kristof Kurczynski wenige Sekunden vor dem Abpfiff der dreiminütigen Nachspielzeit verteidigte die TuS Dassendorf den im Vorjahr geholten Pokal ( http://www.hafo.de/news/fullnews.php?id=6403 ).

Rückzug: Wenige Stunden (!) vor dem letzten Spieltag zieht der Buxtehuder SV am 24. Mai seine Mannschaft aus der Landesliga zurück. Dadurch bleibt TuS Berne (ebenso wie der Rahlstedter SC) vom Abstieg verschont, während dem VfL Lohbrügge die Chance auf Platz 2 (und den möglichen Aufstieg in die OL) genommen wurde.

Aufsteiger: Neben den beiden Landesligameistern HSV III und Bramfelder SV bricht auch beim USC Paloma und bei Hamm United FC Jubel aus. Durch den RL-Klassenerhalt von Norderstedt und dem gleichzeitigen Aufstieg von Altona dürfen beide Vizemeister direkt hoch in die Oberliga.

Juni 2019
Paukenschlag! Am 1. Juni (6 Stunden vor Ablauf der Meldefrist) wird bekannt, dass der Wedeler TSV aufgrund interner Streitigkeiten mit dem Gesamtverein auf die Meldung zur Oberliga 2019/20 verzichtet. Den dadurch freigewordenen Platz sicherte sich am Pfingstmontag der FC Union Tornesch durch einen 2:1-Sieg gegen den VfL Lohbrügge. Fünf Aufsteiger von der Landesliga in die Oberliga hatte es übrigens zuletzt 2011 gegeben.

Licht am Fahrrad: Dynamo! Losfee Nia Künzer zieht am 15. Juni Dynamo Dresden als Gegner in der 1. Runde des DFB-Pokals für die TuS Dassendorf. Die geplante Austragung der Partie in Lübeck scheitert am Veto der Polizei, die zuvor bereits das Hochrisikospiel des VfB gegen den FC St. Pauli an der Lohmühle begleiten muss. Trotz aller Bemühungen der TuS-Verantwortlichen findet sich auch kein anderes Stadion im Hamburger Umland (u.a. hatten Norderstedt und Vicky „dankend“ abgelehnt), so dass die Partie auf Initiative von Michael Funk schließlich in Zwickau (!) stattfinden soll.
« Letzte Änderung: 10. Dezember 2019, 12:28:09 von eilbek-andi »
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Re: Jahresrückblick 2018 + 2019
« Antwort #4 am: 10. Dezember 2019, 12:27:53 »

Teil II  (Juli - Dezember 2019) folgt nächste Woche...
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Re: Jahresrückblick 2019
« Antwort #5 am: 15. Dezember 2019, 11:29:04 »

HAFO Oberliga-Jahresrückblick 2019, Teil II


Juli 2019
Saisoneröffnung: Die 75. Spielzeit (seit 1945) von Hamburgs höchster Amateur-Liga wurde am 26. Juli vor 783 Zuschauern am Sachsenweg eröffnet (Niendorf-Vicky 1:1).

Pokal-Sensation: Während die 17 teilnehmenden Oberligisten (ohne HSV III) die 1. Runde noch unbeschadet überstanden und alle in die 2. Runde einzogen, war dort ausgerechnet für den „doppelten Titelverteidiger“ (Sieger 2018 und 2019) Schluss. Durch eine 0:1-Niederlage beim Bezirksligisten MSV Hamburg musste die TuS Dassendorf völlig unerwartet die Segel streichen. So früh war zuletzt vor 18 Jahren ein Titelverteidiger rausgeflogen (2. Runde 2001/02: FC St. Pauli Amateure mit 1:2 bei Altona 93).

August 2019
Europapokal-Feeling: Fast acht Stunden (für rd. 520 KM) dauerte die Busfahrt der TuS Dassendorf zum DFB-Pokalspiel gegen Dynamo Dresden in Zwickau. Die TuS verkaufte sich über die gesamten 90 Minuten sehr gut und hätte in der ersten Halbzeit eigentlich in Führung gehen MÜSSEN, verlor am Ende aber doch mit 0:3.

