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 HFV: Proteste, Verhandlungen, Urteile....

Autor Thema: HFV: Proteste, Verhandlungen, Urteile....  (Gelesen 403802 mal)

otzenpunk

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Re: HFV: Proteste, Verhandlungen, Urteile....
« Antwort #1455 am: 29. November 2017, 15:58:35 »

Heute Abend (20 Uhr) könnte es zu einem wegweisenden Urteil kommen: BU hat gegen die Futsal-bedingte Verlegung/Absetzung der Partie bei Teutonia protestiert.

Ich drück die Daumen.
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eilbek-andi

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Re: HFV: Proteste, Verhandlungen, Urteile....
« Antwort #1456 am: 29. November 2017, 21:20:29 »

Sieg für den Fußball ! Verlegungen oder Absetzungen wegen Futsal sind nicht zulässig!!!
Dazu später mehr (ausführlich).
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Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (Jean-Paul Sartre).

Yalle

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Re: HFV: Proteste, Verhandlungen, Urteile....
« Antwort #1457 am: 29. November 2017, 21:32:39 »

Sieg für den Fußball ! Verlegungen oder Absetzungen wegen Futsal sind nicht zulässig!!!
Dazu später mehr (ausführlich).


Darauf holst du dir jetzt richtig schön einen runter oder?
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huschdiewaldfee

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Re: HFV: Proteste, Verhandlungen, Urteile....
« Antwort #1458 am: 29. November 2017, 21:46:54 »

Sieg für den Fußball ! Verlegungen oder Absetzungen wegen Futsal sind nicht zulässig!!!
Dazu später mehr (ausführlich).


Darauf holst du dir jetzt richtig schön einen runter oder?


Blöder Spruch.

Mir ist das Thema zwar nicht ganz so wichtig, aber ich finde es gut, die "Sportarten" zu entwirren. Die Jungs können ja gerne weiter Fußball UND Futsal spielen, aber wenn man unbedingt beides als Wettbewerbssport betreiben will, muss man sich im Erstfall halt entscheiden, welcher Wettbewerb vorgeht. Wechselseitige Absagen und Verschiebungen sind jedenfalls die schlechtere Alternative und nerven ... ob sie nun Auswirkungen aufs Klassement haben, oder nicht.
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eilbek-andi

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Re: HFV: Proteste, Verhandlungen, Urteile....
« Antwort #1459 am: 29. November 2017, 22:28:54 »

Verbandsgericht-Sitzung Mi, 29.11. (20.10 Uhr bis 21.15 Uhr)
Richter Thomas Zeißing, Beisitzer Uwe Albert, Mike Gielow, Arthur Weckwert

Betr.: Beschwerde des Vereins HSV Barmbek-Uhlenhorst gegen die Absetzung/Verlegung des Spiels Teutonia 05 vs. BU (wegen Abstellung von drei Spielern zu einem Futsal-Länderspiel)

T05 vertreten durch: Manager Nico Sorgenfrey, Präsident Dido Ramm
BU: Frank Meyer, Sascha Hansmann

Urteil: Der Beschluss des SpA (das Spiel abzusetzen) wird aufgehoben. Das Spiel bleibt für So, 3.12. angesetzt. Die Beschwerdegebühr wird erstattet. Ein Rechtsmittel gegen diese Entscheidung ist nicht gegeben.

Im Übrigen war der Antrag von Teutonia 05 auf Verlegung des Spiels nicht formgerecht (hätte Online erfolgen müssen. Behelfsweise schriftlich mit Unterschrift Fußball-Abteilungsleiter. Dies hat T05 nicht gemacht (nur per E-Mail).

Highlight-Aussagen im Verfahren:

Zeißing: „Das Verfahren des SpA (am Mo, 27.11.) strotzte nur so vor Fehlern. Da ist uns die Kinnlade runtergefallen“.

Zeißing: „Es stellt sich die Frage, ob der der SpA-Vorsitzende J. Dipner bei der Entscheidung über Verlegungen von Fußballspielen wegen Futsal nicht befangen ist (weil er Futsal-Verantwortlicher beim NFV ist)“.

