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31.10.2017
Pokal: Spätes Glück am Wendelweg von Andreas Killat





Achtelfinale


vs.


TuS Dassendorf - TuS Osdorf 1:0 (0:0)

TuS Dassendorf: Lenz – Warmbier, Karikari, Carolus (90.+3 Louca) – Kurczynski (71. Thomas), Dettmann, Aust, Dittrich – Nägele, Möller – von Walsleben-Schied (84. Steinfeldt)
TuS Osdorf: Hencke – Trapp, Peters, Jobmann, Spranger – B. Krause, Bonewald (84. T. Krause) – Meijer-Werner, Hounsiagama, Schlumbohm – Wachter
Tore: 1:0 Möller (90.+3, FE)
Schiedsrichter: Jan Clemens Neitzel-Petersen (Eintr. Norderstedt): Sehr umsichtig. Der Elfmeter war vollkommen berechtigt und auch sonst hatten seine Entscheidungen Hand (auch wenn die Dassendorf-Bank da gerne Elfmeter gehabt hätte) und Fuß.
Beste Spieler: Dettmann, Warmbier – Hencke, Jobmann
Zuschauer: 227

Für Keeper Stanislaw Lenz, der heute den Rot-gesperrten Christian Gruhne vertrat, war es ein Déjà-vu der heiklen Art. Zuletzt hatte der Kasache vor zwei Jahren für Dassendorf bei einem KO-Match im Tor gestanden: Im Pokal-Achtelfinale bei Concordia, das nach (s)einem Patzer mit 0:3 in der Verlängerung verloren ging. Doch heute hielt „Stani“ seinen Kasten sauber und zog mit seinem Team verdient ins Viertelfinale ein.

Vom Anpfiff weg war für jeden offensichtlich, wie das Spiel heute laufen würde: Die Gäste zogen sich massiv mit bis zu neun Mann (!) vor dem eigenen Strafraum zurück, nur Jeremy Wachter stand (meist völlig vereinsamt) am Mittelkreis und wartete auf Bälle. Die Hausherren zogen über die gesamte Spielzeit eine Art „Powerplay“ auf, hatten gefühlt 90% Ballbesitz und belagerten unnachlässig den Strafraum. „Ich kam mir vor wie beim Eishockey“, umschrieb es Trainer Thomas Hoffmann hinterher sehr treffend (siehe „Stimmen“ am Ende des Berichtes), „wenn da eine Mannschaft in Unterzahl ist“.

Beim 1:0-„Sensationssieg“ vor knapp acht Monaten ( http://www.hafo.de/news/fullnews.php?id=6018) war diese Taktik hervorragend aufgegangen. Und auch heute hielt das Bollwerk mehr als neunzig Minuten (es fehlte allerdings diesmal der Lucky Punch vorne). Dassendorf tat und machte, mühte sich wirklich redlich. „Aber wenn der Gegner mit 10 Mann im Sechzehner steht, ist es natürlich schwer, die Lücke zu finden“, so Hoffmann.

Die Chancen waren aber durchaus da: Marcel von Walsleben-Schied per Kopf nach einem Nägele-Einwurf (4.), nochmal Schied nach Möller-Vorlage (16.), Maxi Dittrich knapp am langen Pfosten vorbei (28.), Amando Aust leicht überrascht aus fünf Metern (32.) – so ging das irgendwie die ganze Zeit. Entweder klärte der glänzend aufgelegte Keeper Claus Hencke (36 Jahre!), es war ein Abwehrbein dazwischen, oder die Hausherren trafen den Ball nicht richtig.

Im zweiten Durchgang dann auch mal ein Osdorfer Highlight: Nach einem Freistoß von Kevin Trapp kam Wachter aus sechs Metern zum Kopfball, aber „Stani“ machte seine Pokalgeschichte vergessen und reagierte großartig (50.). Danach spielte (wie auch schon zuvor) nur noch „Dasse“.

Eine Hereingabe von Henrik Dettmann erwischte Sven Möller aus elf Metern nur im Fallen/Rutschen: Keine Mühe für Hencke (78.). Joe Warmbier mit einem schönen Volleykracher aus 18 Metern: Drüber (86.). Die Zeit lief davon. Und als sie sozusagen bereits abgelaufen und die Verlängerung ausgemachte Sache war, da grätschte Marcel Peters Rinik Carolus um. Glasklare Sache: Elfmeter (90.+1)! Auch die Gäste (Toni Ude, Cemil Yavaz) räumten sehr fair ein, dass es an dieser Entscheidung nichts zu deuteln gab.

Carolus verletzte sich bei dieser Aktion vermutlich schwer, humpelte stark angeschlagen vom Feld und nach seiner eigenen Aussage „ist irgendwas im Knie kaputt“. Nach Lennart Müller (Zerrung, fällt mindestens zehn Tage aus) der zweite Ausfall in kürzester Zeit für die TuS. Aufgrund dieser Tatsache würden es die Verantwortlichen beim Meister daher gerne sehen, wenn der erneut zur Nationalmannschaft Gambias eingeladene Amando Aust (zwei Freundschafts-Länderspiele vom 6.11.-14.11.) zu Hause bleiben würde. „Aber das entscheidet natürlich Amando ganz alleine“, so Hoffmann.

Nach fast zwei Minuten Unterbrechung konnte dann endlich der Elfmeter ausgeführt werden. Sven Möller schickte Hencke in die rechte und die Kugel in die linke Ecke: 1:0 (90.+3). Bitter für die Gäste, aber verdient allemal. Viertelfinale ahoi!


Sven Möller legt sich die Kugel zurecht…


…und bejubelt anschließend mit Steinfeldt, Aust und Dittrich (v.l.n.r.) den Viertelfinaleinzug. Fotos: Alexander Knull


Stimmen:

Cemil Yavas (Manager TuS Osdorf; in Vertretung für den Abwesenden „Piet“ Wiehle):
Es war ein sehr kampfbetontes Spiel. Wir wollten so lange wie möglich die Null halten – und das haben wir auch ziemlich gut gemacht. Dann bekommen wir leider – den absolut berechtigten – Elfmeter. Das ist sehr bitter für uns. Die Jungs wurden leider nicht für ihren Aufwand belohnt.

Thomas Hoffmann (Trainer TuS Dassendorf):
Gegen Osdorf ist es immer ein harter Kampf. Das weiß man vorher. Da bekommst Du nie etwas geschenkt. Der Sieg ist natürlich hochverdient. Das einzige, was daran glücklich ist, ist natürlich der Zeitpunkt. Ansonsten war es phasenweise wie beim Eishockey, wenn eine Mannschaft in Unterzahl ist. So haben wir den Sechzehner belagert und drum herum gespielt. Insgesamt haben wir das sehr gut und geduldig gemacht. Man muss ja auch immer aufpassen, dass man nicht einen Konter fängt. Wir sind rundum glücklich. Gegen Osdorf muss man erstmal gewinnen! Mund abwischen, weiter geht’s!

Statistik:

Pflichtspiel-Bilanz aus Sicht des Gastgebers (seit 1949): 4 Spiele, 2 Siege, 1 Remis, 1 Niederlage, 4:2 Tore

2016/17: 0:1 / 1:1 Oberliga Hamburg
2017/18: --- / 2:0 Oberliga Hamburg
31.10.17: 1:0 Oddset-Pokal, Achtelfinale


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