Dafür hielt sich der Serienmeister vergangener Tage in der Liga schadlos: 5 Spiele, 5 Siege gab es im August zu feiern, dazu der Sprung an die Tabellenspitze. Für Trainer Jean-Pierre Richter übrigens eine Premiere: Noch nie zuvor war er in der Oberliga Tabellenführer gewesen.

Presse-Ärger: Kult-Klub Barmbek-Uhlenhorst sorgte für reichlich Wirbel, warf die Pressevertreter von ihren Stammplätzen zwischen den Trainerbänken raus. Begründung: Der Trainer könne sonst ja vom Schiedsrichter für eventuelle Zwischenrufe der Pressemeute verantwortlich gemacht werden…

Ehrung: Beim HFV-Jahresempfang am 26. August wurden gekürt: Berkan Algan (Altona 93, Trainer des Jahres), Tobias Grubba (Altona 93, Spieler des Jahres) und Adrian Höhns (TuS Dassendorf, Schiedsrichter des Jahres).

September 2019
Abrechnung: In einer legendären „Pressekonferenz“ (ohne Presse und ohne Vertreter der Gastmannschaft) holte Aufsteiger Hamm United bzw. dessen Liga-Manager Jassi Huremovic am 27. September zum großen Rundumschlag aus. Neben der Presse bekamen vor allem Niendorf und Dassendorf ihr Fett weg – ein paar Tage später gab es dann aber schon wieder versöhnliche Worte.

Oktober 2019
Tauben-Trauma: Ausgerechnet bei Aufsteiger USC Paloma endete am 27. Oktober die Siegesserie der TuS Dassendorf. Nach zuvor 12 Siegen in Folge gab es „nur“ ein 2:2.

November 2019
Rauswurf: Die erste Trainer-Entlassung der laufenden Oberliga-Saison gibt es in der Nordheide: Zwei Tage nach dem 5:9-Debakel in Osdorf trennen sich am 5. November die Wege vom TSV Buchholz 08 und Ex-Profi Marinus Bester (Standard-Floskel: „Das hatte nichts mit dem Spielsystem zu tun“).

Meuterei I: Chaos in Meiendorf! Gleich vier Spieler verlassen den Klub wegen nicht gehaltener Zusagen/Zahlungen. Im HAFO-Forum streitet Präsident Jens Malcharczik allerdings zunächst noch alles ab...(http://www.hafo.de/hafosmf/index.php?topic=1297.msg83815#msg83815)

Abschied: Zwei bekannte Größen aus dem Hamburger Fußball sind von uns gegangen: Volker Kuntze-Braack (84, Altona 93) und Trainer-Legende Uli Schulz (73, zuletzt Hamm United FC) verstarben im November.

Dezember 2019
Sturm-Wunder: Nur 115 Oberliga-Spiele (seit dem Aufstieg 2016) brauchte Goalgetter Jeremy Wachter (26, TuS Osdorf) für seine 100 Treffer! Sein Jubiläums-Tor gelang dem Ausnahme-Stürmer am 6. Dezember zum zwischenzeitlichen 2:1 gegen Tornesch (Endstand 2:2).

Blaues Wunder: Mit der 1:10-Klatsche am 6. Dezember beim SC Victoria erlebte „Concordia“ (vormals SC Concordia Hamburg) ein historisches Debakel in seiner 112jährigen Vereinshistorie. Bis dahin datierte der Negativrekord vom 27. August 1950, als man am 2. Spieltag der Oberliga Nord (damals 1. Liga) vor 15.000 Zuschauern am Rothenbaum ebenfalls mit 1:10 beim Hamburger SV unterlag.

Meuterei II: Weiter Chaos in Meiendorf (s.o.). Vor dem Pokalspiel gegen Eintracht Norderstedt (14.12.) will die Mannschaft "streiken", erst in letzter Sekunde kann Präsident Jens M. dies durch Unterzeichnung einer Erklärung verhindern. MSV-Urgestein Michael Sara (22 Jahre im Verein) geht dennoch von Bord - und berichtet von ungeheuerlichen Vorgängen (https://www.amateur-fussball-hamburg.de/nach-eigenem-abgang-sara-packt-im-msv-fall-aus/). Eine Woche später (am 21.12.) schmeißt dann auch Trainer Baris Saglam das Handtuch...
« Letzte Änderung: 21. Dezember 2019, 19:05:00 von eilbek-andi »
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