Zeißing: „Der SpA hat kein Absetzungs- oder Verlegungsrecht. Es besteht für Futsalspiele kein Anspruch auf Verlegung oder Absetzung. Der DFB hat uns bestätigt: Fußball und Futsal sind verschiedene Sportarten und dürfen nicht miteinander verknüpft werden. Der DFB will eine strikte Trennung. Die DFB-Spielordnung oder die DFB-Futsal-Durchführungsbestimmungen geben nicht her, dass Fußballspiele wegen Futsal verlegt werden dürfen.“.

Zeißing: „Der SpA hat nach der Verhandlung am Montag (27.11.) rechtswidrig gehandelt und das Spiel noch vor Ablauf der Rechtsmittelfrist abgesetzt. Dies war nicht zulässig und daher der einstweiligen Verfügung von BU stattzugeben“.

Beisitzer Mike Gielow: „Die Spieler sollen sich eben entscheiden: Fußball oder Futsal“.

Ramm (der insgesamt einen 15-Minuten-Monolog gehalten hat): „Wir wollen nicht am 3.12. spielen, das kann man nicht von uns verlangen, weil uns da drei Spieler fehlen. Wir wollten nur einvernehmlich einen neuen Termin. Eine Grundsatzdiskussion über Futsal haben wir nicht bezweckt“.

Zeißing: „Der DFB hat die drei Spieler nicht ordnungsgemäß 15 Tage vorher eingeladen. Eine Abstellungspflicht entfällt daher“.

Ramm: „Uns schlägt viel Hass entgegen“.

Meyer: „Davon kann keine Rede sein. Unmut ja, aber kein Hass“.

Ramm (nach dem Urteil): „Wir wussten nicht, dass der DFB zwischen Futsal und Fußball aufgeteilt hat. Das hätte man uns vor der Saison klarer sagen müssen. Die Mitmenschlichkeit geht verloren. Wir wollen uns heraus aus der Welt von Vorwürfen hinein in eine Welt von Lösungen bewegen“.

Ramm: „Jetzt holen wir uns die drei Punkte am Sonntag eben erst recht“.


Zwischendurch hatte Richter Zeißing noch angedeutet, dass ein Urteil umgangen und ein „Vergleich“ erzielt werden könne, wenn BU die Beschwerde jetzt zurückzieht. Dann könne man sich auf einen anderen Spieltermin einigen (ohne Entscheidung des Gerichts zur Sache). Dazu Meyer: „Wir nehmen die Beschwerde nicht zurück. Die Spieler sollen sich eben entscheiden: Futsal oder Fußball. So haben wir das mit unseren Spielern auch gemacht“.

Ramm: „Dann werden wir das jetzt auch machen“.


Meine persönliche Meinung/Kommentar:

Rote Karte für Dipner & Co. durch das Verbandsgericht! Alle bisherigen Verlegungen/Absetzungen waren also rechtswidrig. Auch jetzt wollte man wieder mit Gewalt Teutonia den Gefallen tun und hat bewusst rechtswidrig gehandelt (und das Spiel einfach wieder abgesetzt – noch vor Ablauf der Frist), so dass BU gezwungen war, am Dienstag eine einstweilige Verfügung zu erwirken. Nur dem energischen Auftreten von BU (mit viel Arbeit und Zeitaufwand) hat die Fußballgemeinde es zu verdanken, dass nun ein Grundsatzurteil da ist.

