NFV-Pressemitteilung: Erklärung zur aktuellen Berichterstattung zur Regionalliga-Reform
Auf Grund unzutreffender Medienberichte in den vergangenen Tagen, sieht sich der
Norddeutsche Fußball-Verband zu folgender Klarstellung veranlasst: Die von den Regionalverbänden gemeinsam mit dem DFB eingesetzte Arbeitsgemeinschaft zur
Regionalliga-Reform hat bisher kein Modell zur Lösung vorgeschlagen, weil die noch in der
Diskussion befindlichen Modelle nicht abschließend auf die jeweils mit ihnen verbundenen Vor-
und Nachteile untersucht worden sind.
Demgemäß gibt es auch kein vom „DFB favorisiertes Modell“. Dies hat DFB-Präsident Bernd
Neuendorf in der Konferenz der Regional- und Landesverbandspräsidenten am 9. März
ausdrücklich klargestellt. Auch aus der heutigen Erklärung des DFB ergibt sich eindeutig die
Unrichtigkeit der diesbezüglichen Berichterstattung. So heißt es dort: „Der Deutsche Fußball-Bund hat den Beschluss der Regional- und Landesverbände, eine Arbeitsgruppe zur Reform der Regionalligastruktur einzurichten, von Beginn an begrüßt. Klar ist: Der DFB hat in dieser Frage keinerlei Entscheidungsbefugnisse, übernimmt aber gerne eine Mediatoren- und Vermittlerrolle.
Ziel der Arbeitsgruppe unter der Leitung des früheren DOSB-Vorstandsvorsitzenden Michael Vesper ist es, einen erneuten ernsthaften Versuch zu unternehmen, dass alle Regionalliga-Meister in Deutschland in die 3. Liga aufsteigen können. Derzeit werden innerhalb der AG die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen intensiv geprüft. Angesichts dieses Sachstands ist es selbstverständlich, dass ich persönlich den Ausgang dieser Analyse abwarte. Seitens des DFB-Präsidenten gibt es derzeit kein präferiertes Modell...“
Die in den Medien aufgestellt Behauptung, der Präsident des Westdeutschen
Fußballverbandes, Peter Frymuth, der Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes Dr.
Christoph Kern und der Präsident des Norddeutschen Fußball-Verbandes Ralph-Uwe Schaffert
würden die Umsetzung des sog. „Kompassmodells“ blockieren, entbehrt daher der Grundlage.