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08.03.2020
Mit "Weihwasser" auf dem Weg zur siebten Meisterschaft von Andreas Killat


präsentiert:


vs.


Niendorfer TSV – TuS Dassendorf 1:2 (0:0)

Niendorfer TSV: Kindler – Schön, Krüger, Huneke, Speck – Karow, Qestai – Düzgüner, Thiessen, Streubier - Merkle
TuS Dassendorf: Gruhne – Lenz, Aust, K. Carolus – Thomas (84. Rosseburg), Dettmann, Strömer, Dittrich – Möller – von Walsleben-Schied (76. Kurczynski), Maggio (90.+2 Warmbier)
Tore: 0:1 Maggio (64.), 0:2 von Walsleben-Schied (72.), 1:2 Karow (81.)
Schiedsrichter: Murat Yilmaz (FC Türkiye): Wohltuend ruhig und gelassen.
Beste Spieler: Streubier, Karow – Gruhne, Maggio (2. Hz)
Zuschauer: 124

„Die Niederlage von Teutonia (0:2 gegen Paloma) wollte ich der Mannschaft gar nicht sagen. Das hätte Konzentrationsverlust bedeuten können“, lächelte TuS-Coach Jean-Pierre Richter nach dem Match, „aber unser Plan ging nicht auf. Als die Jungs vom Warmmachen in die Kabine kamen, wussten schon alle Bescheid“. Denn als um 13.25 Uhr an der Kreuzkirche abgepfiffen wurde und die Sensation perfekt war ( http://www.hafo.de/news/fullnews.php?id=6534), sprach sich das am Sachsenweg rum wie ein Lauffeuer. Tatsächlich schien diese Info, wie von Richter befürchtet, jedoch eher ein Hemmschuh für die eigene Truppe zu sein.

„Erst in der Halbzeit haben wir das dann nochmal ganz explizit thematisiert, was hier heute für uns auf dem Silbertablett bereit steht“, so Richter. Und dann griffen die Jungs vom Wendelweg schließlich doch noch beherzt zu…

Vorher allerdings waren lange Zeit die Hausherren das bessere Team. Bis auf einen Maggio-Kopfball (nach Einwurf von Finn Thomas, 12.) hatte NTSV-Keeper Marcel Kindler eine ruhige erste Halbzeit, während sich sein Gegenüber Christian Gruhne über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen konnte. Dennis Thiessen (ebenfalls nach einem Einwurf, 4.) und Dario Streubier (24.) zielten noch knapp vorbei. Doch beim nächsten Versuch von Streubier parierte Gruhne glänzend (26.). Machtlos war er beim Kopfballtreffer von Marvin Karow nach gefühlvollem Speck-Freistoß (29.) – doch der Schütze stand hauchdünn im Abseits. Die vierte gute Gelegenheit binnen weniger Minuten hatte Thiessen, dessen Eckball scharf auf den kurzen Pfosten fast direkt verwandelt worden wäre – aber Gruhne klärte stark mit der Faust (30.).

Und immer, wenn bei Dassendorf wenig zusammen läuft, dann holt Liga-Manager Alexander Knull irgendeinen Aberglauben hervor. Mal sind es schicke Dassendorf-Adiletten, dann eine Pudelmütze oder neue Socken. Diesmal entschloss sich der 38jährige für eine Flasche Selter. „Wasser trinke ich sonst ja fast nie. Das bringt bestimmt Glück“.

Da auch der Himmel seine Schleusen öffnete und mit Wasser von oben für rutschige Verhältnisse auf dem Kunstrasen sorgte (der Rasenplatz wurde vom Bezirksamt bis zum Ende des Jahres 2020 (!) wegen der defekten Drainage gesperrt), konnte man irgendwie schon ahnen, dass es sich wohl um Weihwasser handelt.