Richter Zeißing hat zum SpA/Dipner ja sehr deutliche Wort gewählt (s.o.). Bleibt abzuwarten, ob sich nun andere Vereine, die in der Vergangenheit unter solchen Verlegungen zu leiden hatten, in welcher Form auch immer beim Verband melden und Ansprüche geltend machen.
« Letzte Änderung: 29. November 2017, 22:35:50 von eilbek-andi »
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Re: HFV: Proteste, Verhandlungen, Urteile....
« Antwort #1460 am: 29. November 2017, 23:48:30 »

danke, BU.
danke, eilbek-andi.

langsam wird es peinlich in sachen HFV-spielausschuss bzw. HFV-sportgericht vs. HFV-verbandsgericht. so schön es ist, dass hier eine eigenständigkeit der instanzen vorliegt, sind in den letzten monaten so dermaßen viele entscheidungen und urteile von zeißing & co. kassiert worden, weil so dermaßen viele fehler entgegen der eigenen regularien begangen wurden, dass man nicht nur mit dem kopf schütteln sollte. ich bin kein freund von voreiligen rücktrittsforderungen, aber in der summe müssen sich die verantwortlichen mal ernsthaft hinterfragen und lösungsorientiert wieder das zu tun, was ihre aufgabe ist: für die vereine da sein und nicht mit willkürlichen entscheidungen gegenan zu arbeiten. und es soll mir bitte keiner damit kommen, dass in den ausschüssen ehrenamtlich gearbeitet wird. mit dieser "ausrede" hat nämlich noch kein verein ein verfahren für sich gewinnen können. dabei haben diese ausschüsse eben noch den großen vorteil, vollzeitlich beschäftigte mitarbeiter in der HFV-geschäftsstelle als unterstützung sitzen zu haben...!


@yalle
bei deinem untersten regal aka schublade ist das wohl gar nicht zwingend notwendig. deine argumenstruationskette wirkt ein bisserl dünn...!
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Re: HFV: Proteste, Verhandlungen, Urteile....
« Antwort #1461 am: 30. November 2017, 09:05:17 »

Etwas unglücklich finde ich, dass so etwas mitten in der Saison entschieden wird - aber grundsätzlich ist die Trennung zwischen Fußball und Futsal natürlich völlig richtig und wichtig und die Spieler werden sich in Zukunft entscheiden müssen, welche Sportart sie mit Priorität betreiben wollen.

Ich hab mich sowieso gewundert, dass die Futsal-Nationalmannschaft ihre Ziele mit eigentlich-Fußballern erreichen will. Reine Futsaler sind da doch ab irgendeinem Punkt sicher stärker.
« Letzte Änderung: 30. November 2017, 09:14:14 von Altonase »
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Re: HFV: Proteste, Verhandlungen, Urteile....
« Antwort #1462 am: 30. November 2017, 14:16:03 »

Bleibt abzuwarten, ob sich nun andere Vereine, die in der Vergangenheit unter solchen Verlegungen zu leiden hatten, in welcher Form auch immer beim Verband melden und Ansprüche geltend machen.

Warum sollten sie? Jeder andere betroffene Verein hätte ja dasselbe machen können wie BU. Ist wie bei der Norderstedt-Sache. Wer die Statuten lesen kann ist klar im Vorteil, auch wenn der Futsal-Kreuz-Bube jahrelang was anderes behauptet.

…die Spieler werden sich in Zukunft entscheiden müssen, welche Sportart sie mit Priorität betreiben wollen.

Das tun sie doch – Futsal. Die Frage ist bloß, ob Fußballclubs in Zukunft weiterhin bereit sind, sie dafür im selben Maße zu bezahlen.

Zitat
Ich hab mich sowieso gewundert, dass die Futsal-Nationalmannschaft ihre Ziele mit eigentlich-Fußballern erreichen will. Reine Futsaler sind da doch ab irgendeinem Punkt sicher stärker.

Warum sollten sie? Wenn ein Fußballer nebenbei als Fahrradkurier jobbt, schadet das doch der Fitness sicherlich auch nicht – sofern er sich bei seiner Arbeit jederzeit frei nehmen kann, wenn das für den Sport notwendig ist. Abgesehen davon sind doch in Deutschland wohl alle Futsaler ursprünglich Fußballer. Oder ist da irgendeiner drunter, der seit der F-Jugend primär Futsal spielt?
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Re: HFV: Proteste, Verhandlungen, Urteile....
« Antwort #1463 am: 30. November 2017, 14:18:00 »

Zitat
Etwas unglücklich finde ich, dass so etwas mitten in der Saison entschieden wird - aber grundsätzlich ist die Trennung zwischen Fußball und Futsal natürlich völlig richtig und wichtig und die Spieler werden sich in Zukunft entscheiden müssen, welche Sportart sie mit Priorität betreiben wollen.

