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 Forza Hamburg: PR-Maßnahmen für den Amateurfußball

Autor Thema: Forza Hamburg: PR-Maßnahmen für den Amateurfußball  (Gelesen 53599 mal)

Mirko Schneider

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Re: Forza Hamburg: PR-Maßnahmen für den Amateurfußball
« Antwort #15 am: 18. Juni 2009, 01:05:06 »

Wieso sehen das denn alles als so unmöglich an, dass ein Sponsor einfach ausschließlich das tut, was er soll, nämlich Geld dafür geben, dass ein Verein Werbung für ihn macht?

Na, du stehst doch mit deiner Meinung gar nicht so alleine...

Genau!  :)

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Rocky8

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Re: Forza Hamburg: PR-Maßnahmen für den Amateurfußball
« Antwort #16 am: 18. Juni 2009, 10:09:02 »

Warum sollte ich als potenter Geldgeber (wenn ich einer wär') einem Fünftligisten viel Geld für eine Trikotwerbung zur Verfügung stellen? Diese Werbung sehen maximal 200 Leute an einem Wochenende, wovon höchstens 2,5 % registrieren, was bei denen auf'm Shirt steht. Da besteht überhaupt kein Anreiz.

Wenn das Sponsoring etwas bewirken soll, sollte es schon in großem Maße stattfinden und wenn es im großen Maße stattfindet, man so viel Geld investiert, möchte man auch ein bisschen mitreden - das ist die völlig logische Konsequenz.
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mario.b

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Re: Forza Hamburg: PR-Maßnahmen für den Amateurfußball
« Antwort #17 am: 18. Juni 2009, 11:38:48 »

Wieso sehen das denn alles als so unmöglich an, dass ein Sponsor einfach ausschließlich das tut, was er soll, nämlich Geld dafür geben, dass ein Verein Werbung für ihn macht?

Na, du stehst doch mit deiner Meinung gar nicht so alleine...

Genau!  :)



siehe Bergedorf 85:
Zitat
Der Antrag auf Ausgliederung muss von den Mitgliedern getragen werden. Unsere wirtschaftliche Lage zwingt uns dazu, das finanzielle Risiko wäre einfach zu groß. Der Hauptsponsor der Ligamannschaft hat sein Engagement von der Ausgliederung abhängig gemacht und andere Strukturen gefordert, die unser Verein nicht bieten kann.
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eilbek-andi

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Re: Forza Hamburg: PR-Maßnahmen für den Amateurfußball
« Antwort #18 am: 18. Juni 2009, 11:48:50 »

...und dann sind es die gleichen Fans/Mitglieder, die über den DFB schimpfen, dass man wegen finanzieller Auflagen nicht aufsteigen kann.
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Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (Jean-Paul Sartre).

mario.b

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Re: Forza Hamburg: PR-Maßnahmen für den Amateurfußball
« Antwort #19 am: 18. Juni 2009, 12:16:53 »

Was würden die HSV Fans sagen, wenn der Hauptsponsor (indirekt oder direkt) fordert das der HSV jetzt HFC heist !?
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Rocky8

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Re: Forza Hamburg: PR-Maßnahmen für den Amateurfußball
« Antwort #20 am: 18. Juni 2009, 12:21:28 »

Dann würden die HSV Fans lachen, der HSV würde auch ohne Fly Emirates gut klar kommen, es wären nur keine Transfers à la Marcell Jansen möglich.

@ mario.b: Du vergleichst Äpfel mit Birnen.
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eilbek-andi

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Re: Forza Hamburg: PR-Maßnahmen für den Amateurfußball
« Antwort #21 am: 18. Juni 2009, 13:17:32 »

Was würden die HSV Fans sagen, wenn der Hauptsponsor (indirekt oder direkt) fordert das der HSV jetzt HFC heist !?

...oder das Volksparkstadion jetzt HSH-Nordbank-Arena (bzw. vorher AOL-Arena)
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Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (Jean-Paul Sartre).

Mirko Schneider

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Re: Forza Hamburg: PR-Maßnahmen für den Amateurfußball
« Antwort #22 am: 18. Juni 2009, 16:37:27 »

Was würden die HSV Fans sagen, wenn der Hauptsponsor (indirekt oder direkt) fordert das der HSV jetzt HFC heist !?

...oder das Volksparkstadion jetzt HSH-Nordbank-Arena (bzw. vorher AOL-Arena)

Es gibt nicht wenige HSV-Fans, die das nervt, und die bis heute vom Volkspark reden. Aber hier geht es ja um Amateurfußball.