Die TuS stand hinten nun deutlich stabiler und ließ nicht mehr viel zu. Und nach vorne zahlten sich mal wieder die beiden Ex-Profis aus: Erst köpfte Mattia Maggio aus acht Metern das 0:1 (nach Thomas-Flanke, 64.), dann versenkte Marcel von Walsleben-Schied eine Maggio-Flanke aus der Drehung zum 0:2 (72.). Eiskalt. „Diese Qualität – das ist eben etwas ganz anderes“, seufzte NTSV-Coach Ali Farhadi. Doch sein Team gab sich nicht auf und wurde nach einem Möller-Ballverlust mit dem Anschlusstreffer belohnt. Thiessen bediente Karow und der verwandelte aus 14 Metern halblinker Position trocken ins lange Eck zum 1:2 (81.). Knull nahm schnell noch einen Schluck aus der Selter-Pulle – so konnte nichts mehr schiefgehen. Zwar hatte der durchgelaufene Tim Krüger nach einem Speck-Freistoß noch die Ausgleichschance (90.), doch letztlich blieb es beim TuS-Sieg, der dank der Teutonia-Pleite für neun (!) Punkte Vorsprung in der Tabelle sorgte.

Die Planungen für die nächste Barkassenfahrt können also beginnen. Kaum vorstellbar, dass sich der sechsfache Champion in den letzten neun Partien seinen siebten Titel noch nehmen lässt. Es ist allerdings nur ein Gerücht, dass es auf der Barkasse nur Wasser zu trinken geben wird…

Stimmen:

Jean-Pierre Richter (Trainer TuS Dassendorf):
Das „Wie“ war uns heute völlig egal. Die erste Halbzeit war wirklich schlecht. Wir haben Niendorf quasi abgeholt und sie waren drauf und dran, das Führungstor zu schießen. Chris hält uns mit einer Glanzparade im Spiel. Wir sind mit ganz viel Demut in die Kabine gegangen. Da muss man es eben auch mal akzeptieren, dass es kein Glanzspiel war. In der zweiten Hälfte hat man meines Erachtens schon gesehen, dass wir unbedingt den Sieg wollten. Heute zählt nur das Resultat. Vor zwei Wochen waren es nur drei Punkte, jetzt sind es wieder neun Zähler Vorsprung auf Teutonia.

Ali Farhadi (Trainer Niendorfer TSV):
Wir haben uns nur vom Ergebnis her nicht belohnt. Aber von der fußballerischen Leistung her war das richtig gut. Es hat Spaß gemacht, den Jungs zuzugucken. Uns haben ja heute eine Handvoll wichtiger Spieler gefehlt, aber das was die, die da waren heute gespielt haben, war richtig stark. Gegen so eine Mannschaft wie Dassendorf, die voll darauf ausgerichtet ist, wieder Meister zu werden, war das ein tolles Spiel. Leider haben wir unsere Chancen in der ersten Halbzeit nicht gemacht und dann ist es ein Ball, den wir nicht gut klären und Du kassierst das Gegentor. So eine Qualität wie Maggio und Schied – das ist eben etwas ganz anderes. Das tolle an meinen Jungs ist, dass wir nie aufgeben. Deswegen habe ich auch nicht gewechselt. Es roch nach einem Unentschieden und ich wollte den Spielfluss nicht unterbrechen.

Statistik:
Gesamt-Punktspiel-Bilanz aus Sicht des Gastgebers (seit 1949): 14 Spiele, 3 Siege, 2 Remis, 9 Niederlagen, 14:23 Tore.

2013/14: 1:1 / 2:2 Oberliga Hamburg
2014/15: 0:1 / 4:0 Oberliga Hamburg
2015/16: 0:1 / 1:0 Oberliga Hamburg
2016/17: 0:4 / 1:2 Oberliga Hamburg
2017/18: 0:2 / 1:3 Oberliga Hamburg
2018/19: 0:2 / 3:1 Oberliga Hamburg
2019/20: 1:2 / 0:2 Oberliga Hamburg


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