"wo kein kläger"...BU ist jetzt mal der kragen geplatzt, weil die ständig neuen ansetzungen des spiels gegen T05 binnen weniger tage stunden ohne einhaltung von fristen & co. nun einmal weit über die schmerzgrenze(n) gingen.

btw: es ist doch schon sehr kurios, dass der DFB es nicht schaffte, seinen kader - wie gefordert - 15 tage vorher zu benennen...! ein säumiger verein wird für solcherlei schlamperei zur kasse gebeten...

Zitat
Ich hab mich sowieso gewundert, dass die Futsal-Nationalmannschaft ihre Ziele mit eigentlich-Fußballern erreichen will. Reine Futsaler sind da doch ab irgendeinem Punkt sicher stärker.

futsal ist eine kompromissportart. sie wird es in deutschland auch immer bleiben. wer sich mal die osteuropäer und erst recht die südamerikaner wie südeuropäer anguckt, wird feststellen (müssen), dass es sowieso nie für höhere ehren im internationalen futsal reichen wird. das is inne reine genetik drinne. und der HSV tut natürlich sein übriges...  :P
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Re: HFV: Proteste, Verhandlungen, Urteile....
« Antwort #1464 am: 30. November 2017, 17:11:32 »

Eben - und wenn D seine angegebenen, hohen Ziele erreichen will, wird es irgendwann - genau wie die Ost- und Südeuropäer und Südamerikaner - mit reinen Futsalern antreten müssen - unabhängig davon, ob die als Fahrradkuriere oder Raketenwissenschaftler arbeiten.

Ist mir aber im Grunde auch egal, Futsal interessiert mich nicht.
« Letzte Änderung: 30. November 2017, 17:12:13 von Altonase »
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Re: HFV: Proteste, Verhandlungen, Urteile....
« Antwort #1465 am: 15. Dezember 2017, 17:02:24 »

12 Punkte Abzug für Inter Eidelstedt (Kreisliga 2). Aus den ersten 18 Spielen hatte Inter 44 Punkte (14-2-2) und 74:26 Tore geholt (und war auf Platz 2 = Aufstiegskurs).

Doch diese Woche wurden offensichtlich drei Spiele (Siege) in Niederlagen umgewertet***  und zusätzlich (!) weitere drei Punkte abgezogen, so dass Inter Eidelstedt jetzt nur noch 32 Punkte (58:29 Tore) hat (siehe Foto Tabelle).

***Umgewertet wurden:
24.09. 5:3 gegen GW Eimsbüttel II
01.10. 6:0 gegen Vicky III
22.10. 5:3 gegen Sternschanze III
« Letzte Änderung: 15. Dezember 2017, 17:03:18 von eilbek-andi »
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Re: HFV: Proteste, Verhandlungen, Urteile....
« Antwort #1466 am: 16. Dezember 2017, 08:53:14 »

Zitat
Für die Spieler bestanden jeweils zwei Spielerlaubnisse, die sich lediglich im Geburtsjahr voneinander unterschieden.
« Letzte Änderung: 16. Dezember 2017, 08:57:41 von WORTSPIELER »
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Re: HFV: Proteste, Verhandlungen, Urteile....
« Antwort #1467 am: 24. Dezember 2017, 13:28:53 »

Zitat aus dem fussifreunde Bericht zu Juventude do Minho:

Einige Wochen später unterlag Juventude dem Klub Kosova mit 0:2 und kassierte im Anschluss „wegen des Einsatzes eines nicht spielberechtigten Spielers“ eine Geldstrafe. „Das war eine ganz andere Situation als gegen Meiendorf“, klärt Jens Perez nun auf und ergänzt: „Wir hatten zwei Spieler auf der Bank, die unter 21 sind und vorher in der Zweiten gespielt haben. Andersherum wäre es wohl möglich gewesen, aber in der Reihenfolge ist es seit dieser Saison nicht mehr erlaubt.“

Ich weiß nicht woher das kommt, aber die Aussage ist absoluter bullshit. Von unten nach oben geht immer und U23 entfällt die Sperrfrist von 2 Tagen!

