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31.07.2017
Rückblick: Eröffnungsfest in Pinneberg, Grillparty in Dassendorf und Spitzenreiter-Jubel in Rugenbergen von Andreas Killat



Das war er also, der erste Spieltag der neuen Saison – und die 73. Spielzeit (seit dem zweiten Weltkrieg) gilt somit offiziell als eröffnet. 31 Tore und 38 Gelbe Karten notierten die Schiedsrichter (nur in Billstedt verzichtete Referee Murat Yilmaz hierauf – zeigte dafür allerdings in der Schlussminute einmal glatt Rot), was ab sofort hoffentlich bei allen Klubs gut gemonitort wird. Schließlich greift ab dieser Saison die Gelb-Sperre. Ein Stück „Geschichte“ schrieb Muhammed Burtakucin vom Aufsteiger HSV III, als er sich am Samstag in Pinneberg in der 75. Minute Gelb-Rot von Schiri Philip Roedig abholte – die erste automatische Sperre im Hamburger Oberhaus. Diesem Beispiel folgte knapp 19 Stunden später auch noch Julian Kerschke (Dassendorf), hinzu kamen zwei Rote Karten für Till Daudert (Condor) und Christian Degener (BU).

Die 16. offizielle Eröffnungspartie (seit Einführung im Jahr 2002) fand dabei erstmalig nicht an einem Freitag, sondern am Sonnabend statt – und litt kräftig unter dem „Hamburger Sommer“. Auf 1.000 Zuschauer hatten die Verantwortlichen gehofft, geworden sind es immerhin noch 421. Ob sich die Verlegung auf Samstag also wirklich ausgezahlt hat? Laut Mitteilung des Verbandes wollte man den hiesigen Fans so die Gelegenheit geben, sich die Regionalliga-Eröffnung in Lübeck am TV-Gerät anzuschauen.

Erstaunlich jedenfalls, dass beim VfL Pinneberg überhaupt angepfiffen wurde. „Jedes normale Spiel wäre schon lange abgesagt worden“, so Coach Thorben Reibe wenige Stunden vor dem Anpfiff. Aber das Mat(s)ch gegen Aufsteiger Hamburger SV III war eben etwas Besonderes, nämlich die offizielle Eröffnungspartie (mit dem Anstoßkick durch HFV-Präsident Dirk Fischer). Dank zweier Neuzugänge blieb der VfL auch im neunten Heimspiel in Folge unbesiegt (7-2-0) und feierte einen perfekten Saisonstart: Madjid Albry und der erst 17jährige Marcel Uitz trafen zum 2:0 gegen chancenlose „Rothosen“ ( http://www.fussifreunde.de/artikel/17-jaehriger-narrt-hsv-iii-und-entscheidet-eroeffnungsspiel/). Letzterer wurde von Teamkollege Alexander Borck im fussifreunde-Sonderheft schon im Vorwege ganz besonders gelobt: „Marcel ist ein sehr lernfähiger Junge und ein echter Typ – genau das, was wir brauchen“. Zahlt sich da schon die kluge Transferpolitik von Rückkehrer Thomas Bliemeister und Detlef Kebbe aus?

Mächtig zugeschlagen auf dem Transfermarkt hat auch Aufsteiger FC Teutonia 05. Gleich elf (!) namenhafte Neuzugänge sollen dafür sorgen, dass die „Kreuzkirchler“ nach 65 Jahren Abstinenz nicht gleich wieder das Hamburger Oberhaus verlassen müssen. Gegen den SC Condor gab es am frühen Sonntagmorgen einen etwas schmeichelhaften 2:1-Erfolg ( http://www.fussifreunde.de/artikel/viel-tempo-und-klasse-condor-macht-den-einen-fehler-mehr/). Umjubelter Siegtorschütze war „Debütant“ Vincent Boock, der nach seiner sechsmonatigen Wechselsperre erstmals bei einem Punktspiel für die Teutonen auflaufen durfte. Mächtig Feuer unter dem Dach ist in Ottensen jedoch trotz des Auftaktsieges: Der eigentlich (aus seinem Selbstverständnis heraus) als Nummer Eins geholte Keeper Frederic Böse fand sich nicht mal im Kader wieder und sollte in der Bezirksliga Süd bei der Zweiten spielen – was er allerdings verweigerte. Der noch im Urlaub auf Ibiza weilende Bert Ehm dürfte nach seiner Rückkehr einige Wogen zu glätten haben.

Kaum Wellengang hingegen beim Serienmeister TuS Dassendorf. Auch „ohne Stürmer“ (O-Ton Sportchef Jan Schönteich) reichte es zu einem 2:0 gegen Aufsteiger TSV Sasel, der sich allerdings teuer verkaufte und unter Wert geschlagen wurde ( http://www.hafo.de/news/fullnews.php?id=6092). Lustig wurde es vor allem nach dem Spiel. Präsident Jörg Ziolek hatte zum Grillfest eingeladen und die Neuzugänge Lennart Müller, Samuel Louca, Jeremy Karikari, Maxi Dittrich und Marcel Dieckmeyer mussten zum traditionellen „Vorsingen“ antreten. Nach der Melodie von „Komm hol das Lasso raus“ wurde geschmettert: „Wir sind TuS Dassendorf, wir sind nicht zu fassen und dabei supercool, ein Traum in blau und weiß“, oder das „Fiderallala-Lied“: „Der Samuel, der Samuel, der ist leider überhaupt nicht schnell“ und „Der Maxi kommt aus Bielefeld und denkt, er wär bei uns ein Held“. Extra für (und mit) Jan Schönteich dann auch noch Helene Fischer („Atemlos“): „Dassendorf – weiß und blau, wir sind besser als der HSV“. Es wurden Tränen gelacht!