@Rocky8

Die Frage ist im Einzelfall immer, was "ein bisschen mitreden" konkret bedeutet. Welche Strukturen werden angetastet/verändert? Wie wird mit den Leuten in verantwortlichen Positionen umgegangen? Was ist eine Satzung dann noch wert?

@andi Auch das mit Bergedorf kann man anders sehen. Die Kritik am DFB bezieht sich auf die Auflagen, die die Vereine nicht mit ihren bisherigen Strukturen aufsteigen lassen können. Damit entsteht für die Vereine eine Abhängigkeit von großen Geldgebern, wenn sie hoch wollen. Das lässt in bestimmten Fällen, zum Beispiel im Falle einer Ausgliederung, Vereinsstrukturen in Gefahr geraten. Wären die Auflagen maßvoller, könnte man eben viel häufiger mit bestehenden bzw. leicht modifizierten Vereinsstrukturen aufsteigen und wäre nicht so abhängig von großen Geldgebern. Ergo finde ich, dass man sehr wohl über die Auflagen schimpfen kann, ohne einer Ausgliederung zuzustimmen.

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eilbek-andi

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Re: Forza Hamburg: PR-Maßnahmen für den Amateurfußball
« Antwort #23 am: 18. Juni 2009, 18:06:09 »

Herrlich. Da könnte man wohl stundenlang drüber philosophieren….auf der einen Seite die verträumten Traditionalisten (bloß nix verändern!) und auf der anderen die Revoluzzer, Zerstörer des Fußballs und des Abendlandes….

Wir leben nunmal in einer dynamischen Welt. Was ist denn heute noch so, wie vor 50 Jahren? Nix. Auch nicht der Fußball (siehe diverse Regeländerungen).

„Dumme“ Sponsoren sollen ordentlich bluten, unfähige Präsidenten und Manager verjubeln die Kohle (Beispiele gibt es genug) und alles ist gut? Hauptsache, der Sponsor darf nicht mitreden? Hmm…

Wer sportlichen Erfolg hat (und noch höher will), der MUSS an seinen Strukturen etwas ändern, also ggf. auch an der Satzung. Selbst die Verfassung bzw. das Grundgesetz „leben“, aber eine Vereinssatzung darf nie verändert werden?

Und die DFB-Auflagen modifizieren? Also kein Ordnungsdienst nötig (aber wehe, es passiert was…) und keine Festangestellten (= der Verein ist tageweise nicht erreichbar, ob nun wegen Vorverkauf, Verlegungen, Presseanfragen usw.) und kein Flutlicht und und und…? Wenn ich zu den Top 75 der Bundesrepublik zählen will, dann geht es eben nicht anders!

Zurück zum Thema:  Auf Level 5 (= Oberliga Hamburg) sind das im Prinzip alles keine relevanten Themen (aber für die Spitzenklubs dann eben doch wieder). Wichtiger wären auf diesem Niveau vereinsidentifizierende Maßnahmen (Win-Win-Situation), von denen auch ein Sponsor etwas hat. Aber wer hat dafür ein Patentrezept?

Werder Bremen hat vor zig Jahren mal (als erster meine ich) „Sponsor of the day“ eingeführt. Vielleicht auch mal in der Oberliga einen Versuch wert?!  Ein regionaler Sponsor kauft 1000 Eintrittskarten und „vermarktet“ diese in PR-Aktionen an seine Kunden (Beispiel: jeder, der irgendeinen Artikel für mind. 5 Euro beim Sposnor kauft, erhält gleichzeitig eine Eintrittskarte).  Beim Spiel selbst gestaltet der Sponsor das Rahmenprogramm usw. (Sachpreise kann nur der gewinnen, der auch im Stadion ist. So würden die verschenkten Eintrittskarten nicht nur im Mülleimer landen…?)

Oder man versucht Sponsoren/Kunden/Fans/Zuschauer anderweitig am Verein zu beteiligen, z.B. verstärkte Mitgliederwerbung (stabile Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen sind immer hilfreich).

Vielleicht hätte man z.B. bei Cordi versuchen können, 100 Leute zu finden, die bereit sind, jeder jährlich 500 Euro zu geben (Klub der 100, auch keine ganz neue Idee). Damit hätte man die jährlichen Betriebskosten von TEUR 50 für das Stadion Marienthal aufbringen können?!  Für den Hamburger Michel gab es ähnliche Aktionen (w/Sanierung), jeder „Spender“ bekam einen „Sitz“ mit seinem Namen oder so. Auch die Uni Hamburg hatte es für den Hörsaal so gemacht.