Entweder versucht Juventude etwas zu vertuschen und die ausgesprochene Strafe wäre an Lächerlichkeit nicht zu überbieten oder es wurden irgendwelche § ungewöhnlich gestreckt, verzerrt und interpretiert...

Wer kann aufklären? Wir reden immerhin von LL und nicht von reinem Hobbyfussball.
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Re: HFV: Proteste, Verhandlungen, Urteile....
« Antwort #1468 am: 28. Dezember 2017, 14:31:27 »

die spieler kante und tete [ = eingewechselte reservespieler ] scheinen noch a-jugendliche zu sein, die somit nur ein spiel pro spieltag bestreiten dürfen, haben aber im vorspiel bei der "zweiten" von juventude mitgewirkt. die aussage "sie sind unter 21" wäre somit zwar nicht falsch, als begründung hätte perez indes angeben müssen, dass sie U19 sind. alles andere macht imho keinen sinn. sowohl vom regelwerk als auch vom strafmaß.

so oder so, mir geht das alles auf den sack. egal, ob unwissenheit oder mutwilliges bescheissen. alles sehr austauschbar und beliebig. und das halt nicht (nur) in der kreisklasse, sondern hoch bis zur oberliga...
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Re: HFV: Proteste, Verhandlungen, Urteile....
« Antwort #1469 am: 10. Januar 2018, 22:48:52 »

29.09. FC Süderelbe - Wedeler TSV 2:1

Wedel hat Protest gegen die Wertung eingelegt. Grund: Der FC Süderelbe hatte zwei Spieler in seinen Reihen, die nach dem 01.07. noch bei einem anderen Verein eine Spielerlaubnis besaßen. Daher hätten diese Spieler nur als Vertragsspieler eine Spielberechtigung erhalten können (waren aber als Amateure auf dem Spielberichtsbogen geführt).

Schaut man sich den Kader für das o.g. Spiel an, dürfte es sich dabei vermutlich um den zweifachen Torschützen Tarik C. und den Neuzugang aus Lüneburg handeln (I.P.C.).

FC Süderelbe - Wedeler TSV  (2:1) vom 10. Spieltag wird gewertet wie ausgetragen. Tarik Cosgun (Doppeltorschütze FCS) war spielberechtigt.

https://www.fupa.net/berichte/fc-suederelbe-keine-umwertung-bei-suederelbe-wedel-1002831.html

😂 auf die Begründung bin ich gespannt. Er hat sich definitiv nicht vor dem 30.06. vom Spielbetrieb bei Dassendorf abgemeldet und sein Vertrag wurde am 20.07. aufgelöst! Wenn der Verband der Meinung ist, er war spielberechtigt, können wir in Zukunft alle den 30.06. als vollkommen Gegenstandslos ansehen.

Verbandsgericht-Sitzung Mi, 10.01. (20.15 Uhr bis 21.15 Uhr)
Richter Thomas Zeißing, Beisitzer: Uwe Albert, Mike Gielow, Katja Okun, Axel Mittag

Betr.: Beschwerde des Vereins Wedeler TSV gegen die vom Spielausschuss erteilte Spielberechtigung für Tarik Cosgun (FC Süderelbe)

Urteil: Folgt im schriftlichen Verfahren (am 17.01.)!


Wieder mal eine sehr interessante Verhandlung heute. Auch der SpA-Vorsitzende J. Dipner war (vor)eingeladen.

Sachverhalt: Der Spieler Tarik Cosgun absolvierte am 14.04.17 sein letztes Spiel für Dassendorf und hatte mit Schreiben vom 27.04.17 seine Mitgliedschaft bei der TuS Dassendorf gekündigt. Dieses Schreiben war allerdings nicht unterschrieben (!). Süderelbe zahlte am 15.06.17 eine Ablösesumme an Dassendorf. Der Vertrag zwischen Dassendorf und Cosgun wurde aber erst am 20.07.17 (!) aufgelöst - und am 24.07.17 hat der SpA daraufhin die Spielgenehmigung erteilt.