Tränen der Freude auch beim SV Rugenbergen. Mit dem 4:0 gegen den FC Süderelbe stürmte man gleich an die Tabellenspitze ( http://www.abendblatt.de/hamburg/harburg/sport/article211421905/FC-Suederelbe-wird-von-Rugenbergen-vorgefuehrt.html). „Wer einmal Erster war, will nichts anderes mehr“, so Coach Ralf Palapies mit einem Augenzwinkern, während die Gäste – sowieso allerseits als Abstiegskandidat gehandelt – sich gleich im „roten Bereich“ der Liga aufhalten. Die nächsten beiden Partien gegen Pinneberg und in Billstedt werden zeigen, ob dies nur eine Momentaufnahme ist - oder zum Dauerzustand wird.

„Dauerpatient“ ist Björn Nadler vom Niendorfer TSV, der auch nach 13 Monaten immer noch auf sein Debüt im weiß-blauen Trikot wartet. Ohne ihn gab es zum Auftakt ein 2:2 gegen TuS Osdorf. „Leider sind wir nach dem 2:1 zu passiv geworden, dabei weiß man doch, dass Osdorf nie aufgibt“, so NTSV-Coach Ali Farhadi, während sich Piet Wiehle durchaus zufrieden zeigte: „Nach dem 1:6 letzte Saison zum Start gegen Pinneberg nehme ich das Remis heute gerne mit“.

Sehr zufrieden war natürlich auch Rekordmeister SC Victoria, der dank drei Treffern von Weltenbummler Nick Scharkowski ( http://www.fussifreunde.de/artikel/weltenbummler-scharkowski-macht-halt-bei-vicky/) einen Traumstart beim als Mitfavoriten gehandelten FC Türkiye hinlegte. „Unser Matchplan ist aufgegangen“, jubelte SCV-Coach Jean-Pierre Richter, während sein Gegenüber Gökhan Acar erkannte: „Wir haben heute verdient verloren, Vicky war das bessere Team“.

Keinen Sieger gab es beim Duell zwischen Aufsteiger SC Vorwärts/Wacker 04 Billstedt und Traditonsklub HSV Barmbek-Uhlenhorst. Die Lila-Weißen zeigten trotz frühem Rückstand Moral und wollen allen Schwarzsehern zum Trotz beweisen, dass sie in der Liga regelmäßig punkten können. In den kommenden Partien gegen HSV III, Süderelbe und Sasel gilt es nun, dies zu bestätigen. Und auch „BU“ kann sich für den eher mauen Auftritt rehabilitieren, wenn kommenden Sonntag der nächste Aufsteiger (und Geheimfavorit) Teutonia 05 an der Dieselstraße auftaucht.

Ordentlich Spektakel bekamen die Fans in den Vierlanden beim 3:3 zwischen SV Curslack-Neuengamme und dem Wedeler TSV geboten ( http://www.hafo.de/news/fullnews.php?id=6093). „Für das erste Spiel war das toller Oberligafußball“, so Torsten Henke nach dem Abpfiff, „besonders wenn ich an das gruselige 0:0 zum Auftakt letzte Saison gegen Kosova zurückdenke“. Auch Jörn „Krümel“ Großkopf zeigte sich angesichts der Temperaturen mit dem Fitnesszustand und der Moral seiner Mannschaft zufrieden: „Ich bin keinesfalls enttäuscht. Für die Zuschauer ein tolles Spiel, für uns Trainer aber eher weniger“.

Kleine Enttäuschung hingegen beim Vizemeister TSV Buchholz 08. Vor neun Monaten noch glorreicher 2:0-Sieger beim damaligen Tabellenführer WTSV Concordia, gab es gestern ein ernüchterndes 1:3 ( http://www.landkreis-fussball.de/spielbericht/oberliga_hamburg/2017/10314). Doch (noch) kein Grund zur Sorge, schließlich startete man in den letzten vier Jahren häufig mit einer Pleite in die Saison (Wedel, Elmshorn, Altona), landete am Ende aber immer sehr weit vorne (5-6-5-2). Bei Cordi scheint der Umbruch mit dem Weggang einiger Leistungsträger gelungen zu sein. Aber ob die Rekordserie vom letzten Jahr (acht Siege in Folge zum Auftakt) wiederholt werden kann, ist wohl eher zweifelhaft (wird aber auch niemand ernsthaft erwarten). Vorfreude herrscht jedenfalls auf den kommenden Spieltag: Da geht es nach Wedel – und Erinnerungen an das „Jahrhundertspiel“ vom 9. Oktober 2016 werden wach: 8:5 nach 0:3 und 3:5-Rückstand: ( http://www.hafo.de/hafosmf/index.php?topic=1347.msg76009#msg76009).


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