Im Prinzip sind da die Liga-Manager der Vereine gefragt, sich Aktionen auszudenken. Aber will sich wohl keiner „lächerlich“ machen, denn die öffentliche Häme ist einem in Deutschland gewiss, wenn man mal was neues ausprobiert (und es dann nicht richtig klappt). Dann kommen die „Siehste!“-Leute aus der Deckung. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Also liebe Klubs, einfach mal mit unkonventionellen Ideen/Aktionen für Wirbel sorgen. Publicity ist immer noch die wirksamste Methode, neue Kunden/Fans/Sponsoren zu locken…
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Rocky8

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Re: Forza Hamburg: PR-Maßnahmen für den Amateurfußball
« Antwort #24 am: 18. Juni 2009, 18:29:06 »

Jo, da stimme ich Andi zu. Von Vereinsseite kommt mir ehrlich gesagt zu wenig. Es findet überhaupt keine Vermarktung statt, eben auch weil die Leute Angst haben, sich lächerlich zu machen.

Natürlich sollen die Leute zum Spiel kommen, weil sie das Spiel sehen wollen. Aber wenn man das Drumherum attraktiver gestaltet, kommen auch mehr Leute. Mehr Zuschauer bedeuten gleichzeitig auch mehr Einnahmen. Mehr Einnahmen [...] und so weiter und so fort.

Nur mal ein Beispiel: der HSV verdient sich ein Vermögen, wenn 3 Zuschauer in der Halbzeit auf eine Mercedes-Torwand schießen, damit sie einen Leihwagen für 2 Tage bekommen. Natürlich kann ein Fünftligist nicht Mercedes anlocken, aber man könnte das selbe Spiel mit einem Vereinsschal oder ähnlichen Preisen treiben. Soetwas sorgt ja zusätzlich noch für eine nettere Atmosphäre auf der Anlage und ist nun wirklich nicht zu viel verlangt.
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Kev1895

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Re: Forza Hamburg: PR-Maßnahmen für den Amateurfußball
« Antwort #25 am: 18. Juni 2009, 19:47:08 »

Auch wenn ich hier gleich als "verträumter Traditionalist" beschimpft werde: An dem Tag, an dem ich bei einem normalen Punktspiel die erste Halbzeit-Event-Plastikflaschen-um-die-Wette-aufblasen-Show über mich ergehen lassen muss, war ich das letzte Mal dort!

Klar, es müssen sich Dinge ändern. Aber ich bin überzeugt, dass es genügend Strukturen zu verändern gibt, ohne sich gleich komplett dem Kommerz und Event hin zu geben!
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eilbek-andi

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Re: Forza Hamburg: PR-Maßnahmen für den Amateurfußball
« Antwort #26 am: 18. Juni 2009, 19:53:41 »

Aber ich bin überzeugt, dass es genügend Strukturen zu verändern gibt, ohne

Dann nenn doch mal 2-3 !
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Re: Forza Hamburg: PR-Maßnahmen für den Amateurfußball
« Antwort #27 am: 18. Juni 2009, 20:33:07 »

In diesem Thread gab es bereits sehr gute Ansatzpunkte zu lesen.
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Rocky8

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Re: Forza Hamburg: PR-Maßnahmen für den Amateurfußball
« Antwort #28 am: 18. Juni 2009, 22:07:43 »

Wieso ist es Kommerz, wenn man mit der Zeit geht?

St. Pauli Fans haben Jahre lang über den Kommerz des HSV geschimpft, jetzt bauen sie das Stadion aus, bauen VIP-Logen, erhöhen drastisch die Preise - ist es Kommerz, nur weil man seine Möglichkeiten ausschöpft? Nein, man nutzt seine Möglichkeiten und davon profitieren im Endeffekt alle.

Jeder möchte, dass sich etwas verändert, aber keiner ist bereit etwas zu verändern - das ist paradox!
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Kev1895

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Re: Forza Hamburg: PR-Maßnahmen für den Amateurfußball
« Antwort #29 am: 18. Juni 2009, 23:05:19 »

Überhaupt nicht! Wie ich schon sagte: Ich bin überzeugt, dass es Dinge gibt, die man ändern kann, ohne gleich alles zu einem Event zu machen.

Die Entwicklung, die St. Pauli genommen hat, ist mE sehr bedauerlich. Ich weiß nicht, wie es die Fans so sehen (wahrscheinlich ganz anders als ich), aber ich hätte an deren Stelle lieber 1-2- Ligen weiter unten gespielt, dafür aber einen nicht ganz so stark durchkommerzialisierten Verein gehabt.
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