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27.11.2017
Rückblick: Sasel statt schwarzer Magie von Folke Havekost



Ob diese verfluchte Serie nun endlich zu Ende geht? Um viertel vor Neun ist heute Anstoß, wenn Aufsteiger Benevento Calcio nach 13 Niederlagen versucht, in Bergamo endlich die ersten Punkte in der Serie A zu holen.

Nach dem Aufstieg hatten die Kampanier erstmal ihre Aufsteiger verabschiedet. 14 Spieler erhielten nach dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte ihre Papiere. 19 neue Leute sollten den alten langobardischen Herzogsitz zu neuem Glanz verhelfen.

Hat nicht ganz geklappt. Früher hätte man nun bei schwarzen Magiern Rat gesucht, die eigenen Spieler mit Likör aus Lurup eingerieben, Katzenhaare auf des Gegners Platz vergraben und nackte Jungfrauen (wahlweise Jungmänner) durch den nächtlichen Sachsenwald reiten lassen. Heute schaut man einfach nach Sasel.

Denn wenn die TuS Dassendorf besiegt werden kann, welche Hürde kann dann Atalanta Bergamo darstellen? Dem TSV Sasel, selbst erst neu in der „Serie A di Amburgo“, gelang das Kunststück, die 17-Siege-Serie der Sachsenwalder zu beenden. Nicht etwa mit einem catenaccioesken Nullzunull, sondern mit einem 2:1, für das auf Saseler Seite Tolga Celikten und Bünyamin Balat verantwortlich zeichneten. Jeremy Karikaris Tor-Antwort des Meisters war zu wenig, zumal Dassendorf statt der zwei geforderten Strafstöße in der Schlussphase noch zwei Platzverweise erhielt. ( https://www.fussifreunde.de/artikel/open-end-am-parkweg-sasel-bringt-dem-nonplusultra-der-oberliga-das-menscheln-bei/)

Wir lernen also: Nicht nur Jupp Heynckes ist zu schlagen, auch Peter Martens und Thomas Hoffmann spüren jetzt den heißen Verfolger-Atem der Teutonen, die nur noch winzige 13 Punkte unter Dassedominanz liegen. Danach sah es eine Halbzeit lang beim SC Condor überhaupt nicht aus. Die Raubvögel führten zur Pause 1:0, und hätten sie ihren Vorsprung gehalten, wäre es zum seltenen Fall eines kompletten Spieltags nur mit Heimsiegen gekommen.

Doch Stefan Winkel hatte etwas dagegen. Der Futsal-Nationalspieler betrat den Platz im Sportpark Oldenfelde erst zur zweiten Hälfte. Aber welch eine zweite Hälfte wurde dies. Einmal Arifi, zweimal Gutmann, dreimal Sulejmani – angetrieben von Winkel knipsten die Ottenser gleich ein halbes Dutzend Tore, auch weil Condor „nicht mehr so lustvoll wie zu Beginn verteidigt“ hat, wie Trainer Christian Woike feststellte. ( http://www.hafo.de/news/fullnews.php?id=6170)

Veli Sulejmani hatte uns bereits in der Vorwoche mit einem Linke-Hacke-Übersteiger gegen zwei Victoria-Kicker in Erstaunen versetzt. Unsereins hätte sich da die Haxen verrenkt und mindestens mit Brandy aus Benevento eingerieben werden müssen. Diesmal zeigte er nicht nur Kabinettstückchen, sondern erzielte auch noch einen Hattrick – und trug so entscheidend zum einzigen Auswärtssieg des Wochenendes bei.

Für Auswärtssiege war bislang vor allem der SC Victoria zuständig. Und damit kommen wir zum wohl größten Wunder der Runde: Victoria hat ein Heimspiel bestritten!

Nun, nicht im Stadion zwar, doch immerhin auf der anderen Straßenseite. Weil der Kunstrasentempel an der Hoheluft immer noch nicht verkorkt ist, empfingen die Zitronengelben den FC Türkiye auf ihrem Trainingsplatz. Und da sahen Vickys Anhänger beinahe einen verkorksten Auftritt ihrer Elf. Denn vor der Pause dominierte der Abstiegskandidat aus Wilhelmsburg. „Wir haben die dicken Chancen und am Ende gewinnt Vicky“, sagte Türkiye-Interimscoach Klaus Klock nach dem 0:2. ( http://www.amateur-fussball-hamburg.de/vicky-mueht-sich-zum-20-sieg-gegen-tuerkiye/)

Das klang ein wenig wie Gary Linekers Definition vom Fußball als Spiel von 22 Leuten, bei dem am Ende immer Deutschland gewinnt. Lineker wird wohl nicht der neue Türkiye-Trainer, den Klock und Co. vielleicht schon heute Abend vorstellen werden. Trotz vier Niederlagen in Serie – leichter als Roberto De Zerbi bei Benevento Calcio hat es der Klock-Nachfolger wohl schon.