J. Dipner vertritt die Auffassung, dass Vertrag und Spielberechtigung getrennt zu behandeln sind. Für den SpA „zieht“ §11, Absatz G (zweiter Absatz): „demnach gilt die Abmeldung vom 27.04.17 als wirksame Auflösung (weil er danach nicht mehr gespielt hat)“.

Wedel (Frank Ockens): „Der Vertrag bestand bis zum 20.07.17 und damit endet auch die Spielerlaubnis erst dann. Eine rückwirkende Spielerlaubnis (nach dem 30.06.) ist nicht möglich. Als Amateur hätte Cosgun erst in der Transferperiode II wieder spielen dürfen“.

Süderelbe (M. Nehls): „Wir wollten ihm keinen Vertrag geben. Wir sind ein kleiner Verein, können uns das nicht leisten. Dassendorf hatte uns im Juni mitgeteilt, dass der Spieler frei ist. Nur deswegen haben wir ja Ablöse gezahlt“.

Wedel (Ockens): „Im DFB-Net war noch am 15.07. zu sehen, dass Cosgun noch einen Vertrag hat. Das hätte Süderelbe sehen können (müssen)“.

Süderelbe: „Wir bezweifeln, dass der Vertrag wirklich erst am 20.07. aufgelöst wurde. Wir wussten davon nichts. Und der Spieler Cosgun kann sich daran nicht mehr erinnern“.

Richter Zeißing: „Alles, was der Spieler weiß (und der hat die Auflösung ja am 20.07. unterschrieben) muss sich auch der Verein Süderelbe zurechnen lassen und kann sich nicht auf Unwissenheit berufen“.

Wedel (Ockens): „Wer am 01.07. eine bestehende Spielerlaubnis hat, kann in Transferperiode I nicht mehr als Amateur spielen. Der Tag der Vertragsauflösung gilt als letzter Spieltag“.

Dipner: „Das sehe ich anders“.

Süderelbe: „Wenn hier gegen uns entschieden wird, ist das der Untergang unseres Vereins. Dann verlieren wir fast alle Punkte. Andere Vereine wollen dann auch Protest einlegen. Wir haben nichts verkehrt gemacht. Wir haben von Dassendorf die Freigabe bekommen und Ablöse gezahlt und der SpA hat die Spielgenehmigung erteilt. Was sollen wir denn noch machen?“.

Anmerkung von HAFO dazu: Sich die Vertragsauflösung vorlegen lassen! Und nicht auf mündliche Aussagen des Spielers vertrauen. Außerdem hätte man es (bis mind. 15.07.) im DFB-Net sehen können (dass er noch Vertrag hat).

Zeißing: „Die Gefahr für weitere Punktabzüge sehe ich nicht, da nur Wedel Protest eingelegt hat“.

Wedel: „Es geht uns auch überhaupt nicht um die drei Punkte. Für uns ist das eine Grundsatzentscheidung. Wenn Süderelbe (bzw. der SpA mit seiner erteilten Spielgenehmigung) hier Recht bekommt, dann können wir den 30.06. als Wechselfrist künftig vergessen“.

Richter Zeißing: „Heute kommen wir zu keiner Entscheidung mehr. Wir wollen es nicht übers Knie brechen. Das Gericht benötigt Zeit für die Entscheidung, um alle Aspekte zu prüfen. Das Urteil folgt daher im schriftlichen Verfahren am nächsten Mittwoch (17.01.)“.


Kommentar HAFO:
Tendenz geht klar pro Wedel. Die Spielgenehmigung hätte vom SpA nicht erteilt werden dürfen. Das Verbandsgericht wird allerdings dafür "sorgen", dass weitere (rückwirkende) Proteste/Punktabzüge nicht möglich sind.
« Letzte Änderung: 10. Januar 2018, 22:58:03 von eilbek-andi »
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