Nicht nur Victoria, auch Wedel zog um. Um das Naturgrün im Elbestadion zu schonen, wurde der Plastikplatz an der Schulauer Straße bemüht. Und dort scheint sich Jörn Großkopfs Elf durchaus heimisch zu fühlen. Mit dem spät herausgeschossenen 3:1 gegen Curslack-Neuengamme übernahm die Schulauer Straße die 7:6-Punkteführung im Heimbilanz-Rennen gegen das Elbestadion. Der Sieg sorgte auch für die Möglichkeit, „noch ein bisschen Spaß (zu) haben“, wie Wedels Sportchef Frank Ockens im Kampf gegen das Mittelmaßgespenst erklärte. ( https://www.abendblatt.de/region/pinneberg/sport_137/article212662447/Ausweichplatz-mit-Punktegarantie.html)

Wider Erwarten war der Naturrasen in Buchholz durchaus bespielbar. Zumindest für eine Mannschaft: Buchholz 08 fegte Concordia mit 4:0 aus der Otto-Koch-Kampfbahn. Alle Treffer fielen nach der Pause, als die Nordheidjer nach Beobachtung des Abendblatts „wie in den besten Tagen“ aufspielten. Nach ihrem schwachen Saisonstart dürfen die Buchholzer im Dezember vielleicht auch die besten, sicher aber recht geruhsame Tage erleben. „Durch unseren guten Ball in der zweiten Halbzeit konnten wir uns in der Tabelle von unten absetzen“, atmete 08-Coach Thorsten Schneider auf. ( https://www.abendblatt.de/hamburg/harburg/sport/article212659137/Buchholz-08-wie-in-den-besten-Tagen.html)

Im Fernduell möglicher Regionalligakandidaten verloren die Concorden damit ein Tor gegenüber dem Niendorfer TSV. Doch dies werden die Niendorfer kaum als Teilerfolg ansehen, ließ das 0:3 in Osdorf sie doch auf Tabellenplatz vier abrutschen. Das Unglück brach nach einer knappen Stunde über die Gäste hinein, als Jeremy Wachter pünktlich zu seinem 25. Geburtstag einen Strafstoß zur Osdorfer Führung nutzte und Niendorfs Marvin Karow kurz darauf mit Gelb-Rot vom Platz flog. Als sich auch noch Dario Streubier die Ampelkarte holte, machte der TuS Osdorf mit 11 gegen 9 durch Bennet Krause und abermals Wachter den dritten Heimsieg in Folge klar. ( http://www.amateur-fussball-hamburg.de/livestream-tus-osdorf-niendorfer-tsv/)

Weder nach oben noch nach unten blicken der FC Süderelbe und der SV Rugenbergen. Während die Gäste aus Bönningstedt längst dem Oberliga-Establishment angehören, kämpft Süderelbe aus Expertensicht Jahr für Jahr ums Überleben. Doch die skeptischen Prognosen scheinen die Neugrabener zu beflügeln, wie der 3:1-Erfolg im Mittelfeldduell wieder einmal unterstrich.
Ian-Prescott Claus erzielte zunächst das 1:0 und behielt dann bei einem Elfmeter zum 2:1 die Nerven. Blerim Murtezani machte dann bei einem Konter den Deckel drauf. ( https://www.abendblatt.de/region/pinneberg/sport_137/article212662445/1-3-SV-Rugenbergen-nutzt-Aufschwung-nach-Pause-nicht.html)

3:1 war das mit Abstand beliebteste Resultat dieser Runde, und so endete auch die Partie in Barmbek mit diesem Ergebnis – zum Leidwesen von Vorwärts-Wacker Billstedt, das durch Evailton Fernandes und Oliver Kunkel zwei Großchancen zum zwischenzeitlichen 2:2 und damit auch den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz verpasste. ( https://www.fupa.net/spielberichte/hsv-barmbek-uhlenhorst-sc-vorwaerts-wacker-billstedt-5273994.html)

Am Sonntag empfangen die Billstedter Mitaufsteiger HSV III zum Kellerduell. Für die Rothosen das zweite Sechspunktespiel nacheinander, und nach dem ersten dürfen sie mit breiter Brust zu Vorwärts-Wacker fahren. Der VfL Pinneberg wurde mit 5:1 regelrecht auseinandergenommen, mindestens die Rote Laterne kann der HSV mit einem neuerlichen Erfolg loswerden. ( https://www.abendblatt.de/region/pinneberg/sport_137/article212659867/Nach-Kellerduell-Lage-wird-ernst-fuer-den-VfL-Pinneberg.html)

Nach dem Debakel beim Tabellenletzten will Trainer Thorben Reibe nun „noch den einen oder anderen Punkt holen“ und dann „in der Winterpause ganz von vorn anfangen“. Da kommt wohl „Arbeit, Arbeit“ (Claudio Pizarro) auf den VfL zu.


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